Vegetarierin seit einem Monat: Ich esse kein Fleisch, keinen Fisch und keine Meeres"früchte" [WTF]. Größtes, aber immerhin seltener werdendes Bedauern in Bezug auf Sushi, ansonsten ist alles tutti und es gefällt mir gut. :) [Gründe siehe unten]
Das für mich schönste: Ich musste mich nur knapp fünfmal aktiv gegen ein Essen verwehren, den Rest der Zeit war ich eh schon vegetarisch unterwegs. Na gut, das wäre durch den ansonsten ca. 5maligen Sushi-mit-Fisch-Konsum auch schon wieder aufgewogen worden... Aber nuntja.
Was mir aufgefallen ist: Einige Menschen nahmen sofort, nachdem ich meinen vegetarisch-Spruch brachte, an, ich wäre vegan! o_O Ob das nun daran lag, dass ihnen die Begrifflichkeiten nicht ganz klar sind oder ich so rüberkomme, als ob ich wenn, dann gleich ganz auf tierisch verzichten würde [was mich ja ehren würde!]... ditweeßickoochnich. Ich spekuliere auf ersteres. Hehe.
Achso, und um das kurz mal festzuhalten [jeweils etwa zu einem Drittel, Reihenfolge bewusst gewählt]:
Grund 1: Die armen Tiere.
Grund 2: Die arme Umwelt [hat auch Auswirkungen auf mich].
Grund 3: Meine Gesundheit.
Vegan fände ich besser, weil konsequenter [ja, für meineN MilchKäseEier werden auch Tiere in Massentierhaltung gehalten], ist mir aber [noch?] zu anstrengend. Und da ich mir auch nicht explizit vorgenommen hab, für immer und ewig vegetarisch zu bleiben, bin ich gespannt, wie es weitergeht. Nächster Status nach 'nem halben Jahr, denke ich.
Erstmal bleibt alles so, wie's jetzt ist :).
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2. April 2017
Veggie-Status
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vegetarisch,
waskannICHtun
25. September 2014
PuttyFest - universell individuell
Dies ist quasi ein halb geklauter und darum auch nicht gemeldeter Beitrag zum PuttyFest [puttylike.com]. Wer
"zu viele" Interessen hat [z.B. Schlagzeug, Gesang, Schreiben und
physiologische Prozesse gleichzeitig], lese dort. Es erfreut.
A human being should be able to change a diaper, plan an invasion,
butcher a hog, conn a ship, design a building, write a sonnet, balance accounts,
build a wall, set a bone, comfort the dying, take orders, give orders, cooperate,
act alone, solve equations, analyze a new problem, pitch manure,
program a computer, cook a tasty meal, fight efficiently, die gallantly.
Specialization is for insects.
Robert A. Heinlein in Time Enough for Love
Ja, PuttyFest wie in "putty" = engl. für Knete, weil wegen allen möglichen Formen, vielfältiger Gestalt; auch wie in "Putter", dem Golfschläger [wiki], der universell einsetzbar ist und in vielen verschiedenen Ausführungen hergestellt wird.
PS: Hab' ich schon erwähnt, dass Reiten und Schlagzeug spielen sich wirklich ganz ausgezeichnet ergänzen, und vor allem, ähneln? Ja?! Ok, nicht dafür.
10. August 2014
Zehenschuhe aka FROGWOMAN HAS ARRIVED!
tl;dr
Ich besitze jetzt Zehenschuhe, hier ist der Beweis [instagram.com]. Ja, es sieht komisch aus, aber ich bin sehr, sehr glücklich damit.
Schon seit Monaten beschäftige ich mich aus so verschiedenen Gründen wie dem Reiten insgesamt, speziell der Geraderichtung [vom Pferd, und irgendwann auch von meiner], dem Geige spielen, dem "richtigen" Gehen zur Entlastung bzw. besseren Nutzung des Rückens mit der Wahl meines Schuhwerks. Dabei fiel mir auf, dass die von mir ach-so-heißgeliebten Camper [amazon.de] zum einen wohl einfach immer eine Nr. zu klein waren und die Dinger zum anderen wenig flexibel sind, was mir seit Jahren [!] am rechten und linken kleinen Zeh von mir hingenommene Druckstellen bescherte. Damit war ich sogar mal beim Arzt, die mich schulterzuckend "Andere Schuhe? ... " fragte, was ich völlig überging. Mir unklar, warum.
Als ich dann nach Schuhen für den Sommer suchte, die bequem UND einigermaßen hübsch sein sollten, fand ich glücklicherweise diese hier [amazon.de], inspiriert von den Trekking-Sandalen meiner wandernden Kollegin [Mutter der kleinen L., übrigens]. Nie zuvor war ich so glücklich mit so etwas! Nach diesem Sommer [2012] waren meine Druckstellen weg und ich beschloss, nie wieder welche zu bekommen. Schmerzen an den Füßen brauche ich nämlich nicht früher als unbedingt nötig. Die Camper schmiss ich weg und suchte fortan Schuhe aus, die vorn im Ballenbereich etwas weiter und vor allem in der Sohle flexibler waren.
Im letzten Jahr kam ich über Das Internet auf sogenannte Barfußschuhe. Derer gibt es viele verschiedene Modelle. Ein hippes Beispiel, das aber nicht besonders "barfuß" ist, sind die Nike free [amazon.de]. Als Einstieg hab ich sie mir gekauft und es war von Anfang an bombastisch, mit denen zu gehen. Ich ließ mich zu Tweets wie dem folgenden hinreißen:
Seit ungefähr dem Kauf der Nike-Schuhe wollte ich irgendwann zum Olymp aufsteigen, oder zumindest mal in seinen Gärten schnuppern: Zehenschuhe. Das Grauen aller Fliegen, Die Froschfrau Kehrt Zurück und so weiter ... man sieht es hier [instagram.com], ich kaufte sie mir. Nachdem ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse wirklich sehr viel barfuß lief und beinahe täglich nebenbei ein bisschen Fußgymnastik machte UND ständig mit den Nikes unterwegs war, dachte ich mir, dass es keine Probleme geben würde.
