an einem mittwoch, es ist 11:53, ich hatte mir freigenommen, um für die letzte klausur zu lernen. zur erholung und abwechslung fuhr ich kurz mit der bahn nach linden und holte im lieblingsbuchladen annabee das buch für das lesedings ab.
dann via REWE nach hause. an der kasse zwei
lange schlangen, draußen bullenhitze, drinnen klimaklima [sic]. alle
stehen geduldig und schweigend an, dann öffnet sich eine 3. kasse. wir
strömen. kleine pferdeschwanz-frau in capris, sneakers, mit stramm
gegurteter bauchtasche, rucksack und basecap bulldozert von direkt hinter mir halbrechts ellenbogig an
mir vorbei, ihre resolute bugwelle drängt mich zur seite und ich muss
fast lachen: "müssen sie sich unbedingt vordrängeln?!" keine reaktion.
ich, immer noch irgendwie amüsiert: "na, das war aber SCHON ein bisschen dreist, wa?" sie dreht sich um, schießt mir einen blick: "ich
habs eilig, ich muss zur ARbeit - und sie?!!" blick von oben nach unten über mein sommer-outfit bis zu den orangen zehenschuhen,
dann triumphierend: "nach hause, wie's aussieht.", mit all der
verachtung der arbeitenden klasse, die sie im REWE zur mittagszeit gerade so finden konnte.
und dann die krönung: "wer zuerst kommt, mahlt zuerst, wissen sie?" in meinen augen war das die innere heimliche
einsicht über die unkorrektheit ihres verhaltens, aber ach. herrje.
da
konnte ich also gar nichts mehr darauf antworten, was nicht mega-unverschämt
gewesen wäre [ihr wollt meine ideen nicht hören, glaubt mir], daher entschied ich mich, nur noch zu lachen, weil das ja auch
immer noch in mir blubberte. zu ihr dann nur: "hauptsache, SIE behalten ihre
laune." "DAS ist für mich KEIN problem." säuerlich und vor allem immer noch:
bierernst. ICH hingegen musste während der restlichen wartezeit ständig wieder kichern, das hat sie aber ignoriert.
als
ich rauskam, sah ich gerade noch, wie sie mit beiden armen steif rechts
und links wedelnd energisch ihre schritte beschleunigend ein älteres ehepaar beim
von rechts überholen anschnitt, um über den zebrastreifen zu ihrer bahnhaltestelle und ihrer arbeit zu kommen.
boah ey.
ps: das interessanteste an dieser ganzen geschichte ist allerdings das gefühl, das sie mit ihrer verachtungshaltung mir gegenüber, die ich nun MEINE verachtung mit aller macht heruntergeschluckt hatte, in mir erzeugt hat.
29. Juli 2018
20. Mai 2018
DER isch a Atzt?!
Vermutlich geschrieben in 2015, soeben auf meinem Laptop wiedergefunden.
Wo soll ich anfangen? Bei seinem Titel, der Dr.-Ing. lautet und mich eine Millisekunde lang skeptisch, aber dann mich selbst wegen Vorurteilen maßregeln machte? Fand ich dann [so als Mathematikerin -.-] ja auch irgendwie cool, einen promovierten Naturwissenschaftler als Hausarzt zu haben.
Ich könnte auch vom extrem tiefen schwarzen Riesensessel erzählen, der im Wartezimmer neben seinem Sofa-Pendant mit dem Gebahren eines schwarzen Lochs alle meine Körperspannung bei Kontakt sogleich verschlang. Dabei ist der Herr Dr. zusätzlich Chiropraktiker; ich verstehe nicht, wie gerade die immer solch unbequeme Sitzmöbel für ihre Kunden beistellen können.
Oder vielleicht fange ich doch besser bei seinem Hinweis vom ersten Besuch an, im FOCUS hätte im April 2014 gestanden, dass zusätzliche Gaben von Zink in Überdosierung bei viralen Erkrankungen das Immunsystem stärken würden - weswegen er mir Zinkbrausetabletten aufschrieb, nachdem ich vom kranken Bürokollegen erzählte?
Aber allein schon die Frage "Wollen Sie es mit einem Antibiotikum versuchen?" macht mich rasend, innerlich. Was weiß denn ich, "Wer hat denn hier Medizin studiert, ich oder Sie?!1elf" und so weiter. Naja, hoffentlich hat er, der Doktor Ingenieur. Als ich nach einem Bluttest fragte, mit dem man ja rausfinden kann, ob eine Erkrankung bakteriell ist oder nicht, redete er ausweichend vor sich hin und schloss dann mit "Das ist auch immer Ermessenssache, wir können es ja erstmal ohne probieren." Denn:
Ich sagte es mehrfach und recht deutlich, ich wollte kein Antibiotikum. Warum? Ich habe dann sofort anderswo Probleme, sei es mit den Zähnen [wiederaufflammende Entzündungen, my ass] oder ihr-wollt-gar-nicht-wissen-wo. Abgesehen davon, dass mich dieses ganze Über-Antibiotisieren und -Betäubungsspritzen der Menschheit ganz generell tierisch aufregt; ich errege mich jetzt zugunsten dieses Textes aber mal nicht weiter.
