Wenn ich nicht viele verschiedene Dinge [relativ] gleichzeitig mache, wird mir schnell langweilig. Wenn ich versuche, insgesamt zu fokussieren und vor allem zu reduzieren, schaffe ich ziemlich bald gar nichts mehr. Und es geht mir eben noch nicht mal unbedingt besser dabei, ich fühle mich vor allem überhaupt nicht wohler oder bin entspannter! Wenn ich die Dinge, die ich tun will, immer nur so lange mache, wie ich Lust dazu habe, und dann ohne schlechtes Gewissen [!] zu etwas anderem wechsle, geht's mir viel besser, als wenn ich bis in die Langeweile hinein mache und dann erstmal gelangweilt im Netz rumklicke. UND ICH SCHAFFE MEHR!
Ja, klar: Wir können eigentlich gar nicht multitasken, der Mensch als solches ist dafür nicht ausgelegt; es gibt Aufgaben, die unbedingten Fokus über längere Zeit erfordern, um sie überhaupt bewältigen zu können - weiß ich alles. Meine eigene, persönliche Erfahrung ist aber anders. Ich komme nämlich, wenn ich mich geistig langweile, definitiv überhauptgarnienicht in irgendwelcheauchimmer Arbeit rein. Fakt. Und wenn ich etwas wirklich will, fange ich auch immer wieder damit an, WENN gilt: ich habe beim letzten Mal halbwegs motiviert damit aufgehört.
Das gilt natürlich prinzipiell auch für die Dinge, die ich tun muss. Bloß kann ich mir da nicht aussuchen, aus welchem Pool ich was als nächstes wähle. Da zwinge ich mich halt zum Anfangen und wenigstens ein bißchen Durchhalten, aber wenn es unerträglich wird, mache ich erstmal was anderes und lasse mein Unterbewusstsein daran weiterknurpsen. [Ja, knurpsen.] Das ist darin ganz gut, deshalb klappt das meistens.
Und jetzt höre ich endlich damit auf, diese meine Art innerlich ständig als ungesund/unproduktiv/Blödsinn abzutun. So bin ich halt. Und es funktioniert ja.
PS: Der ultimative Trick, wie man klitzekleine Seifenstückchen doch noch bis zum Letzten aufbraucht, ohne dass es kompliziert wird? Einfach nass machen und auf die neue [ebenfalls nasse] Seife kleben. Tataaa!
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15. September 2013
22. Februar 2013
Stiefel anziehen? Kann ich!
Sogenannte Schlupfstiefel sind, gerade wenn gefüttert, durchaus herausfordernd im Handling. Die Socken rutschen beim Reinschlüpfen, man macht mit der besockten Hacke dabei das Futter kaputt und ich persönlich falle beim vorsichtigen Reinwurschteln immer fast um.
Für alle die, denen es auch manchmal so geht, kommt nun Abhilfe in Form meines neusten Hacks:
Et voilà: Der Schuh ist an, das Futter noch dran und die Tüte wieder draußen.
Weiter im Text: In diesem Artikel aus meinem alten Blog lernst du, wie man sich die Schuhe korrekt zubindet. Warum? Weil es dafür nie zu spät ist [und ich es bis zum Veröffentlichungszeitpunkt, dem 17.2.2o12, auch nicht konnte].
Für alle die, denen es auch manchmal so geht, kommt nun Abhilfe in Form meines neusten Hacks:
Et voilà: Der Schuh ist an, das Futter noch dran und die Tüte wieder draußen.
Weiter im Text: In diesem Artikel aus meinem alten Blog lernst du, wie man sich die Schuhe korrekt zubindet. Warum? Weil es dafür nie zu spät ist [und ich es bis zum Veröffentlichungszeitpunkt, dem 17.2.2o12, auch nicht konnte].
17. Februar 2012
Schnürsenkel kann ich nicht. - I'm not good with laces.