Und die gab es tatsächlich nicht. Erst gestern gekauft und gefühlte Stunden mit dem Anziehen von jedem einzelnen verdammten Zeh sowohl bei Socken als auch den Schuhen verbracht, parke ich sie heute schon selbstverständlich - und ohne mit den Händen beim kleinen Zeh nachstopfen zu müssen - freihändig in die passenden Garagen ein. Gleich nach dem Anziehen, beim ersten Probegehen im Laden, wusste ich: Das sind MEINE Schuhe. Ich hab sofort gegrinst wie damals nach dem Firmenlauf [instagram.com], schon mit nur einem Schuh an den Füßen!1 Gestern und heute bin ich bereits ca. 2h darin gegangen und es ist wundervoll. Sieht halt nur bekloppt aus - aber wie Herr Buddenbohm sogleich twitterte:
[Diverse Themen habe ich hier, der Kürze geschuldet, ausgeklammert - als da wären: Faszien im Fuß, Zusammenhang Fuß-Becken-Rücken, [Warum] Ballengang, Merkmale "echter" Barfußschuhe, [meine Erfahrung mit orthopädischen] Einlagen und Orthopäden. Zu alledem besitze ich erweitertes Halbwissen, das ich gern auf Anfrage oder auch mal so ausformulieren werde. :)]
PS: Wir waren jetzt schon zweimal in diesem tollen Freibad und sind jedesmal fast allein gewesen. Ich versteh's nicht. Wer im Sommer in der Region Kaiserslautern unterwegs ist, sollte dort einen Zwischenstopp einlegen - Sauna/Wellness ist auch dabei!
Ich besitze jetzt Zehenschuhe, hier ist der Beweis [instagram.com]. Ja, es sieht komisch aus, aber ich bin sehr, sehr glücklich damit.
Schon seit Monaten beschäftige ich mich aus so verschiedenen Gründen wie dem Reiten insgesamt, speziell der Geraderichtung [vom Pferd, und irgendwann auch von meiner], dem Geige spielen, dem "richtigen" Gehen zur Entlastung bzw. besseren Nutzung des Rückens mit der Wahl meines Schuhwerks. Dabei fiel mir auf, dass die von mir ach-so-heißgeliebten Camper [amazon.de] zum einen wohl einfach immer eine Nr. zu klein waren und die Dinger zum anderen wenig flexibel sind, was mir seit Jahren [!] am rechten und linken kleinen Zeh von mir hingenommene Druckstellen bescherte. Damit war ich sogar mal beim Arzt, die mich schulterzuckend "Andere Schuhe? ... " fragte, was ich völlig überging. Mir unklar, warum.
Als ich dann nach Schuhen für den Sommer suchte, die bequem UND einigermaßen hübsch sein sollten, fand ich glücklicherweise diese hier [amazon.de], inspiriert von den Trekking-Sandalen meiner wandernden Kollegin [Mutter der kleinen L., übrigens]. Nie zuvor war ich so glücklich mit so etwas! Nach diesem Sommer [2012] waren meine Druckstellen weg und ich beschloss, nie wieder welche zu bekommen. Schmerzen an den Füßen brauche ich nämlich nicht früher als unbedingt nötig. Die Camper schmiss ich weg und suchte fortan Schuhe aus, die vorn im Ballenbereich etwas weiter und vor allem in der Sohle flexibler waren.
Im letzten Jahr kam ich über Das Internet auf sogenannte Barfußschuhe. Derer gibt es viele verschiedene Modelle. Ein hippes Beispiel, das aber nicht besonders "barfuß" ist, sind die Nike free [amazon.de]. Als Einstieg hab ich sie mir gekauft und es war von Anfang an bombastisch, mit denen zu gehen. Ich ließ mich zu Tweets wie dem folgenden hinreißen:
Bis heute dachte ich tatsächlich, dass Leute Turnschuhe anziehen, weil sie finden, dass die toll aussehen. Tse.
— Rebekka Malten (@rebekka_m) October 10, 2013
Daran ist gut zu sehen, dass ich Turnschuhe bisher ausschließlich zum Sport trug. [Vielleicht hätte ich noch hinzufügen sollen, dass ich "außerhalb des Sport machens" meine. Nun gut.] Jedenfalls zog ich sie kaum noch aus, hatte aber am Anfang sogar ein bisschen Wadenmuskelkater, wenn ich lange damit zu Fuß ging. Klar eigentlich, denn der Fuß hat durch die erweiterte Beweglichkeit im Sohlenbereich beim Auftreten und Abrollen sehr viel mehr zu stabilisieren.Seit ungefähr dem Kauf der Nike-Schuhe wollte ich irgendwann zum Olymp aufsteigen, oder zumindest mal in seinen Gärten schnuppern: Zehenschuhe. Das Grauen aller Fliegen, Die Froschfrau Kehrt Zurück und so weiter ... man sieht es hier [instagram.com], ich kaufte sie mir. Nachdem ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse wirklich sehr viel barfuß lief und beinahe täglich nebenbei ein bisschen Fußgymnastik machte UND ständig mit den Nikes unterwegs war, dachte ich mir, dass es keine Probleme geben würde.