PS: Er verschrieb mir dann etwas, von dem ich [zu seinem Glück erst zu Hause!!] herausfand, dass es ein Lokal-... Antibiotikum ist. Meine Fresse, ey.
Wo soll ich anfangen? Bei seinem Titel, der Dr.-Ing. lautet und mich eine Millisekunde lang skeptisch, aber dann mich selbst wegen Vorurteilen maßregeln machte? Fand ich dann [so als Mathematikerin -.-] ja auch irgendwie cool, einen promovierten Naturwissenschaftler als Hausarzt zu haben.
Ich könnte auch vom extrem tiefen schwarzen Riesensessel erzählen, der im Wartezimmer neben seinem Sofa-Pendant mit dem Gebahren eines schwarzen Lochs alle meine Körperspannung bei Kontakt sogleich verschlang. Dabei ist der Herr Dr. zusätzlich Chiropraktiker; ich verstehe nicht, wie gerade die immer solch unbequeme Sitzmöbel für ihre Kunden beistellen können.
Oder vielleicht fange ich doch besser bei seinem Hinweis vom ersten Besuch an, im FOCUS hätte im April 2014 gestanden, dass zusätzliche Gaben von Zink in Überdosierung bei viralen Erkrankungen das Immunsystem stärken würden - weswegen er mir Zinkbrausetabletten aufschrieb, nachdem ich vom kranken Bürokollegen erzählte?
Aber allein schon die Frage "Wollen Sie es mit einem Antibiotikum versuchen?" macht mich rasend, innerlich. Was weiß denn ich, "Wer hat denn hier Medizin studiert, ich oder Sie?!1elf" und so weiter. Naja, hoffentlich hat er, der Doktor Ingenieur. Als ich nach einem Bluttest fragte, mit dem man ja rausfinden kann, ob eine Erkrankung bakteriell ist oder nicht, redete er ausweichend vor sich hin und schloss dann mit "Das ist auch immer Ermessenssache, wir können es ja erstmal ohne probieren." Denn:
Ich sagte es mehrfach und recht deutlich, ich wollte kein Antibiotikum. Warum? Ich habe dann sofort anderswo Probleme, sei es mit den Zähnen [wiederaufflammende Entzündungen, my ass] oder ihr-wollt-gar-nicht-wissen-wo. Abgesehen davon, dass mich dieses ganze Über-Antibiotisieren und -Betäubungsspritzen der Menschheit ganz generell tierisch aufregt; ich errege mich jetzt zugunsten dieses Textes aber mal nicht weiter.
PS: Er verschrieb mir dann etwas, von dem ich [zu seinem Glück erst zu Hause!!] herausfand, dass es ein Lokal-... Antibiotikum ist. Meine Fresse, ey.
8. März 2018
alles immer in der mitte
[Es handelt sich hier um einen Text, den ich im September 2017 schrieb, in einem Ordner mit dem Titel Braindump speicherte - und heute wiederfand.]
ein jurist ist 2012
zu gast bei lesch&co zum thema “wahrheit und gesetze” [youtube.com], es geht u.a.
um den streit zwischen naturalisten und positivisten [vgl. naturrecht
vs. rechtspositivismus,
diese und alle nicht gek. links: wikipedia.de]: “[…] und wie
immer liegt die wahrheit natürlich in der mitte!”,
behauptet der da einfach.
mein erster gedanke
bei diesem nebensatz: tut sie das? immer?! liegt wahrheit bei allen
großen und sich widersprechenden theorien etc. immer irgendwo
dazwischen, im ungefähren, verwaschenen?
die erfahrung mit
streitenden menschen, zB nachbarn oder liebespaaren, suggeriert zwar
irgendwie, dass das richtig sein könnte, aber schon beim thema
“sklaverei – yay or nay?” gilt das zumindest heute [und dem
selbstverständnis als aufgeklärtem westlichen menschen nachfolgend]
ganz und gar nicht mehr.
exkurs:
einer meiner professoren für wirtschaft erläuterte neulich und als
exkurs [haha!] das konzept der doppelten freiheit [nach marx]. laut
ihm gilt das auch für die heutigen arbeitnehmer =lohnarbeiter, die
ja art/ort und lohn der arbeit selbst bestimmen und aushandeln
müssen. er hat klar gemacht, wie das ganze im endeffekt dazu führt,
dass “wir” im durchschnitt mehr als 40h und idR nicht für uns
selbst arbeiten, häufig unsicher beschäftigt sind und dabei auch
noch verantwortlich dafür, eine solche arbeit überhaupt zu finden.
