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1. September 2019

Ich muss mich mal wieder beschweren.

[September 2019: Das ist Jahre her, ich hatte offensichtlich das Veröffentlichen nach dem erprobten über-Nacht-reifen-lassen vergessen]

[Wer Zahnarztphobie hat, liest das vielleicht besser nicht, denn es ist ein recht detaillierter Bericht.]

Weil ich noch was zwischen den Zähnen hatte, prökelte ich mir mit dem Zeigefinger hinten oben im Mund rum. Plötzlich ertastete ich einen Hubbel außen am Oberkiefer: schmerzfrei, aber doch deutlich da. Nach wenigen Sekunden meldete mir mein Hirn, dass das direkt über dem bereits mehrfach wurzelbehandelten und resektionierten Zahn war! Alarmstufe rot, super, danke, ich weiß Bescheid. Man hatte mir nämlich damals gesagt, nach der REsektion käme nur noch die EXtraktion, das ex steht dann leider für "raus". Hrmpf.

Das war gestern Abend [Freitag], also bin ich erst heute morgen zum Notzahnarzt gegangen; die hat mich allerdings absolut nicht überzeugt. Schlimmer, ich hab danach erstmal geflennt und während der Behandlung [zum ersten Mal in meinem Leben] nachempfinden können, wie es Angst-Patienten beim Zahnarzt wahrscheinlich geht: handlungs- und optionsentbunden. Dazu noch schlecht versorgt. Und das ging so:

Ich wartete ewig. Das fand ich nicht schlimm, schließlich war die Ärztin nur mit einer Helferin am Gange und das Wartezimmer proppevoll. Anfangs füllte ich die Anamnese aus [welche Krankheiten, schwanger ja/nein, Allergien etc.] und hatte ansonsten Spaß mit dem aktuellen Spiegel und meinem Handy [wiki und Twitter]. Aber während ich so mit den anderen wartete, fiel mir auf, dass tatsächlich die Türen zu beiden Behandlungszimmern weit offen standen und wir alle gezwungen waren, jedes Wort, jedes Bohren, einfach alles aus den jeweils stattfindenden Untersuchungen und Behandlungen mitzuhören [WTF]. Ich kann das nicht ab, es gibt ja auch so etwas wie die Schweigepflicht! Zum einen möchte ich nicht, dass das gesamte Wartezimmer meine Zahnprobleme kennt, zum anderen möchte ich nicht die Probleme anderer kennen müssen - und noch dazu ist es für Leute mit Angst/Panik ja eventuell noch zusätzlich schwieriger als eh schon, wenn bereits vor der eigenen Behandlung der Bohrer bei anderen sirrt.

Nachdem ich zum blauen Zimmer geführt und auf dem Stuhl positioniert wurde, wartete ich noch ein Weilchen, das war aber gänzlich unspektakulär und somit nicht weiter beschreibenswert.

Die Ärztin kam herein und trug Gummihandschuhe und Mundschutz [lobenswert, aber waren die Handschuhe frisch? Who knows...], die Assistentin war ohne unterwegs. Sie schauten beide in meinen Mund und die Ärztin stocherte ein bisschen am Oberkiefer herum. "Oh, ja, das müssen wir röntgen. Sind Sie schwanger?" Offensichtlich hatten beide meine Anamnese nicht gelesen [WTF], in der auch so wichtige Dinge wie meine Penicillin-Unverträglichkeit und die Frage nach der Schwangerschaft abgehandelt waren. Na gut. Rein ins Röntgen, die Assistentin fragte MICH, ob es gepiepst = der Apparat geröntgt hat [WTF] und wir gingen nach meinem "Ja." wieder in das blaue Zimmer, ich auf den blauen Stuhl. Alle außer mir verschwanden.

Nach mittellanger Wartezeit kam die Ärztin allein rein und fing einfach mal an: "Das schneide ich auf." Sie holte eine Spritze, spritzte die Luft aus der Nadel und mir tropfte dabei ein Schwall Narkotikum auf den rechten Handrücken. Ich wischte mir die Hand an der Hose ab, da tropfte es gleich nochmal, diesmal auf meinen Bauch/Pullover. Sie hat das nicht einmal bemerkt [WTF]. Ich hatte den Mund [subjektiv] voll mit Narkosemittel. "Kann ich spülen?" "Oh, ja klar, ich war gerade abgelenkt... " [WTF] Und wieder raus war'se.