Und die gab es tatsächlich nicht. Erst gestern gekauft und gefühlte Stunden mit dem Anziehen von jedem einzelnen verdammten Zeh sowohl bei Socken als auch den Schuhen verbracht, parke ich sie heute schon selbstverständlich - und ohne mit den Händen beim kleinen Zeh nachstopfen zu müssen - freihändig in die passenden Garagen ein. Gleich nach dem Anziehen, beim ersten Probegehen im Laden, wusste ich: Das sind MEINE Schuhe. Ich hab sofort gegrinst wie damals nach dem Firmenlauf [instagram.com], schon mit nur einem Schuh an den Füßen!1 Gestern und heute bin ich bereits ca. 2h darin gegangen und es ist wundervoll. Sieht halt nur bekloppt aus - aber wie Herr Buddenbohm sogleich twitterte:
[Diverse Themen habe ich hier, der Kürze geschuldet, ausgeklammert - als da wären: Faszien im Fuß, Zusammenhang Fuß-Becken-Rücken, [Warum] Ballengang, Merkmale "echter" Barfußschuhe, [meine Erfahrung mit orthopädischen] Einlagen und Orthopäden. Zu alledem besitze ich erweitertes Halbwissen, das ich gern auf Anfrage oder auch mal so ausformulieren werde. :)]
PS: Wir waren jetzt schon zweimal in diesem tollen Freibad und sind jedesmal fast allein gewesen. Ich versteh's nicht. Wer im Sommer in der Region Kaiserslautern unterwegs ist, sollte dort einen Zwischenstopp einlegen - Sauna/Wellness ist auch dabei!
6. Mai 2014
#rp14 WTF?! oder: Warum gehe ich zur re:publica?
Ruediger hat mich quasi per Twitter aus der Ferne gefragt, warum ich Dinge tue, die ich tue:
Das lag damals aber im Wesentlichen daran, dass ich falsche Erwartungen hatte, wie ich witzigerweise kurz vor Ruedigers Frage mit mir selbst diskutiert hab. *g Ich hatte mir so eine Art Klassentreffen vorgestellt; und naja, für einige Leute ist es das wohl auch, aber genau das sind nach meiner Erfahrung diejenigen, die eben tatsächlich etwas "mit dem Internet machen", und zwar mit hinreichender Reichweite. Sei es als populärer oder "schon immer da"-Blog, sei es als Firmen-Social Media-Mensch, als Journalist oder als "Internet-Marke". Da genügt es mMn nicht, einen Blog oder Twitteraccount mit <100 Followern zu haben, um auf der re:publica "Leute" zu kennen und sich innerhalb der Gruppe als ihr Teil zu fühlen - was im Nachhinein für mich total logisch ist. Damals war ich enttäuscht, sah z.B. die Kaltmamsell und traute mich nicht, sie anzusprechen, bzw. war/bin ja kein "Fan", und was sagt man dann, wenn man sie liest und sie einen wahrscheinlich nichtmal kennt? War mir damals zu doof UND ich war dennoch enttäuscht, von mir und der Welt. So inkonsistent bin ich eben manchmal.
ABER: Ich bin überzeugt davon, dass "das Internet" ein schützenswerter Raum [ob es zur Zeit überhaupt noch heil ist, kann man sicher streiten] und Grundlage unserer Gesellschaftsinfrastruktur ist, und wenn letzteres vielleicht noch nicht heute, so aber doch sehr, sehr bald. Sagte zumindest Gunter Dueck schonanno dazumal in seiner Session auf der re:publica 11 mit dem Titel Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem [youtube.com], und ich teile seine Meinung.
Klaro sind wohl geschätzt 80% der Besucher zumindest teilweise beruflich dort, aber ich als Mensch bin doch [Rebekka. Und alles.] an allem und, wenn auch erst seit relativ kurzer Zeit, auch politisch interessiert, am Kollektiv genauso wie am Individuum. Nicht nur aus diesem Grund hab ich jetzt zusätzlich ein jahresbegrenztes Zweitblog! Und nur, weil es in meinem Blog nichts politisches oder sonstwie ernsthaftes zu lesen gibt und ich eine Vorzeigefreizeitbloggerin bin, heißt das ja noch lange nicht, dass solcherlei Bereiche mich nicht interessieren :).
Das Angebot ist einfach riesig und es fiel mir heute wirklich schwer, mich pro Uhrzeit zwischen je drei für mich interessanten Sessions zu entscheiden. Ich frage also anders:
Wie kann ich [und ja, das ist total subjektiv] nicht zur re:publica nach Berlin?! :)
fragt sich schon seit Tagen, was man als nicht politischer Blogger aka.Freizeitblogger auf der #rp14 anstellt-@rebekka_m Du wirst gebraucht
— ruediger (@1ninesixthree) May 6, 2014
Die Frage ist in meine Richtung natürlich zunächst gar nicht unsinnig, und 2012, als ich das erste Mal auf der re:publica war, dachte ich das währenddessen [und hinterher...] auch. Also, dass ich da ein kleines bisschen fehl am Platz bin.Das lag damals aber im Wesentlichen daran, dass ich falsche Erwartungen hatte, wie ich witzigerweise kurz vor Ruedigers Frage mit mir selbst diskutiert hab. *g Ich hatte mir so eine Art Klassentreffen vorgestellt; und naja, für einige Leute ist es das wohl auch, aber genau das sind nach meiner Erfahrung diejenigen, die eben tatsächlich etwas "mit dem Internet machen", und zwar mit hinreichender Reichweite. Sei es als populärer oder "schon immer da"-Blog, sei es als Firmen-Social Media-Mensch, als Journalist oder als "Internet-Marke". Da genügt es mMn nicht, einen Blog oder Twitteraccount mit <100 Followern zu haben, um auf der re:publica "Leute" zu kennen und sich innerhalb der Gruppe als ihr Teil zu fühlen - was im Nachhinein für mich total logisch ist. Damals war ich enttäuscht, sah z.B. die Kaltmamsell und traute mich nicht, sie anzusprechen, bzw. war/bin ja kein "Fan", und was sagt man dann, wenn man sie liest und sie einen wahrscheinlich nichtmal kennt? War mir damals zu doof UND ich war dennoch enttäuscht, von mir und der Welt. So inkonsistent bin ich eben manchmal.