- es lohnt sich, mal den artikel lohnsklaverei
mit der gegenwart als leitszenario im hinterkopf [minijobs
und armutsgrenzen etc.] zu lesen.
und in der politik
gilt das mit der mitte mMn auch nicht. klar muss qua definition in
einer demokratie [! demos=volk, kratos=herrschaft] die wie auch immer
gebildete leitherde aus politikerInnen [=regierung] eine
mehrheitsmeinung des volkes abbilden, aber genau die liegt
doch nicht bei allen themen justemang
[plattmakers.de] in irgendeiner [“gemäßigten”, wenn ich das
schon höre...] mitte? klar, die ist schwammig genug, um häufig eine
mehrheit auf sich zu vereinen, aber das ist ja etwas völlig
anderes.
um zur ausgangsfrage
zurückzukommen:
es ist kompliziert,
aber: nein. bei eigentlich allen themen ist populismus,
also verwässern, unnötiges und gefärbtes simplifizieren keine gute
lösung. und wie meike lobo einmal in einem ihrer artikel mit dem
titel Wer
sind eigentlich "die da oben"? festgestellt hat, bedarf
es nicht eines gequirlten reduzierten durchschnitts der vorhandenen
komplexität, sondern einer fundierten, sachlichen, öffentlichen und
vor allem für alle verständlichen auseinandersetzung mit den
[politischen/gesellschaftlichen] sachverhalten.
in diesem sinne
würde ich gern weitermachen/-denken. meike stößt das in ihrem
artikel ausdrücklich an, aber nachdem ich die kommentare nochmal
gelesen hab, bin ich in etwa genauso weit wie zuvor. auch: nützt
information allein überhaupt etwas, kann das was bewegen?
PS:
ach, und “es wird
zuviel verrechtlicht” - auch eine interessante aussage im o.g.
video. da sitzt also ein wissenschaftler/jurist und beschwert sich
bei der bzw. über “die politik”, dass sie sich um ggf.
schwierige, unpopuläre entscheidungen herumdrückt und diese auf das
bundesverfassungsgericht abwälzt. guter gedanke zum weiterdenken,
finde ich.
PPS:
im verlauf des
lesch&co-gespräches geht es dann auch um das thema
sachverständige. juristen sind doch irgendwie [sehr vereinfacht
ausgedrückt!] diejenigen, die ausgebildet sind, strittige sachlagen
im gültigen rechtsrahmen neutral zu bewerten. dass sie diese aufgabe
in einer immer komplexer werdenden welt mit exponentiell ansteigendem
wissen [oder besser: mit immer ausgestalteteren theorien…] nicht
ohne inhaltliche fachberatung ausüben können, ist offensichtlich. genau dazu gibt es sachverständige
für alle möglichen themen, und hier kommt noch eine völlig aus dem
zusammenhang gerissene anekdote:
ich spielte in kaiserslautern mit einem streichquartett/-quintett auf vielen verschiedenen veranstaltungen, und einmal landeten wir auf etwas, wo auch frischgebackene “sachverständige schimmelpilz” ihre urkunden erhielten. wir saßen während der verleihung, also vor unserem auftritt und entsprechend noch etwas nervös, mit dem gesicht zum publikum in einem halbkreis auf der bühne – und mussten leider wahnsinnig lachen ob der skurrilität, und auch wegen der tatsache, dass es anstelle einer medaille oder ähnlichem einen [physischen] stempel zur urkunde dazu gab. versteht man jetzt im nachhinein natürlich schlecht, war aber situationskomik vom feinsten.
ich spielte in kaiserslautern mit einem streichquartett/-quintett auf vielen verschiedenen veranstaltungen, und einmal landeten wir auf etwas, wo auch frischgebackene “sachverständige schimmelpilz” ihre urkunden erhielten. wir saßen während der verleihung, also vor unserem auftritt und entsprechend noch etwas nervös, mit dem gesicht zum publikum in einem halbkreis auf der bühne – und mussten leider wahnsinnig lachen ob der skurrilität, und auch wegen der tatsache, dass es anstelle einer medaille oder ähnlichem einen [physischen] stempel zur urkunde dazu gab. versteht man jetzt im nachhinein natürlich schlecht, war aber situationskomik vom feinsten.