Und wieder rein [natürlich bei offener Zimmertür]. Erneut fing sie einfach an, ohne mir irgendwas zu sagen - was sie tut, mit welchen Sachen und wie und warum und überhaupt. Ich lag da mit offenem Mund, wurde vom Licht krass geblendet und beschloss, dass das nun nicht auch noch sein muss: "Können Chie die Lamke ein gisschen tiefe schkellen? Ich kang chonst die Augen ni auflassen, gas glendet cho." Sie lachte belustigt: "Ach, einige wollen gar nicht gucken...", aber immerhin stellte sie die f*cking Lampe runter. Sie hat dann meinen Oberkiefer nicht mit so'ner Kompressenrolle [kennt'er?] trockengelegt, nicht mit dem Luftblasdings Speichel weggetrocknet und auch nicht alles immer offengelegt gelassen, sondern die Lippe einfach zurückgeflappt und zwischendurch was anderes gemacht. Nobody knows.

Die Arzthelferin kam rein und hielt mir endlich den Sauger - das war bitter nötig; anscheinend schnitt die Frau Dr. schon länger, der Geschmack war nämlich 1A Blut. Ich durfte dann zusätzlich noch schön anderer Leute Atem riechen, denn wie gesagt: kein Mundschutz bei der Arzthelferin und Mundatmung bei mir gerade nicht en vogue. Das war echt unsuper. Die beiden taten dann gemeinschaftlich mir unbekannte Dinge an meinem Kiefer und die Ärztin ging quasi schon raus mit den Worten: "Ich habe Ihnen einen Streifen drübergemacht. Sie kommen morgen wieder, dann wechseln wir." Ich war völlig verwirrt. Streifen? Sowas wie ein Pflaster? Und wie hält das dann, außen an meinem Kiefer? Und... äh: "Muss der Zahn dann raus, jetzt, wo er sich wieder entzündet hat?" "Neinnein, wenn das nicht immer wieder losgeht, kann der drin bleiben." ACH. WAS. [WTF]

Ich merkte, dass ich den ganzen Ekel-Seiber trotz Absaugens noch im Mund hatte und fragte: "Darf ich das ausspucken?" "Neinnein, nicht spülen, das ist nicht gut für die Wunde!" "Äh, ja - deswegen ja auch spucken - ich würde gern einmal ausSPUCKEN!" "Achso, klar, das geht... " Eine Serviette oder sowas bekam ich aber nicht. [Ich spare mir mal das WTF...]

Ich fragte die Helferin nach dem Vorgehen - letzten Endes stellte sich heraus, dass die Ärztin einen Mullstreifen in der geschnittenen Öffnung platziert hatte, damit das offen bleibt und eventuell noch Eiter abfließen kann. Diesen Streifen sollte ich bitte morgen [Sonntag] wechseln kommen, am Montag dann damit zu meinem Zahnarzt gehen. Nichts! lieber! als das!1elf

27. August 2017

Sascha fährt Rettungswagen

Wären wir mit dem Auto bis ans Haus gefahren, hätten wir ihn wegen der Senke wohl zu spät gesehen. So aber, zu Fuß und beide mit den Mitbringseln vom Elternbesuch beladen, sehen wir ihn auch erst, als wir schon quasi 50cm über ihm stehen und vom Balkon aus dem 2. Stock mit "Gönn'se mal dem seine Fitahlfunktione tes-ten? Der Rettungswagen kommt gleich..." angewiesen werden.

Er liegt als verbogenes, Mitte 30jähriges C hingehauen auf der linken Seite auf den Steinen vom Innenhofgang, hat wuschelig-gelocktes Haar im 10cm-alles-gleichlang-Schnitt und trägt zu Hause-Klamotten mit Jogginghose, die ihm unterm Hintern hängt und seine Unterhose freilegt. Wir stellen unsere Sachen ab und gehen näher ran, um nach den Vitalfunktionen zu gucken. Aber das ist gar nicht nötig: Er pustet einmal schwer mit aufgeblasenen Backen und stinkt bestialischst nach hartem Alkohol, auch schon aus 1m Entfernung. Ein kleiner Kornflachmann lugt als Notration aus der Jogginghosentasche. Sein rechtes Ohr ist blutverkrustet.