Heute gibt es eine Geschichte mit Moral, über Lernfähigkeit im Alter und die Freuden sowie den Nutzen der Seefahrt. [Dienstreisen allein = lange Zugfahrten fördern das Bloggen. Zumindest bei mir. :)]
Ich sah die Harry Potter-Making Ofs auf einer meiner tollen neuen 8 DVDs, hörte Daniel Radcliffe [wiki] sagen 'I'm not good with clothes, especially with laces', es ging da um seinen persönlichen Ankleider, und weiß noch genau, wie ich sinngemäß dachte: Was für eine lustige Aussage von jemandem in seinem Alter, und auch noch vor der Kamera. Wie offen! Und gleichzeitig resignierend. Man kann doch alles üben?! Nunja, im Zuge dessen fiel mir wieder ein, daß ein Kollege von mir vor längerem in einem internen 'no Work'-Forum eine Webseite für das richtige Binden von Schleifen verlinkt hatte. Ja genau, von Schuhbändern. Und ich erinnerte mich auch, daß er auf Nachfrage dann angab, früher selbst ständig offene Schuhe gehabt zu haben, weil er seine Schleife nicht richtig fest machen konnte und deshalb mal im Netz über Knoten und ja, eben auch das Binden von Schleifen recherchiert hätte. Mathematiker halt.
In Folge dessen fand ich mich Knoten-Webseiten surfend wieder. Mathematiker halt. ^^ Ich landete bei den Seebären und dachte viel über meinen Opa - Leutnant zur See, heute zu Lande, wie er immer sagt -, nach. Ich besuchte das weiter oben erwähnte [interne] Forum und suchte dort nach dem Schuhschleifen-Link vom Kollegen, den ich auch ziemlich schnell fand [fieggen.com]. Bei all diesem Denken und Beschäftigen mit dem Zeug drang übrigens auch so langsam in mein Hirn, daß ich vielleicht auch 'not good with laces' sein könnte. Denn: Ich mache immer, seit ich denken kann, einen Doppelknoten in alle Schuhbänder, weil die glatten [janee, is' klar -.-] immer aufgehen und ich mir der Einfachheit halber angewöhnt hatte, den doppelten Knoten in alles zu machen, was sich bewegt. Quasi.
Die echte über's Forum gefundene Schnürsenkelbindewebseite schien mir zwar sehr unübersichtlich, der Name Granny Knot [en-wiki, heißt Altweiberknoten auf deutsch; die englische Seite ist aber, wie so oft, besser und deswegen verlinkt] für den 'falschen' Schleifenknoten klang aber einleuchtend und ich versuchte, an Hand der Zeichnungen und der Anleitung dort nachzuvollziehen, ob meiner gar ein solcher sein könnte... ? War für mich jedoch zu kompliziert. Eigentlich kann ich räumliches Denken ja, sogar gut, aber. Na gut, erlebnismotiviert, wie ich bin, beschloß ich, es einfach mal auszuprobieren und die Schleife hinfort anders herum zu machen. Also, initialen Knoten wie gehabt, aber danach das Legen des rechten Schleifenohrs nicht von unten hinten rechts links herum nach vorn links, sondern obendrüber von rechts nach links und dann hintenrum zurück nach rechts. Alles klar? *g
Was soll ich sagen - außer, daß es funktioniert??!1elf ... Und sie lief glücklich bis an ihr Lebensende in Schuhen durch die Gegend, die auch mit den glattesten Schnürsenkeln ü-ber-haupt nicht mehr, never ever, aufgingen, so von selbst. Wahnsinn, oder? *-* [Und jetzt wüßte ich ja schon gern, welche meiner Kindergärtnerinnen das verbockt hat - denn wenn ich mich richtig entsinne, lernte ich das Schuhschleifenbinden dort an so'nem komischen Holzbrett mit Senkeln dran und nicht zu Hause... *grml]
Und das tollste an dieser langweiligen Geschichte, irgendwie nämlich auch so etwas wie die Moral davon, ist für mich, wie schön das ist, daß es mich so wahnsinnig glücklich macht, daß ichso reich an mit 3o Jahren endlich gelernt habe, wie man eine Schleife bindet. BÄM! Denn ich freue mich tatsächlich seit Wochen täglich darüber, daß meine Schuhschleifen mich von morgens bis abends begleiten, ohne auch nur im geringsten locker zu werden! Das und die Erkenntnis, daß ich Jahrzehnte alte Verhaltens- und Denkweisen noch in der Lage bin, zu hinterfragen, ist soo cool! [Hauptsache, das hält sich bis ins Alter. -.-]
So I'm good with laces. - Schnürsenkel kann ich. :D
[Vielleicht sollte man hier, der Bedeutsamkeit des Geschilderten angepasst, eine kurzeGedenkLesepause einlegen - sonst erscheint das PS eventuell zu banal...]