27. August 2017
Sascha fährt Rettungswagen
Wären wir mit dem Auto bis ans Haus gefahren, hätten wir ihn wegen der Senke wohl zu spät gesehen. So aber,
zu Fuß und beide mit den Mitbringseln vom Elternbesuch beladen, sehen
wir ihn auch erst, als wir schon quasi 50cm über ihm stehen und vom Balkon aus
dem 2. Stock mit "Gönn'se mal dem seine Fitahlfunktione tes-ten? Der
Rettungswagen kommt gleich..." angewiesen werden.
Er liegt als verbogenes, Mitte 30jähriges C hingehauen auf der linken Seite auf den Steinen vom Innenhofgang, hat wuschelig-gelocktes Haar im 10cm-alles-gleichlang-Schnitt und trägt zu Hause-Klamotten mit Jogginghose, die ihm unterm Hintern hängt und seine Unterhose freilegt. Wir stellen unsere Sachen ab und gehen näher ran, um nach den Vitalfunktionen zu gucken. Aber das ist gar nicht nötig: Er pustet einmal schwer mit aufgeblasenen Backen und stinkt bestialischst nach hartem Alkohol, auch schon aus 1m Entfernung. Ein kleiner Kornflachmann lugt als Notration aus der Jogginghosentasche. Sein rechtes Ohr ist blutverkrustet.
Vom rechtsten Balkon aus dem 3. Stock, ein junges Pärchen guckt interessiert runter, ein kurzes wissendes heruntergerufenes "Alkohol?", wir nicken, dann schweigen wieder alle. Und gucken. Auf das schiefe C.
Um die Ecke kommt ein grauhaariger rüstiger bemühter Rentner geeilt, Balkon 2 erleichtert: "Ach, das ist schon mein Mann!", der regt sich gleich in unsere Richtung erklärend auf ["Das geht jetzt schon seit drei Tagen so, die lassen den nicht rein, das ist wirklich UNerhört!1"], eilt zum Hauseingang Nr x und drückt scheinbar wahllos Klingeln. Von ihm und seiner Frau wird uns wechselweise erklärt, "dem seine Mutter wohnt da hinten im Haus und lässt ihn nicht mehr rein" und "der lag auch gestern schon hier auf dem Weg rum, genauso betrunken wie jetzt auch". Das C rührt sich wenig, atmet aber stetig, das Balkon-3-Paar schaut runter, Balkon-2 auch, der rüstige Rentner durchschreitet den Hof auf der Suche nach weiteren Klingeln und wir stehen unsicher herum.
"Da gömmn auch schon die Leut vom Rettungswagen..." schallt es von Balkon-2, und in der Tat betreten zwei Rettungssanitäter in oranger Montur mit tatkräftigem Schritt die leicht ins Stocken geratene Szene. Der Rotblonde beugt sich bei Ankunft zum C, rüttelt leicht am Oberarm und sagt aufmunternd freundlich in klarem Ton: "Hey, Sascha*, was ist denn los?! ...". Saschas Kopf rollt herum und er stammelt "Ffffschhhwill nachauuusee...". Der andere Sani nimmt uns alle durch Tonfall und Habitus gemeinsam [inkl. Balkon-2, -3] beiseite und erklärt halblaut: "Der ist gestern schon 6x Rettungswagen gefahren, über Nacht war er im Krankenhaus - und heute haben wir ihn auch schon einmal mitgenommen..."
Eine kurze Diskussion entfacht zwischen Balkon-2, dem zugehörigen Rentner-Ehemann und dem 2. Sanitäter darüber, wer alles zur Familie von Sascha gehört, wo dessen Mutter "hier" nun genau wohnt [die ihn ja nicht reinlässt], und warum das alles himmelschreiend ist. Sascha wird währenddessen vom Rotblonden schonmal hochgezogen, dabei sehen wir sein linkes dickes blaues Auge, nein, eigentlich ist es schwarz, und auch, wie er schwankt. Wir gucken betroffen, der Sani freundlich zu allen "Das sieht heute schon ganz gut aus, gestern war's schlimmer!" und beide ziehen ihn torkelnd-mitlaufend an uns vorbei Richtung Rettungswagen.
Wir schauen, nicken noch einmal in Richtung der oberen Etagen, greifen uns wieder unsere Eltern-Mitbringsel und gehen schweigend ins Haus, durch's Treppenhaus nach oben bis in die Wohnung.