Vom rechtsten Balkon aus dem 3. Stock, ein junges Pärchen guckt interessiert runter, ein kurzes wissendes heruntergerufenes "Alkohol?", wir nicken, dann schweigen wieder alle. Und gucken. Auf das schiefe C.

Um die Ecke kommt ein grauhaariger rüstiger bemühter Rentner geeilt, Balkon 2 erleichtert: "Ach, das ist schon mein Mann!", der regt sich gleich in unsere Richtung erklärend auf ["Das geht jetzt schon seit drei Tagen so, die lassen den nicht rein, das ist wirklich UNerhört!1"], eilt zum Hauseingang Nr x und drückt scheinbar wahllos Klingeln. Von ihm und seiner Frau wird uns wechselweise erklärt, "dem seine Mutter wohnt da hinten im Haus und lässt ihn nicht mehr rein" und "der lag auch gestern schon hier auf dem Weg rum, genauso betrunken wie jetzt auch". Das C rührt sich wenig, atmet aber stetig, das Balkon-3-Paar schaut runter, Balkon-2 auch, der rüstige Rentner durchschreitet den Hof auf der Suche nach weiteren Klingeln und wir stehen unsicher herum.

"Da gömmn auch schon die Leut vom Rettungswagen..." schallt es von Balkon-2, und in der Tat betreten zwei Rettungssanitäter in oranger Montur mit tatkräftigem Schritt die leicht ins Stocken geratene Szene. Der Rotblonde beugt sich bei Ankunft zum C, rüttelt leicht am Oberarm und sagt aufmunternd freundlich in klarem Ton: "Hey, Sascha*, was ist denn los?! ...". Saschas Kopf rollt herum und er stammelt "Ffffschhhwill nachauuusee...". Der andere Sani nimmt uns alle durch Tonfall und Habitus gemeinsam [inkl. Balkon-2, -3] beiseite und erklärt halblaut: "Der ist gestern schon 6x Rettungswagen gefahren, über Nacht war er im Krankenhaus - und heute haben wir ihn auch schon einmal mitgenommen..."

Eine kurze Diskussion entfacht zwischen Balkon-2, dem zugehörigen Rentner-Ehemann und dem 2. Sanitäter darüber, wer alles zur Familie von Sascha gehört, wo dessen Mutter "hier" nun genau wohnt [die ihn ja nicht reinlässt], und warum das alles himmelschreiend ist. Sascha wird währenddessen vom Rotblonden schonmal hochgezogen, dabei sehen wir sein linkes dickes blaues Auge, nein, eigentlich ist es schwarz, und auch, wie er schwankt. Wir gucken betroffen, der Sani freundlich zu allen "Das sieht heute schon ganz gut aus, gestern war's schlimmer!" und beide ziehen ihn torkelnd-mitlaufend an uns vorbei Richtung Rettungswagen.

Wir schauen, nicken noch einmal in Richtung der oberen Etagen, greifen uns wieder unsere Eltern-Mitbringsel und gehen schweigend ins Haus, durch's Treppenhaus nach oben bis in die Wohnung.

* Name geändert

28. November 2016

Gedankliches Mäanderwandern

Und wann immer Menschen etwas sagen, das zu was-auch-immer
Verständnis signalisiert [vermutlich signalisieren soll]: dieses plötzliche Aufbegehren
in mir drin, diese gestärkte holländische Halskrause in mattweißem Öl aus dem 15. Jahrhundert, dieser aufgestellte Echsenlederkragen, dieses innerliche Gift bereitstellen.
Reflexhaft und nervig, aber immer öfter da.

Ist das dann jetzt die 2. weit-vor-Midlife-Crisis?
Obwohl, könnte ja auch die richtige
ordentliche, die echte, sein,
70 wäre ja nun SO jung auch nicht. [OMG!]