Aber jetzt.
PS: Vielleicht sollte ich tatsächlich mal einen Blogpost vorlesen?
Ich sah die Harry Potter-Making Ofs auf einer meiner tollen neuen 8 DVDs, hörte Daniel Radcliffe [wiki] sagen 'I'm not good with clothes, especially with laces', es ging da um seinen persönlichen Ankleider, und weiß noch genau, wie ich sinngemäß dachte: Was für eine lustige Aussage von jemandem in seinem Alter, und auch noch vor der Kamera. Wie offen! Und gleichzeitig resignierend. Man kann doch alles üben?! Nunja, im Zuge dessen fiel mir wieder ein, daß ein Kollege von mir vor längerem in einem internen 'no Work'-Forum eine Webseite für das richtige Binden von Schleifen verlinkt hatte. Ja genau, von Schuhbändern. Und ich erinnerte mich auch, daß er auf Nachfrage dann angab, früher selbst ständig offene Schuhe gehabt zu haben, weil er seine Schleife nicht richtig fest machen konnte und deshalb mal im Netz über Knoten und ja, eben auch das Binden von Schleifen recherchiert hätte. Mathematiker halt.
In Folge dessen fand ich mich Knoten-Webseiten surfend wieder. Mathematiker halt. ^^ Ich landete bei den Seebären und dachte viel über meinen Opa - Leutnant zur See, heute zu Lande, wie er immer sagt -, nach. Ich besuchte das weiter oben erwähnte [interne] Forum und suchte dort nach dem Schuhschleifen-Link vom Kollegen, den ich auch ziemlich schnell fand [fieggen.com]. Bei all diesem Denken und Beschäftigen mit dem Zeug drang übrigens auch so langsam in mein Hirn, daß ich vielleicht auch 'not good with laces' sein könnte. Denn: Ich mache immer, seit ich denken kann, einen Doppelknoten in alle Schuhbänder, weil die glatten [janee, is' klar -.-] immer aufgehen und ich mir der Einfachheit halber angewöhnt hatte, den doppelten Knoten in alles zu machen, was sich bewegt. Quasi.
Die echte über's Forum gefundene Schnürsenkelbindewebseite schien mir zwar sehr unübersichtlich, der Name Granny Knot [en-wiki, heißt Altweiberknoten auf deutsch; die englische Seite ist aber, wie so oft, besser und deswegen verlinkt] für den 'falschen' Schleifenknoten klang aber einleuchtend und ich versuchte, an Hand der Zeichnungen und der Anleitung dort nachzuvollziehen, ob meiner gar ein solcher sein könnte... ? War für mich jedoch zu kompliziert. Eigentlich kann ich räumliches Denken ja, sogar gut, aber. Na gut, erlebnismotiviert, wie ich bin, beschloß ich, es einfach mal auszuprobieren und die Schleife hinfort anders herum zu machen. Also, initialen Knoten wie gehabt, aber danach das Legen des rechten Schleifenohrs nicht von unten hinten rechts links herum nach vorn links, sondern obendrüber von rechts nach links und dann hintenrum zurück nach rechts. Alles klar? *g
Was soll ich sagen - außer, daß es funktioniert??!1elf ... Und sie lief glücklich bis an ihr Lebensende in Schuhen durch die Gegend, die auch mit den glattesten Schnürsenkeln ü-ber-haupt nicht mehr, never ever, aufgingen, so von selbst. Wahnsinn, oder? *-* [Und jetzt wüßte ich ja schon gern, welche meiner Kindergärtnerinnen das verbockt hat - denn wenn ich mich richtig entsinne, lernte ich das Schuhschleifenbinden dort an so'nem komischen Holzbrett mit Senkeln dran und nicht zu Hause... *grml]
Und das tollste an dieser langweiligen Geschichte, irgendwie nämlich auch so etwas wie die Moral davon, ist für mich, wie schön das ist, daß es mich so wahnsinnig glücklich macht, daß ich
So I'm good with laces. - Schnürsenkel kann ich. :D
[Vielleicht sollte man hier, der Bedeutsamkeit des Geschilderten angepasst, eine kurze
Aber jetzt.
PS: Vielleicht sollte ich tatsächlich mal einen Blogpost vorlesen?
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