* Name geändert
Er liegt als verbogenes, Mitte 30jähriges C hingehauen auf der linken Seite auf den Steinen vom Innenhofgang, hat wuschelig-gelocktes Haar im 10cm-alles-gleichlang-Schnitt und trägt zu Hause-Klamotten mit Jogginghose, die ihm unterm Hintern hängt und seine Unterhose freilegt. Wir stellen unsere Sachen ab und gehen näher ran, um nach den Vitalfunktionen zu gucken. Aber das ist gar nicht nötig: Er pustet einmal schwer mit aufgeblasenen Backen und stinkt bestialischst nach hartem Alkohol, auch schon aus 1m Entfernung. Ein kleiner Kornflachmann lugt als Notration aus der Jogginghosentasche. Sein rechtes Ohr ist blutverkrustet.
Vom rechtsten Balkon aus dem 3. Stock, ein junges Pärchen guckt interessiert runter, ein kurzes wissendes heruntergerufenes "Alkohol?", wir nicken, dann schweigen wieder alle. Und gucken. Auf das schiefe C.
Um die Ecke kommt ein grauhaariger rüstiger bemühter Rentner geeilt, Balkon 2 erleichtert: "Ach, das ist schon mein Mann!", der regt sich gleich in unsere Richtung erklärend auf ["Das geht jetzt schon seit drei Tagen so, die lassen den nicht rein, das ist wirklich UNerhört!1"], eilt zum Hauseingang Nr x und drückt scheinbar wahllos Klingeln. Von ihm und seiner Frau wird uns wechselweise erklärt, "dem seine Mutter wohnt da hinten im Haus und lässt ihn nicht mehr rein" und "der lag auch gestern schon hier auf dem Weg rum, genauso betrunken wie jetzt auch". Das C rührt sich wenig, atmet aber stetig, das Balkon-3-Paar schaut runter, Balkon-2 auch, der rüstige Rentner durchschreitet den Hof auf der Suche nach weiteren Klingeln und wir stehen unsicher herum.
"Da gömmn auch schon die Leut vom Rettungswagen..." schallt es von Balkon-2, und in der Tat betreten zwei Rettungssanitäter in oranger Montur mit tatkräftigem Schritt die leicht ins Stocken geratene Szene. Der Rotblonde beugt sich bei Ankunft zum C, rüttelt leicht am Oberarm und sagt aufmunternd freundlich in klarem Ton: "Hey, Sascha*, was ist denn los?! ...". Saschas Kopf rollt herum und er stammelt "Ffffschhhwill nachauuusee...". Der andere Sani nimmt uns alle durch Tonfall und Habitus gemeinsam [inkl. Balkon-2, -3] beiseite und erklärt halblaut: "Der ist gestern schon 6x Rettungswagen gefahren, über Nacht war er im Krankenhaus - und heute haben wir ihn auch schon einmal mitgenommen..."
Eine kurze Diskussion entfacht zwischen Balkon-2, dem zugehörigen Rentner-Ehemann und dem 2. Sanitäter darüber, wer alles zur Familie von Sascha gehört, wo dessen Mutter "hier" nun genau wohnt [die ihn ja nicht reinlässt], und warum das alles himmelschreiend ist. Sascha wird währenddessen vom Rotblonden schonmal hochgezogen, dabei sehen wir sein linkes dickes blaues Auge, nein, eigentlich ist es schwarz, und auch, wie er schwankt. Wir gucken betroffen, der Sani freundlich zu allen "Das sieht heute schon ganz gut aus, gestern war's schlimmer!" und beide ziehen ihn torkelnd-mitlaufend an uns vorbei Richtung Rettungswagen.
Wir schauen, nicken noch einmal in Richtung der oberen Etagen, greifen uns wieder unsere Eltern-Mitbringsel und gehen schweigend ins Haus, durch's Treppenhaus nach oben bis in die Wohnung.
* Name geändert
30. April 2017
Motivation - Menschen in Bewegung
tl;dr
Ich möchte unbedingt mehr darüber lernen und wissen, wie man Menschen davon überzeugen kann, zu handeln, sich zu ändern oder eben auch zu lernen. Help, please?
In 2014, als ich meine Aufgaben verändern und einen neuen und für mich besser geeigneten Job finden wollte, dachte ich, dass Aufklärung und Information das allerwichtigste sind. Denken hilft! Wann immer ich selbst nämlich etwas erhellendes erfahren bzw. wirklich verstanden habe, fällt es mir deutlich schwerer, nicht danach zu handeln. Das war der Hauptgrund [neben der allgemeinen Lust am Schreiben], warum ich mich in dem Jahr für Ausbildungen im und den politischen und wirtschaftlichen Journalismus ganz allgemein interessiert habe. Abseits vom "Fanget bei den Kindern an"-Gedanken [den ich natürlich auch schon hatte] wäre recherchieren und öffentliches Schreiben ja tatsächlich die sicherste Art und Weise, die Welt ein Stück besser zu machen!