Um ordentliche Wortspiele und gefällige Sätze
zu [er]finden, braucht eine Worte und Spiele, denk' ich mir -
und hatte nämlich viel zu lange beides nicht. Lesen von guten Sätzen hilft ebenfalls,
und das Sprechen von entspannten echten Gesprächen. - Na los, jetzt auf Krampf
noch einen Satz für die Sanduhrform.

10. März 2015

Was kann ich tun?

Meine übliche Handlungsstrategie für Das Leben An Sich beinhaltet, sich eine Sache rundherum anzusehen, zu analysieren, was [für mich] passt und was nicht und an Hand von letzterem zu entscheiden, ob ich das ändern will UND kann und somit in Angriff nehme - oder eben nicht. Das hört sich nach Yogis und Gebeten [wiki] an, funktioniert für mich aber nicht nur bei Problemen, sondern auch für die [Verbesserung von] schönen Sachen. Ich passe mich gern an unverrückbare Gegebenheiten bestmöglich an, das ist so eine Art Ständiger Persönlicher Optimierungssport. Jedem seins, wa?

Mit Politik, Umwelt, Wissenschaft und Gesellschaft [ist das nicht alles eins? Ist nicht alles irgendwie eins?!] ist genau das nun leider schwierig für mich. Oder nicht im eigentlichen Sinne schwierig/schwer, sondern eher unbefriedigend, geradezu doppelbindend [wiki] unbehaglich. Ich schaue diverse Nachrichten, lese noch diversere Artikel on- und offline und bin so über viele Missstände wenigstens ansatzweise im Bilde. Vieles davon stört mich persönlich, auch, wenn ich [noch oder gar] nicht direkt von Auswirkungen betroffen bin.

Jede Erwähnung dieser mich anrührenden Themen löst nun den besagten Handlungsreflex in mir aus, ich möchte die Störung ausräumen oder verringern - wenigstens verändern! In diesem Sinne stellt sich mir die Frage in der Überschrift tatsächlich immerzu, täglich und ständig und mit wechselnder Betonung; jede einzelne der Varianten macht mich kurz über lang wild: WAS [!] kann ich tun... Und was kann ICH tun? Was KANN ich überhaupt tun? Was kann ich also TUN?!! - Drama, baby. [inneres]

Sind wir also wieder bei der Weisheit [?] angelangt, mit der Menschen Nachrichten sehen, Zeitung lesen und ... weiterleben. Hin und wieder etwas irgendwohin spenden, regelmäßig wählen gehen, bio kaufen und informierte Diskussionen mit den Kollegen beim Mittag über die Krim, Putin und den ganzen Rest führen. Mache ich alles, ist wahrscheinlich auch besser als nichts, befriedigt aber meinen eigenen inneren Drang Zu Ändern auf die Dauer nicht. Genug.

Ich konzentriere mich im Folgenden der eigenen Gesundheit wegen nur noch auf diese Art der Fragestellung:
Was kann ICH tun?
Selbstzentrierung, aber auch Selbstermächtigung, so what.

PS: Eine Reihe von Verwendungsmöglichkeiten für ausgelesene Bücher [lesen.net] abseits von Bibliotheksspende oder Tauschregal. Mein Favorit: Buchrücken als eBook-Reader-Hülle [blog.naehmarie.de]. <3

1. August 2014

Mittagspausenmemoriam #2

Ich poste in Zukunft wahrscheinlich zwar nicht täglich wie Frau Novemberregen, aber doch - dank dieses eleganten Stofflieferungs-Hacks - wohl häufiger als in den letzten Monaten. Heute ohne Naturwissenschaften, aber mit traurigem Regionalbezug.

4 Die Landebahn vom US Militärflughafen in Ramstein war ursprünglich eine Autobahn, wurde im 2. WK umfunktioniert und blieb dann Flughafen
  Bekanntlich wohne ich in Kaiserslautern. Nicht weit von dort gibt es eine US-Militärbasis, die Air Base in Ramstein [wiki], höchstwahrscheinlich auch heute noch die größte US-Militär-Community außerhalb der USA [von den USA?]. Das größte US-Krankenhaus [sueddeutsche.de, zwar schon von 2010, aber sehr informativ, dieser Artikel] gibt's in der Nähe offenbar auch. - Auf Wiki steht, dass in Ramstein bis 2005 das größte Atomwaffenlager von Europa war! Gut, dass ich erst 2006 gekommen bin. Ha. Nicht. Heute ist Ramstein wohl die Hauptschaltzentrale für Drohnen-Einsätze, dort werden unter anderem Live-Bilder ausgewertet. Auch irgendwie unschön. - Die reguläre Autobahn geht immer noch bis kurz vor die Base, dann kommt ein großer Bogen drum herum, und die alten Anschlussstücke sind heute Zufahrten.