ABER: Ich bin überzeugt davon, dass "das Internet" ein schützenswerter Raum [ob es zur Zeit überhaupt noch heil ist, kann man sicher streiten] und Grundlage unserer Gesellschaftsinfrastruktur ist, und wenn letzteres vielleicht noch nicht heute, so aber doch sehr, sehr bald. Sagte zumindest Gunter Dueck schon
Klaro sind wohl geschätzt 80% der Besucher zumindest teilweise beruflich dort, aber ich als Mensch bin doch [Rebekka. Und alles.] an allem und, wenn auch erst seit relativ kurzer Zeit, auch politisch interessiert, am Kollektiv genauso wie am Individuum. Nicht nur aus diesem Grund hab ich jetzt zusätzlich ein jahresbegrenztes Zweitblog! Und nur, weil es in meinem Blog nichts politisches oder sonstwie ernsthaftes zu lesen gibt und ich eine Vorzeigefreizeitbloggerin bin, heißt das ja noch lange nicht, dass solcherlei Bereiche mich nicht interessieren :).
Habe häufig Gedanken, bei denen ich dann denke, ach, die kann ich "nirgendwo" posten, das passt da und da und da nicht hin/rein. Ihr auch?
— Rebekka Malten (@rebekka_m) April 12, 2014
Die re:publica verbindet mittlerweile tatsächlich den überwiegenden Teil meiner Interessen, deswegen fühlte ich mich heute auch so derartig wohl dort. Es gibt politische Talks, Sessions zur Sicherheit des Netzes, sonstige "Internet-Relevanz" und Unterhaltsames mit Funfaktor. Heute war's für mich z.B. ein sautoller erster Tag mit einem Interview mit der WikiLeaks-Journalistin Sarah Harrison [wiki], die zur Zeit nicht nach UK zurückkehrt/zurückkehren kann, einem eindringlichen Talk für MEHR Verschlüsselung und Krypto-Bewusstsein in der breiten Masse der Bevölkerung, noch einem Interview [durchgeführt von der Deutschen Welle] mit und zwischen einer russischen und einer ukrainischen Journalistin zur Berichterstattung in der Ukraine und nicht zuletzt Sascha Lobos "Rede zur Lage der Nation" [wie immer großes Kino, Post von Kiki dazu hier [e13.de], Originalrede: s. Internet, ihr findet das schon].Das Angebot ist einfach riesig und es fiel mir heute wirklich schwer, mich pro Uhrzeit zwischen je drei für mich interessanten Sessions zu entscheiden. Ich frage also anders:
Wie kann ich [und ja, das ist total subjektiv] nicht zur re:publica nach Berlin?! :)
10. November 2013
WE? Ich habe fertig.
Ich wollte erst nölen: Nix geschafft und das Wochenende ist schon wieder vorbei, alles doof und ich mittendrin. Aber dann hab' ich mir den Spaß gemacht, aufzuschreiben, WAS ich denn konkret alles gemacht/geschafft habe, und dann war es doch viel.
Wirklich nicht geschafft:
Alle vorhandenen Fotos auf externer Festplatte vereinigen
Zwei wichtige eMails schreiben
Regal mit Wust aufräumen/aussortieren
mit Freundin J. skypen
ABER
Freitag:
In der Demenz-Tagesstätte eine Rekordmenge an Patienten umsorgt und belustigt
Gesangsunterricht genossen
Sonderreitstunde auf "Zweitpferd" wegen Scheiß-Rechtsgalopp genommen
Mit ihm zusammen Wocheneinkauf erledigt
Samstag:
Vor dem Frühstück gelaufen
Reitschuhe und Stiefelschäfte geputzt und gewienert
ALLE Oberteile aus meinem Schrank heraus- und nur ca. die Hälfte wieder eingeräumt
An fünf Klamotten rumgenäht, die SEIT JAHREN auf's Näh-Engagement meinerseits warteten
Sonntag:
gewaschen und aufgehängt wie eine Blöde
online-Versandsachen wieder zusammengepackt
Abends gelaufen
Also, das war beispielhaft mein WE - und wenn's dir [oder mir] bei einem der nächsten WEs auch wieder so geht, dann denkste zurück und weißte Bescheid!
PS: Ich hatte es schon getwittert, aber die Maus mit dem Keks [youtube.com] ist einfach groß! [NIEMALS aufgeben.]
Wirklich nicht geschafft:
Alle vorhandenen Fotos auf externer Festplatte vereinigen
Zwei wichtige eMails schreiben
Regal mit Wust aufräumen/aussortieren
mit Freundin J. skypen
ABER
Freitag:
In der Demenz-Tagesstätte eine Rekordmenge an Patienten umsorgt und belustigt
Gesangsunterricht genossen
Sonderreitstunde auf "Zweitpferd" wegen Scheiß-Rechtsgalopp genommen
Mit ihm zusammen Wocheneinkauf erledigt
Samstag:
Vor dem Frühstück gelaufen
Reitschuhe und Stiefelschäfte geputzt und gewienert
ALLE Oberteile aus meinem Schrank heraus- und nur ca. die Hälfte wieder eingeräumt
An fünf Klamotten rumgenäht, die SEIT JAHREN auf's Näh-Engagement meinerseits warteten
Sonntag:
gewaschen und aufgehängt wie eine Blöde
online-Versandsachen wieder zusammengepackt
Abends gelaufen
Also, das war beispielhaft mein WE - und wenn's dir [oder mir] bei einem der nächsten WEs auch wieder so geht, dann denkste zurück und weißte Bescheid!