Im Moment lese ich von Andrea Wulf Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur, ein Buch, das mir aus ziemlich vielen verschiedenen Gründen wahnsinnig gut gefällt. Von Humboldt [wiki] hat bereits im 19. Jahrhundert geradezu abartig viele Zusammenhänge innerhalb der gesamten Natur [der WELT!1] aufgedeckt und beschrieben. Er war ein Anhänger der Aufklärung und daher wohl davon überzeugt, mit Vernunft und Informationen die Menschheit zu Einsichten und Veränderungen zu bewegen. [Er kommt in dem Buch überhaupt nicht "weltverbesserisch" rüber, hadert aber schon des öfteren mit allem möglichen Unverstand...] Im Buch wird allerdings deutlich, dass er zB in Bezug auf die Umweltzerstörungen durch Siedler/Kolonialisierung/frühen Formen einer "Globalisierung", auf die er bei seinen großen Weltreisen quasi überall stieß, durch die reinen Beschreibungen der Folgen praktisch keinerlei Umdenken anstoßen konnte.
Mittlerweile habe ich auch eingesehen, dass reines Informieren = Aufklären einfach nichts bringt. Menschen wissen heute ja zB auch alle um das Leid von Tieren in Massentierhaltung und essen trotzdem Fleisch, Eier, Käse und Fisch. Auch ich bin noch keine Veganerin und esse weiterhin Käse, Eier, Milch etc., ich will mich davon überhaupt nicht ausschließen. Aber welche Faktoren sind es dann, die tatsächlich zu positiven Veränderungen führen? Welche Gründe bewegen eine dazu, "es" eben doch anzugehen und die eigenen Handlungsbarrieren zu durchbrechen?
Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Motivation: zum einen die intrinsische, also die eigene, aus dem Inneren kommende, zum anderen die extrinsische Form, bei der die Anreize von außen eingesteuert werden. [Hier in ausführlich der Wiki-Artikel zum Thema Motivation.] Afaik [wiki] ist die intrinsische eigentlich die bessere Motivation, weil sie dauerhafter und robuster möglichen Hindernissen die Stirn bieten kann.
Warum schreibe ich das hier also? Ich will bei mir selbst und anderen immer möglichst die intrinsische Motivation "wecken" [... ist sie dann nicht doch extrinsisch und wir landen irgendwie in Eschers Treppenhaus? Hm.]. Ja, ich weiß, das ist ein riesiges Forschungsfeld usw. usf. etc. pp. Aber jetzt kommst du:
Kennst du Informationsquellen zum Thema, die auch für auf diesem Gebiet unstudierte Laien wie mich gut verständlich sind? Hast du Input anderer Art für mich?
Ich freue mich sehr über Kommentare!
PS: Dieses Thema ist in wirklich allen Bereichen für mich relevant - sei es auf der Arbeit, im Weltverbesserungskontext [Sinn des/meines Daseins] oder auch für die Erreichung meiner eigenen persönlichen Ziele.
Ich möchte unbedingt mehr darüber lernen und wissen, wie man Menschen davon überzeugen kann, zu handeln, sich zu ändern oder eben auch zu lernen. Help, please?
In 2014, als ich meine Aufgaben verändern und einen neuen und für mich besser geeigneten Job finden wollte, dachte ich, dass Aufklärung und Information das allerwichtigste sind. Denken hilft! Wann immer ich selbst nämlich etwas erhellendes erfahren bzw. wirklich verstanden habe, fällt es mir deutlich schwerer, nicht danach zu handeln. Das war der Hauptgrund [neben der allgemeinen Lust am Schreiben], warum ich mich in dem Jahr für Ausbildungen im und den politischen und wirtschaftlichen Journalismus ganz allgemein interessiert habe. Abseits vom "Fanget bei den Kindern an"-Gedanken [den ich natürlich auch schon hatte] wäre recherchieren und öffentliches Schreiben ja tatsächlich die sicherste Art und Weise, die Welt ein Stück besser zu machen!
Im Moment lese ich von Andrea Wulf Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur, ein Buch, das mir aus ziemlich vielen verschiedenen Gründen wahnsinnig gut gefällt. Von Humboldt [wiki] hat bereits im 19. Jahrhundert geradezu abartig viele Zusammenhänge innerhalb der gesamten Natur [der WELT!1] aufgedeckt und beschrieben. Er war ein Anhänger der Aufklärung und daher wohl davon überzeugt, mit Vernunft und Informationen die Menschheit zu Einsichten und Veränderungen zu bewegen. [Er kommt in dem Buch überhaupt nicht "weltverbesserisch" rüber, hadert aber schon des öfteren mit allem möglichen Unverstand...] Im Buch wird allerdings deutlich, dass er zB in Bezug auf die Umweltzerstörungen durch Siedler/Kolonialisierung/frühen Formen einer "Globalisierung", auf die er bei seinen großen Weltreisen quasi überall stieß, durch die reinen Beschreibungen der Folgen praktisch keinerlei Umdenken anstoßen konnte.