5 Im Radkasten einer US-Maschine, aus Mali kommend, ist am Dienstag nach der Landung in Ramstein die Leiche eines Jungen entdeckt worden
  Das stimmt leider, bis auf die genaue Herkunft des Jungen. Hier beim SWR gibt es Hintergründe. Verdeutlicht für mich auf grausame Weise, dass in der Regel niemand "einfach so", ohne oder mit nur trivialen Gründen aus seinem Heimatland flüchtet.

PS: Ich hatte die [Auf-] Forderungen vor längerem gelesen und den Text jetzt bei Herrn Buddenbohm wiedergefunden: Mein Manifest - Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen [faz.net].

5. Februar 2014

Achtung, Achtung, eine Durchsage!

Ein Blog ist nicht genug?! Genau. Ein Teil meines diesjährigen Outputs wird unter Rebekka 2014 stattfinden, warum und weshalb erfahrt ihr dort [kommt bitte mit - schreibt mir eine eMail!]. Ich suche und hoffe zu finden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

10. Januar 2014

Stock um Stock

Naja, ist nur vorübergehend: es kommt bald ein richtiger, ganzer Text; ich kann's schon riechen! - Aufgelesen bei Katja:

1. Wo ist Dein Handy? links
2. Dein Partner? München
3. Deine Haare? blödiert
4. Deine Mama? toll
5. Dein Papa? auch
6. Dein Lieblingsgegenstand? WLan-Router
7. Dein Traum von letzter Nacht? nix
8. Dein Lieblingsgetränk? Wasser
9. Dein Traumauto? vorbei
10. Der Raum, in dem Du dich befindest? Wohnzimmer
11. Dein Ex? nett
12. Deine Angst? keine
13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? genauso
14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? mir
15. Was bist Du nicht? verschlossen
16. Das letzte was Du getan hast? gelesen
17. Was trägst Du? Brille
18. Dein Lieblingsbuch? viele
19. Das letzte was Du gegessen hast? Dinkelbrot
20. Dein Leben? richtig
21. Deine Stimmung? Wissensdurst
22. Deine Freunde? wenig
23. Woran denkst Du gerade? auspacken
24. Was machst Du gerade? bloggen
25. Dein Sommer? sizilianisch
26. Was läuft in Deinem TV? nichts
27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? heute
28. Das letzte Mal geweint? hm
29. Schule? schön
30. Was hörst Du gerade? Lüftung
31. Liebste Wochenendbeschäftigung? sein
32. Traumjob? kommt
33. Dein Computer? alt
34. Außerhalb Deines Fensters? Innenstadt
35. Bier? Weizen
36. Mexikanisches Essen? hackhackhack
37. Winter? fehlt
38. Religion? früher
39. Urlaub? mehr
40. Auf Deinem Bett? Wäschestapel
41. Liebe? da

PS: Hier ist der Startartikel von katerwolfs Trekking-Reise in Chile. Unbedingte Leseempfehlung! Ihr könnt euch das nicht vorstellen; sie schreibt so wahnsinnig lustig/authentisch/unterhaltsam/vielfältig, und das noch dazu mit SO vielen wunderschönen Fotos... zum Glück reist sie [gefühlt] ständig - und schreibt jedesmal alles in ihr Blog!

8. November 2013

Die Hosenmisere.

Ich verspüre den Drang, meine aktuelle Hosensituation zu [er]klären. Status quo ist nämlich der folgende: Ich besitze 10 Hosen, und eigentlich alle davon besitzen wiederum ein "aber". [Kennt ihr das? Klamotten mit "aber"? Ich hab' fast nur solche. :-/]

Die froschgrüne. 2nd Hand.
Von Brax, quasi Samt-Feincord, total bequem, bald aber wohl kaputt, das Schenkelproblem. Durch die Farbe nicht ganz einfach, aber effektvoll zu kombinieren.