PS: Ich hatte es schon getwittert, aber die Maus mit dem Keks [youtube.com] ist einfach groß! [NIEMALS aufgeben.]
8. November 2013
Die Hosenmisere.
Ich verspüre den Drang, meine aktuelle Hosensituation zu [er]klären. Status quo ist nämlich der folgende: Ich besitze 10 Hosen, und eigentlich alle davon besitzen wiederum ein "aber". [Kennt ihr das? Klamotten mit "aber"? Ich hab' fast nur solche. :-/]
Die froschgrüne. 2nd Hand.
Von Brax, quasi Samt-Feincord, total bequem, bald aber wohl kaputt, das Schenkelproblem. Durch die Farbe nicht ganz einfach, aber effektvoll zu kombinieren.
Die ehemals schicke. Pimkie, vor ~15 Jahren.
So'ne Art Anzughose, Stretch, dadurch wundersam bequem. Hat eine angedeutete Bügelfalte und sitzt immer noch super, man glaubt es kaum. Fängt aber leider an, etwas zu peelen. [Und sie passt mir wirklich noch gut - hey, ich meine: 15 Jahre!11elf]
Die mit der integrierten Bügelfalte. Geschenkt.
Olivgrün/matschfarben, sitzt bombig, gut auch zu schicken Sachen. Aber gleiches Problem wie mit der froschigen oben: Die Farbe.
Die weite schwarze. H&M, vor ~7 Jahren.
Superbequem [ja, bequem IST ein wichtiges Kriterium!], allerdings so gar nicht schick oder auch nur ordentlich. Fällt außerdem so langsam auseinander. Praktisch: bei Regen kann man sie unten zusammenziehen - sieht scheiße aus, Hose bleibt aber trocken.
Die braun gestreifte [längs]. Geschenkt.
Durch den etwas zu hohen Bund nicht so wirklich bequem. Durch die Mehrfarbigkeit auch schlecht mit meinen diversen Musteroberteilen zu kombinieren. Schrankhüter.
Die mit dem lila Fischgrat. 2nd Hand.
Sagen wir mal so: Wenn ich stehe oder gehe, sitzt sie gut. Daher im Wesentlichen perfekte Messehose.
Die schmale blaue Jeans. 2nd Hand.
Ist mir von der 2nd Hand-Frau schon beim Reinkommen empfohlen worden - man kennt sich. Sitzt theoretisch super trotz nur wenig Stretch-Anteil, hat aber den großen Nachteil, Zunahmen im Grammbereich nicht zu tolerieren. Passt demnach an zwei von sieben Tagen.
Die weite Jeans. Tchibo, vor ~5 Jahren.
Eher so Hip Hop-Style, altdeutsch: Extrem-Marlene, stretch, bequem. Aber auch schon gut ausgeleiert/-gewaschen.
Die beige Hose. Tchibo, auch vor ~5 Jahren.
Neutral, gerade geschnitten, leicht zu weit, daher etwas bollerig. Und durch die spießige Farbe eben auch laaaaaaangweilig.
Die Boyfriend-Jeans aka graue Zimmermannshose.
Zu weit, dadurch aber Hip Hop-cool. Hat vorn zwei goldene Reißverschlüsse.
Beinahe alle davon waren schon einmal in einer - über die Jahre natürlich wechselnden - Änderungsschneiderei meines Vertrauens.
==> Vielleicht sollte ich mir mal wieder [neue] Hosen kaufen. Was im Übrigen das Ziel dieser Öffentlichkeitsmachung ist.
Edit: Dieser Post vergammelte ewig in meinem Entwurfs-Ordner, so dass ich nun bereits zwei neue Hosen besitze, und außerdem gerade auch fast nur Röcke anziehe - weil ich's kann.
PS: Die Polizei, dein ahnungsloser Helfer [olbertz.de] ist ein Blogeintrag, der mir innere Gänsehaut verschafft. Ja, Herrschaftszeitennocheinmal, ist denn das die MÖGlichkeit?! Mir graut.
Die froschgrüne. 2nd Hand.
Von Brax, quasi Samt-Feincord, total bequem, bald aber wohl kaputt, das Schenkelproblem. Durch die Farbe nicht ganz einfach, aber effektvoll zu kombinieren.
Die ehemals schicke. Pimkie, vor ~15 Jahren.
So'ne Art Anzughose, Stretch, dadurch wundersam bequem. Hat eine angedeutete Bügelfalte und sitzt immer noch super, man glaubt es kaum. Fängt aber leider an, etwas zu peelen. [Und sie passt mir wirklich noch gut - hey, ich meine: 15 Jahre!11elf]
Die mit der integrierten Bügelfalte. Geschenkt.
Olivgrün/matschfarben, sitzt bombig, gut auch zu schicken Sachen. Aber gleiches Problem wie mit der froschigen oben: Die Farbe.
Die weite schwarze. H&M, vor ~7 Jahren.
Superbequem [ja, bequem IST ein wichtiges Kriterium!], allerdings so gar nicht schick oder auch nur ordentlich. Fällt außerdem so langsam auseinander. Praktisch: bei Regen kann man sie unten zusammenziehen - sieht scheiße aus, Hose bleibt aber trocken.