Mittlerweile habe ich auch eingesehen, dass reines Informieren = Aufklären einfach nichts bringt. Menschen wissen heute ja zB auch alle um das Leid von Tieren in Massentierhaltung und essen trotzdem Fleisch, Eier, Käse und Fisch. Auch ich bin noch keine Veganerin und esse weiterhin Käse, Eier, Milch etc., ich will mich davon überhaupt nicht ausschließen. Aber welche Faktoren sind es dann, die tatsächlich zu positiven Veränderungen führen? Welche Gründe bewegen eine dazu, "es" eben doch anzugehen und die eigenen Handlungsbarrieren zu durchbrechen?
Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Motivation: zum einen die intrinsische, also die eigene, aus dem Inneren kommende, zum anderen die extrinsische Form, bei der die Anreize von außen eingesteuert werden. [Hier in ausführlich der Wiki-Artikel zum Thema Motivation.] Afaik [wiki] ist die intrinsische eigentlich die bessere Motivation, weil sie dauerhafter und robuster möglichen Hindernissen die Stirn bieten kann.
Warum schreibe ich das hier also? Ich will bei mir selbst und anderen immer möglichst die intrinsische Motivation "wecken" [... ist sie dann nicht doch extrinsisch und wir landen irgendwie in Eschers Treppenhaus? Hm.]. Ja, ich weiß, das ist ein riesiges Forschungsfeld usw. usf. etc. pp. Aber jetzt kommst du:
Kennst du Informationsquellen zum Thema, die auch für auf diesem Gebiet unstudierte Laien wie mich gut verständlich sind? Hast du Input anderer Art für mich?
Ich freue mich sehr über Kommentare!
PS: Dieses Thema ist in wirklich allen Bereichen für mich relevant - sei es auf der Arbeit, im Weltverbesserungskontext [Sinn des/meines Daseins] oder auch für die Erreichung meiner eigenen persönlichen Ziele.
26. April 2017
Meditation im Regen
Vor meiner Asien-Reise war ich so aufgeregt, dass gar nichts mehr ging. Weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste, hab ich meditiert. So war's:
Das gibt's ja gar nicht: Jetzt habe ich also zehn Minuten meditiert und das Gefühl gehabt, das wären nur 2 gewesen. Krass. Und ich habe tatsächlich vergessen, dass der Timer gehen wird. Schön. [Es war übrigens eine simple Atem-Meditation, während der ich - imaginiert - im Regen im Schneidersitz auf der Terasse meiner Eltern gesessen habe.]
Eigentlich witzige Erkenntnis 1:
Etwas, das für andere in der Regel unangenehm ist, muss für mich noch lange nicht unangenehm sein, ganz im Gegenteil. Regen zB.
Witzige Erkenntnis 2: Durch in ear-Kopfhörer während einer Meditation vom Umfeld abgestöpselt sein ist obersuper! Dank Dirk Beckmann [in diesem Video über seine Morgenroutine, 0:32-0:36] bin ich auf die Idee gekommen, währenddessen rainymood.com aufzurufen!
Witzige Erkenntnis 3: In Autosuggestion bin ich gut - aber das weiß ich ja schon etwas länger [führe ich bei Gelegenheit mal aus]. In diesem Fall waren's die Regentropfen, die mir einzeln, kühl und nass durchs Gesicht und über die Lippen gelaufen sind.
Fazit: Danke, war gut - das werd ich jetzt öfter machen.
PS:
Das war übrigens der Originaltext, den ich mittels Text-to-speech von Notepad diktiert habe:
das gibt's ja gar nicht jetzt habe ich also zehn minuten meditiert und das Gefühl gehabt das wären zwei Minuten gewesen krass und ich habe tatsächlich vergessen dass der Timer gehen wird schön eigentlich witzige Erkenntnis 1 das was für andere unangenehm ist ich noch lange nicht unangenehm sein wegen z.b. Regen z.b. witzige Erkenntnis 2 vielmehr abgestöpselt vom Umfeld Kopfhörern Beckmann danke Dirk Beckmann einzige Erkenntnis 3 in Autosuggestion ich bin gut in aber das weiß ich ja schon etwas länger in diesem Fall waren es die Regentropfen dir durchs Gesicht und über die Lippen gelaufen sind
[Ich übe gerade erst... -.-]
Das gibt's ja gar nicht: Jetzt habe ich also zehn Minuten meditiert und das Gefühl gehabt, das wären nur 2 gewesen. Krass. Und ich habe tatsächlich vergessen, dass der Timer gehen wird. Schön. [Es war übrigens eine simple Atem-Meditation, während der ich - imaginiert - im Regen im Schneidersitz auf der Terasse meiner Eltern gesessen habe.]