Die ehemals schicke. Pimkie, vor ~15 Jahren.
So'ne Art Anzughose, Stretch, dadurch wundersam bequem. Hat eine angedeutete Bügelfalte und sitzt immer noch super, man glaubt es kaum. Fängt aber leider an, etwas zu peelen. [Und sie passt mir wirklich noch gut - hey, ich meine: 15 Jahre!11elf]

Die mit der integrierten Bügelfalte. Geschenkt.
Olivgrün/matschfarben, sitzt bombig, gut auch zu schicken Sachen. Aber gleiches Problem wie mit der froschigen oben: Die Farbe.

Die weite schwarze. H&M, vor ~7 Jahren.
Superbequem [ja, bequem IST ein wichtiges Kriterium!], allerdings so gar nicht schick oder auch nur ordentlich. Fällt außerdem so langsam auseinander. Praktisch: bei Regen kann man sie unten zusammenziehen - sieht scheiße aus, Hose bleibt aber trocken.

Die braun gestreifte [längs]. Geschenkt.
Durch den etwas zu hohen Bund nicht so wirklich bequem. Durch die Mehrfarbigkeit auch schlecht mit meinen diversen Musteroberteilen zu kombinieren. Schrankhüter.

Die mit dem lila Fischgrat. 2nd Hand.
Sagen wir mal so: Wenn ich stehe oder gehe, sitzt sie gut. Daher im Wesentlichen perfekte Messehose.

Die schmale blaue Jeans. 2nd Hand.
Ist mir von der 2nd Hand-Frau schon beim Reinkommen empfohlen worden - man kennt sich. Sitzt theoretisch super trotz nur wenig Stretch-Anteil, hat aber den großen Nachteil, Zunahmen im Grammbereich nicht zu tolerieren. Passt demnach an zwei von sieben Tagen.

Die weite Jeans. Tchibo, vor ~5 Jahren.
Eher so Hip Hop-Style, altdeutsch: Extrem-Marlene, stretch, bequem. Aber auch schon gut ausgeleiert/-gewaschen.

Die beige Hose. Tchibo, auch vor ~5 Jahren.
Neutral, gerade geschnitten, leicht zu weit, daher etwas bollerig. Und durch die spießige Farbe eben auch laaaaaaangweilig.

Die Boyfriend-Jeans aka graue Zimmermannshose.
Zu weit, dadurch aber Hip Hop-cool. Hat vorn zwei goldene Reißverschlüsse.

Beinahe alle davon waren schon einmal in einer - über die Jahre natürlich wechselnden - Änderungsschneiderei meines Vertrauens.
==> Vielleicht sollte ich mir mal wieder [neue] Hosen kaufen. Was im Übrigen das Ziel dieser Öffentlichkeitsmachung ist.
Edit: Dieser Post vergammelte ewig in meinem Entwurfs-Ordner, so dass ich nun bereits zwei neue Hosen besitze, und außerdem gerade auch fast nur Röcke anziehe - weil ich's kann.

PS: Die Polizei, dein ahnungsloser Helfer [olbertz.de] ist ein Blogeintrag, der mir innere Gänsehaut verschafft. Ja, Herrschaftszeitennocheinmal, ist denn das die MÖGlichkeit?! Mir graut.

27. September 2013

Pieps!

Das habe ich letztes Jahr im April in mein privates virtuelles Tagebuch getippselt:

hilary hahn, alter!! arbeiten war schrecklich, dafür war ich in baden-baden in ihrem konzert.
einführung für alte omas, witzichwitzich. -.- kopfschütteln meinerseits, deluxe. Neben mir 18jähriger schwuler bratschist/bubi, der hilary auch liebt.
reihe 16, platz 16 im zweiten parkett - traumplatz!!
hilary schön wie eh und je, aber ein minimales bißchen 'dicker'.
so geile bogenhand, daß man fast das youtube-tonspur-delay-gefühl hatte!!! beethoven, bach und brahms - wundervoll. wirklich.
in der pause champagner für 9.5o - wenn doch die karte schon 9o kostete... ;) zwei zugaben, weil alle immer weiterklatschen!
hilary genervt und fertig, aber: unterschrift auf bach sonaten und partiten-heft PLUS foto mit der englischlehrerin :D
24.3o zu hause.

geil.