Die braun gestreifte [längs]. Geschenkt.
Durch den etwas zu hohen Bund nicht so wirklich bequem. Durch die Mehrfarbigkeit auch schlecht mit meinen diversen Musteroberteilen zu kombinieren. Schrankhüter.
Die mit dem lila Fischgrat. 2nd Hand.
Sagen wir mal so: Wenn ich stehe oder gehe, sitzt sie gut. Daher im Wesentlichen perfekte Messehose.
Die schmale blaue Jeans. 2nd Hand.
Ist mir von der 2nd Hand-Frau schon beim Reinkommen empfohlen worden - man kennt sich. Sitzt theoretisch super trotz nur wenig Stretch-Anteil, hat aber den großen Nachteil, Zunahmen im Grammbereich nicht zu tolerieren. Passt demnach an zwei von sieben Tagen.
Die weite Jeans. Tchibo, vor ~5 Jahren.
Eher so Hip Hop-Style, altdeutsch: Extrem-Marlene, stretch, bequem. Aber auch schon gut ausgeleiert/-gewaschen.
Die beige Hose. Tchibo, auch vor ~5 Jahren.
Neutral, gerade geschnitten, leicht zu weit, daher etwas bollerig. Und durch die spießige Farbe eben auch laaaaaaangweilig.
Die Boyfriend-Jeans aka graue Zimmermannshose.
Zu weit, dadurch aber Hip Hop-cool. Hat vorn zwei goldene Reißverschlüsse.
Beinahe alle davon waren schon einmal in einer - über die Jahre natürlich wechselnden - Änderungsschneiderei meines Vertrauens.
==> Vielleicht sollte ich mir mal wieder [neue] Hosen kaufen. Was im Übrigen das Ziel dieser Öffentlichkeitsmachung ist.
Edit: Dieser Post vergammelte ewig in meinem Entwurfs-Ordner, so dass ich nun bereits zwei neue Hosen besitze, und außerdem gerade auch fast nur Röcke anziehe - weil ich's kann.
PS: Die Polizei, dein ahnungsloser Helfer [olbertz.de] ist ein Blogeintrag, der mir innere Gänsehaut verschafft. Ja, Herrschaftszeitennocheinmal, ist denn das die MÖGlichkeit?! Mir graut.
15. September 2013
Mag keinen Multisaft, aber -tasking: Ich.
Wenn ich nicht viele verschiedene Dinge [relativ] gleichzeitig mache, wird mir schnell langweilig. Wenn ich versuche, insgesamt zu fokussieren und vor allem zu reduzieren, schaffe ich ziemlich bald gar nichts mehr. Und es geht mir eben noch nicht mal unbedingt besser dabei, ich fühle mich vor allem überhaupt nicht wohler oder bin entspannter! Wenn ich die Dinge, die ich tun will, immer nur so lange mache, wie ich Lust dazu habe, und dann ohne schlechtes Gewissen [!] zu etwas anderem wechsle, geht's mir viel besser, als wenn ich bis in die Langeweile hinein mache und dann erstmal gelangweilt im Netz rumklicke. UND ICH SCHAFFE MEHR!
Ja, klar: Wir können eigentlich gar nicht multitasken, der Mensch als solches ist dafür nicht ausgelegt; es gibt Aufgaben, die unbedingten Fokus über längere Zeit erfordern, um sie überhaupt bewältigen zu können - weiß ich alles. Meine eigene, persönliche Erfahrung ist aber anders. Ich komme nämlich, wenn ich mich geistig langweile, definitiv überhauptgarnienicht in irgendwelcheauchimmer Arbeit rein. Fakt. Und wenn ich etwas wirklich will, fange ich auch immer wieder damit an, WENN gilt: ich habe beim letzten Mal halbwegs motiviert damit aufgehört.
Das gilt natürlich prinzipiell auch für die Dinge, die ich tun muss. Bloß kann ich mir da nicht aussuchen, aus welchem Pool ich was als nächstes wähle. Da zwinge ich mich halt zum Anfangen und wenigstens ein bißchen Durchhalten, aber wenn es unerträglich wird, mache ich erstmal was anderes und lasse mein Unterbewusstsein daran weiterknurpsen. [Ja, knurpsen.] Das ist darin ganz gut, deshalb klappt das meistens.
Und jetzt höre ich endlich damit auf, diese meine Art innerlich ständig als ungesund/unproduktiv/Blödsinn abzutun. So bin ich halt. Und es funktioniert ja.
PS: Der ultimative Trick, wie man klitzekleine Seifenstückchen doch noch bis zum Letzten aufbraucht, ohne dass es kompliziert wird? Einfach nass machen und auf die neue [ebenfalls nasse] Seife kleben. Tataaa!
Ja, klar: Wir können eigentlich gar nicht multitasken, der Mensch als solches ist dafür nicht ausgelegt; es gibt Aufgaben, die unbedingten Fokus über längere Zeit erfordern, um sie überhaupt bewältigen zu können - weiß ich alles. Meine eigene, persönliche Erfahrung ist aber anders. Ich komme nämlich, wenn ich mich geistig langweile, definitiv überhauptgarnienicht in irgendwelcheauchimmer Arbeit rein. Fakt. Und wenn ich etwas wirklich will, fange ich auch immer wieder damit an, WENN gilt: ich habe beim letzten Mal halbwegs motiviert damit aufgehört.