So freudigarscherregt möchte ich mal wieder über irgendwas sein. Bald, bitte!

PS: Ich lese andauernd Wikipedia-Artikel [du auch?] und spende deswegen [weil: Wiki mit Werbung oder so ähnlich?! Unerträglich wäre das!1elf] monatlich 5 Euro.

25. Juni 2013

Da ist doch noch ... Verbesserungspotential?!

Die Kirchenuhr schlägt 9 und ich hab'nen Hals.

Am 27.3.2013 bekam ich eine Überweisung zur Radiologin zwecks Röntgnung *g meiner HWS. Es gab keinen besonderen Grund dazu - außer meiner Besorgnis, beim Chiropraktiker des Vertrauens beim Einknuspern des Halses Schaden zu nehmen [für den ich dann qua Unterschrift ja auch noch eigenverantwortlich wäre, btw!]. Achso, und ausdauerndes Geigespielen in den letzten 25 Jahren in langjährig falscher Haltung.

Ich dachte noch bei mir: Überweisungen, ... war da nicht was mit "nur im jeweiligen Quartal gültig"? Aber ich beruhigte mich schnell selbst, das könnte ja heutzutage wohl nicht mehr gelten; denn dann hätte ich ja nur noch vier Tage Zeit - wovon in diesem März zwei auf's Wochenende entfielen und ich also demensprechend am nächsten oder übernächsten Tag, welcher ein Freitag, also bei den meisten Ärzten nur vormittags besetzt ist, hätte hingehen können. Oder einen Termin bekommen. Was beides gleichermaßen lächerlich schien, ich und die Ärztin sind schließlich vielbeschäftigt. Außerdem gab und gibt es ja keinerlei akute Schmerzen, die mich drängten.

Ich ging also, nachdem ich mich vergewissert hatte, dass ich dafür keinen Termin benötigte, heute früh an einem regnerischen Sommert Junitag um 8.2o an meinem freien Tag zum Radiologen. Man bemerke den Fehler. Die Sprechstundenfrau an der Pforte bemerkte ihn nicht. [Ich ja auch nicht.] Ich wurde sitzen geheißen und begann zu lesen [amazon, nicht affiliate].

Nach etwa 2o Minuten des vergnüglichen Lesens wurde ich zum Tresen gerufen und freute mich schon ob der baldigen Segnu Röntgnung [Ich <3 dieses Wort! ... gibt es das überhaupt? *g]. Da. Passierte es. Die Sprechstundenfrau schaute mich von hinter der Absperrung stehend an, als wäre ich dumm: Sie können mit solch alten Überweisungen nicht mehr hier herkommen. [Doch, kann ich offensichtlich. *grrrrr] Die ist ja noch aus dem vorletzten Quartal!1elf Anklagend wurde mir meine Versichertenkarte zusammen mit der Überweisung über den Tresen entgegengestreckt.

Ich: Ach, ich hatte gedacht, das würde heutzutage nicht mehr gelten... Na gut, schade. Die Überweisung? - die können Sie einfach wegschmeißen... die brauche ich ja offensichtlich nicht mehr. Versichertenkarte ab ins Portemonnaie, Verstauen in der Tasche. Hin zum Kleiderständer, Jacke anziehen. Alles unter den Blicken von ~12 im Empfangsraum [der gleichzeitig Wartezimmer ist] wartenden Menschen. Dann fiel mir etwas ein und ich ging zurück zum Verkündigungsort/Tresen: Also ist das tatsächlich so, dass die Überweisungen nur im jeweiligen Quartal gelten? Ich hätte noch im März hier herkommen müssen? Sie nickte. Ich ... weiß nicht mehr, wie ich guckte. Ich ging dann jedenfalls zur Tür und sagte freundlich [ganz in echt, für die Regeln kann sie ja nix] Tschüüß!

Sie grüßte jedoch nicht zurück. Ich grüßte nochmals. Sie dann doch. Daher der Hals. Und ein bisschen auch vom blöd angeguckt werden.

Und vom --> Ja ist denn das die Möglichkeit?!! Kann von den Ärzten nicht einfach eine Überweisung, gültig für drei Monate ab Ausstellung, ausgestellt werden? Was spricht dagegen? Dass die Abrechnungen immer noch mit dem Stift zwischen den Füß Fingern krampfhaft per mühsamem Kopfrechnen bearbeitet werden? Häh? HÄH?! Genauso, wie es EINE WOCHE dauert, bis digitale [!] Röntgenaufnahmen vom Radiologen zur - ohne Übertreibung/Minderung - 250m entfernten Hausarztpraxis gelangen??! Also, Ärztewesen, jetzt mal ernsthaft.

PS: Warum heißen Jeans eigentlich Jeans? Ist doch klar: weil nicht-Muttersprachler ihnen nicht bekannte Worte falsch aussprechen. *g Total cool: Jeans = Gênes = frz. für Genua, denn da kamen die ersten Baumwollhosen für Arbeiter her. Englisch ausgesprochen allerdings eben "Jeans". - Und weiter: Der Strauss Levi, der alte Trendsetter, setzte noch einen drauf: Sein Baumwollstoff [frz. serge] für die beliebten Hosen kam aus der Gegend um die Stadt Nîmes - war also "Serge de Nîmes". Seine Jeans hießen demnach "De Nîmes"-Jeans... Denim Jeans!
[Quelle: Jeans [wiki]]

16. April 2007

...und täglich grüßt das murmeltier!

meine freude über das heranrücken des 27. aprils wird jeden tag größer. die angst vor der prüfung am 23. allerdings auch...

bin ein wenig witz-entleert -- das wetter hat, da es sozusagen leider nur draußen stattfindet und ich nordseite wohne äh, arbeite!, meine laune sinken lassen. die motivation ebenfalls.

jetzt habe ich zu allem übel VOR der prüfung noch in dieser woche aufgaben zu übernehmen, deren ausführung NACH der dipl-arb-abgabe stattfinden soll. witzigerweise soll ich meine betreuerin und eine gerade fertig gewordene frisch promovierte vertreten.

jawoll: ICH soll die beiden VERTRETEN. und zwar ein halbes jahr lang. ... mußte erstmal kräftig lachen. das hat
aber nix geändert. außer, daß die situation dadurch etwas peinlich wurde. ich fühl mich damit jetzt schon überfordert...

mein leben und ich sind verplant ^^.

in der hoffnung auf einen weniger nüchternen schrieb beim nächsten mal
verbleibe ich mit murmeligen grüßen.

NACHTRAG: gelesen hat sie die DA immer noch nicht.


[Dieser Eintrag wurde bei der Eröffnung dieses Blogs in 2013 aus meinem alten Blog importiert.]

9. April 2007

ist das HOHN oder ist das HOHN?!



 
[Dieser Eintrag wurde bei der Eröffnung dieses Blogs in 2013 aus meinem alten Blog importiert.]

25. März 2007

ich denke.

[Dieser Eintrag wurde bei der Eröffnung dieses Blogs in 2013 aus meinem alten Blog importiert.]

um physalis zu essen, benötigt man beide hände und die volle aufmerksamkeit. nebenher lernen geht also gar nicht. gut war, daß nur ungefähr 17 stück in so nem körbchen sind und so die lokalen strukturen in banachräumen nicht lange unbeaufsichtigt bleiben mußten ;).

noch was zum thema 'essen':
es gibt neuerdings kaugummis von den freunden vom fischer. und: die haben bei der verpackungswahl _richtig_ nachgedacht *freu*! kennt ihr das, wenn man ne haribo (=HAns RIEGEL, BOnn *klugscheißmodus aus*) - tüte öffnen will und sich ganzganz fest vornimmt, sie diesmal NICHT komplett zu zerreißen? und es trotzdem NIE funktioniert? mir geht es immer so. aber bei diesen kaugummis, die in der von den bonbons bekannten tütchenverpackung (allerdings in silberfolie) stecken, ist was neu: wie beim losen tabak kann man das problemlos aufmachen...

u n d  w i e d e r  z u k l e b e n   :D

völlig ohne risse im plastik/zellophan.
--> BRAVO!
(wer lust und zeit hat, kann das ja mal dem hans berichten.)