Das gilt natürlich prinzipiell auch für die Dinge, die ich tun muss. Bloß kann ich mir da nicht aussuchen, aus welchem Pool ich was als nächstes wähle. Da zwinge ich mich halt zum Anfangen und wenigstens ein bißchen Durchhalten, aber wenn es unerträglich wird, mache ich erstmal was anderes und lasse mein Unterbewusstsein daran weiterknurpsen. [Ja, knurpsen.] Das ist darin ganz gut, deshalb klappt das meistens.
Und jetzt höre ich endlich damit auf, diese meine Art innerlich ständig als ungesund/unproduktiv/Blödsinn abzutun. So bin ich halt. Und es funktioniert ja.
PS: Der ultimative Trick, wie man klitzekleine Seifenstückchen doch noch bis zum Letzten aufbraucht, ohne dass es kompliziert wird? Einfach nass machen und auf die neue [ebenfalls nasse] Seife kleben. Tataaa!
10. Juni 2013
Das letzte halbe Jahr - der Spocht, meine Gesundheit und ich.
Ich höre ständig irgendwo Gunter Dueck beim Reden zu. Das mag ich dann je nach meiner Laune und dem jeweiligen Thema des Talks/Gesprächs mal mehr und mal weniger, ich nehm' aber meist etwas Inhaltliches mit. Jetzt gerade ist mir eingefallen, dass er in einem der Podcasts [wir-muessen-twittern.de] zusammen mit Robert Kindermann - die ich im übrigen immer noch nicht alle gesehen habe, bzw. es kommt ständig ein neuer dazu - davon erzählt hat, dass BewerberInnen für die Studienstiftung des deutschen Volkes eine DIN-A4-Seite Fließtext schreiben müssen, und zwar darüber, was sie im letzten halben Jahr erreicht haben [stimmt das? bei Wiki finde ich dazu nichts...]. Herr Dueck sagt dann so schön auffordernd, dass eigentlich jede und jeder in dem Alter dazu in der Lage sein müsste - und obwohl ich offensichtlich nicht mehr im passenden Alter bin, hatte ich gleich beim Hören dieser Aussage Lust, mitzumachen. Ich versuche, mich auf eine Seite und ein Thema zu beschränken:
Ich. bin. so. fit. wie. noch. nie.
Und das ist wirklich null übertrieben. Seit September [ja, länger als ein halbes Jahr, aber.] laufe ich 3-4x in der Woche, just gekrönt vom Firmenlauf über 5km in der letzten Woche. Ich habe mich sklavisch am Trainingsplan von Steffny entlang gehangelt, weil mir sowas tierisch Spaß macht. Also, Regeln befolgen, die ich für sinnvoll halte. [Wichtiger Aspekt.] Und weil es mit mir und meinem untrainierten Bürostuhl-Rücken so nicht mehr weiter ging. Auch, weil er mit dem Laufen angefangen hat, und es zu meinen unausgesprochenen Wunschträumen gehörte, mit meinem Partner irgendwo langzujoggen. [Unausgesprochen in erster Linie deshalb, weil ich halt nie gejoggt bin, ne?] Achja. Und es ist ja nun auch nicht so, dass mir das Laufen, also der Prozess an sich, so superviel Spaß machen würde! Mir geht es halt körperlich so viel besser. Ich bin mehr draußen und hab' deswegen [jaha, selbstverstärkend] mehr Bock, [wieder] nach draußen zu gehen und mich zu Dingen aufzuraffen. Schön, ne?
Der Witz dabei und das Großartigste daran ist, dass ich mein Leben lang nicht sportlich war. Oder mich auf jeden Fall niemals selbst als sportlich charakterisiert hätte. In der Grundschule sogar ein paarmal singend Becky, Specky... gehänselt wurde. Im Nachhinein denk' ich d'ran, wie ich mehrere Winter wöchentlich mit meinem Vater ins Hallenbad fuhr, um 2.5km am Stück Brustzuschwimmen [ich]. Klar, gesund geht anders, aber Ausdauer liegt mir wohl doch irgendwie [und Kraulen konnt'/kann ich nicht]. Doch davon abgesehen habe ich 'nur' getanzt [14-16 und 25-28] und bin geritten [9-18 und 28-heute], was - zumindest damals und in meinem Umfeld - niemand so richtig als ernsthaften Sport [wie z.B. Basketball oder Leichtathletik] angesehen hat. Ich ja auch nicht. Heute mache ich in 'ner durchschnittlichen Arbeitswoche 5x Sport - wer würde da nicht von 'sportlich' sprechen?!
Weil ich zur allgemeinen Unbeweglichkeit auch noch gehörige Schiefe und Verspannung mein Eigen nannte und leider teilweise auch noch nenne, versuche ich aktuell mit zwar mäßigem, aber doch meßbarem Erfolg, die richtigen Stränge zu dehnen bzw. zu kräftigen. Hört sich langweilig an? Isses aber nich'. Die liebe Nessy bekam nämlich vor kurzem eine Bildungsbandscheibe verpasst und las im Zuge dessen dieses Buch [amazon.de] - das sie auf Twitter empfahl, bzw. war der Titel in einem Foto knapp zu sehen, woraufhin ich es mir kaufte. Und die Theorie vorn dran verschlang. Und umso mehr davon überzeugt war, dass man beim eigenen Körper [wie sonst auch überall] Dinge zum Positiven verändern kann! Wir müssen alle einfach anfangen. Egal womit. Ganz echt. Und seien die Schritte noch so klein.
Ich habe im letzten halben Jahr also sogar drei Dinge erreicht: Zum einen habe ich meine Fitness und damit meine Gesundheit signifikant und deutlich spürbar verbessert, zum anderen ist mein Selbstbild und meine Einstellung zum Aufraffen quasi nebenbei korrigiert worden. Und das gefällt mir beides [!] außerordentlich. Noch dazu ist mein theoretisches Wissen um die muskulären Zusammenhänge, speziell auf den Rücken bezogen, enorm gewachsen - und das kommt mir wiederum beim Reiten seehr zupass [de.wiktionary.org]! [Keine Sportart, die mir einfällt, außer vielleicht Schwimmen, bei der der Erfolg so sehr von korrekt und frei schwingendem Rücken abhängt, hier ja sowohl bei Pferd UND Reiterin]!
[Es hängt ja sowieso immer alles mit allem zusammen und je mehr ich lerne, desto besser verstehe ich - ALLES!, aber das ist noch ein anderes Thema.]
PS: So. Warum habe ich heute gebloggt, so ganz unvermittelt und ungeplant? Weil ich diesen Artikel gelesen habe: Konsumieren oder kreieren? [home.foerster-kreuz.com] - und mich für's Kreieren entschieden habe. Nachdem ich ~2h konsumierte. So. [Lies: sßò.]
Ich. bin. so. fit. wie. noch. nie.
Und das ist wirklich null übertrieben. Seit September [ja, länger als ein halbes Jahr, aber.] laufe ich 3-4x in der Woche, just gekrönt vom Firmenlauf über 5km in der letzten Woche. Ich habe mich sklavisch am Trainingsplan von Steffny entlang gehangelt, weil mir sowas tierisch Spaß macht. Also, Regeln befolgen, die ich für sinnvoll halte. [Wichtiger Aspekt.] Und weil es mit mir und meinem untrainierten Bürostuhl-Rücken so nicht mehr weiter ging. Auch, weil er mit dem Laufen angefangen hat, und es zu meinen unausgesprochenen Wunschträumen gehörte, mit meinem Partner irgendwo langzujoggen. [Unausgesprochen in erster Linie deshalb, weil ich halt nie gejoggt bin, ne?] Achja. Und es ist ja nun auch nicht so, dass mir das Laufen, also der Prozess an sich, so superviel Spaß machen würde! Mir geht es halt körperlich so viel besser. Ich bin mehr draußen und hab' deswegen [jaha, selbstverstärkend] mehr Bock, [wieder] nach draußen zu gehen und mich zu Dingen aufzuraffen. Schön, ne?
Der Witz dabei und das Großartigste daran ist, dass ich mein Leben lang nicht sportlich war. Oder mich auf jeden Fall niemals selbst als sportlich charakterisiert hätte. In der Grundschule sogar ein paarmal singend Becky, Specky... gehänselt wurde. Im Nachhinein denk' ich d'ran, wie ich mehrere Winter wöchentlich mit meinem Vater ins Hallenbad fuhr, um 2.5km am Stück Brustzuschwimmen [ich]. Klar, gesund geht anders, aber Ausdauer liegt mir wohl doch irgendwie [und Kraulen konnt'/kann ich nicht]. Doch davon abgesehen habe ich 'nur' getanzt [14-16 und 25-28] und bin geritten [9-18 und 28-heute], was - zumindest damals und in meinem Umfeld - niemand so richtig als ernsthaften Sport [wie z.B. Basketball oder Leichtathletik] angesehen hat. Ich ja auch nicht. Heute mache ich in 'ner durchschnittlichen Arbeitswoche 5x Sport - wer würde da nicht von 'sportlich' sprechen?!
Weil ich zur allgemeinen Unbeweglichkeit auch noch gehörige Schiefe und Verspannung mein Eigen nannte und leider teilweise auch noch nenne, versuche ich aktuell mit zwar mäßigem, aber doch meßbarem Erfolg, die richtigen Stränge zu dehnen bzw. zu kräftigen. Hört sich langweilig an? Isses aber nich'. Die liebe Nessy bekam nämlich vor kurzem eine Bildungsbandscheibe verpasst und las im Zuge dessen dieses Buch [amazon.de] - das sie auf Twitter empfahl, bzw. war der Titel in einem Foto knapp zu sehen, woraufhin ich es mir kaufte. Und die Theorie vorn dran verschlang. Und umso mehr davon überzeugt war, dass man beim eigenen Körper [wie sonst auch überall] Dinge zum Positiven verändern kann! Wir müssen alle einfach anfangen. Egal womit. Ganz echt. Und seien die Schritte noch so klein.
Ich habe im letzten halben Jahr also sogar drei Dinge erreicht: Zum einen habe ich meine Fitness und damit meine Gesundheit signifikant und deutlich spürbar verbessert, zum anderen ist mein Selbstbild und meine Einstellung zum Aufraffen quasi nebenbei korrigiert worden. Und das gefällt mir beides [!] außerordentlich. Noch dazu ist mein theoretisches Wissen um die muskulären Zusammenhänge, speziell auf den Rücken bezogen, enorm gewachsen - und das kommt mir wiederum beim Reiten seehr zupass [de.wiktionary.org]! [Keine Sportart, die mir einfällt, außer vielleicht Schwimmen, bei der der Erfolg so sehr von korrekt und frei schwingendem Rücken abhängt, hier ja sowohl bei Pferd UND Reiterin]!
[Es hängt ja sowieso immer alles mit allem zusammen und je mehr ich lerne, desto besser verstehe ich - ALLES!, aber das ist noch ein anderes Thema.]
PS: So. Warum habe ich heute gebloggt, so ganz unvermittelt und ungeplant? Weil ich diesen Artikel gelesen habe: Konsumieren oder kreieren? [home.foerster-kreuz.com] - und mich für's Kreieren entschieden habe. Nachdem ich ~2h konsumierte. So. [Lies: sßò.]
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