Eigentlich witzige Erkenntnis 1:
Etwas, das für andere in der Regel unangenehm ist, muss für mich noch lange nicht unangenehm sein, ganz im Gegenteil. Regen zB.
Witzige Erkenntnis 2: Durch in ear-Kopfhörer während einer Meditation vom Umfeld abgestöpselt sein ist obersuper! Dank Dirk Beckmann [in diesem Video über seine Morgenroutine, 0:32-0:36] bin ich auf die Idee gekommen, währenddessen rainymood.com aufzurufen!
Witzige Erkenntnis 3: In Autosuggestion bin ich gut - aber das weiß ich ja schon etwas länger [führe ich bei Gelegenheit mal aus]. In diesem Fall waren's die Regentropfen, die mir einzeln, kühl und nass durchs Gesicht und über die Lippen gelaufen sind.
Fazit: Danke, war gut - das werd ich jetzt öfter machen.
PS:
Das war übrigens der Originaltext, den ich mittels Text-to-speech von Notepad diktiert habe:
das gibt's ja gar nicht jetzt habe ich also zehn minuten meditiert und das Gefühl gehabt das wären zwei Minuten gewesen krass und ich habe tatsächlich vergessen dass der Timer gehen wird schön eigentlich witzige Erkenntnis 1 das was für andere unangenehm ist ich noch lange nicht unangenehm sein wegen z.b. Regen z.b. witzige Erkenntnis 2 vielmehr abgestöpselt vom Umfeld Kopfhörern Beckmann danke Dirk Beckmann einzige Erkenntnis 3 in Autosuggestion ich bin gut in aber das weiß ich ja schon etwas länger in diesem Fall waren es die Regentropfen dir durchs Gesicht und über die Lippen gelaufen sind
[Ich übe gerade erst... -.-]
2. April 2017
Veggie-Status
Vegetarierin seit einem Monat: Ich esse kein Fleisch, keinen Fisch und keine Meeres"früchte" [WTF]. Größtes, aber immerhin seltener werdendes Bedauern in Bezug auf Sushi, ansonsten ist alles tutti und es gefällt mir gut. :) [Gründe siehe unten]
Das für mich schönste: Ich musste mich nur knapp fünfmal aktiv gegen ein Essen verwehren, den Rest der Zeit war ich eh schon vegetarisch unterwegs. Na gut, das wäre durch den ansonsten ca. 5maligen Sushi-mit-Fisch-Konsum auch schon wieder aufgewogen worden... Aber nuntja.
Was mir aufgefallen ist: Einige Menschen nahmen sofort, nachdem ich meinen vegetarisch-Spruch brachte, an, ich wäre vegan! o_O Ob das nun daran lag, dass ihnen die Begrifflichkeiten nicht ganz klar sind oder ich so rüberkomme, als ob ich wenn, dann gleich ganz auf tierisch verzichten würde [was mich ja ehren würde!]... ditweeßickoochnich. Ich spekuliere auf ersteres. Hehe.
Achso, und um das kurz mal festzuhalten [jeweils etwa zu einem Drittel, Reihenfolge bewusst gewählt]:
Grund 1: Die armen Tiere.
Grund 2: Die arme Umwelt [hat auch Auswirkungen auf mich].
Grund 3: Meine Gesundheit.
Vegan fände ich besser, weil konsequenter [ja, für meineN MilchKäseEier werden auch Tiere in Massentierhaltung gehalten], ist mir aber [noch?] zu anstrengend. Und da ich mir auch nicht explizit vorgenommen hab, für immer und ewig vegetarisch zu bleiben, bin ich gespannt, wie es weitergeht. Nächster Status nach 'nem halben Jahr, denke ich.
Erstmal bleibt alles so, wie's jetzt ist :).
Das für mich schönste: Ich musste mich nur knapp fünfmal aktiv gegen ein Essen verwehren, den Rest der Zeit war ich eh schon vegetarisch unterwegs. Na gut, das wäre durch den ansonsten ca. 5maligen Sushi-mit-Fisch-Konsum auch schon wieder aufgewogen worden... Aber nuntja.
Was mir aufgefallen ist: Einige Menschen nahmen sofort, nachdem ich meinen vegetarisch-Spruch brachte, an, ich wäre vegan! o_O Ob das nun daran lag, dass ihnen die Begrifflichkeiten nicht ganz klar sind oder ich so rüberkomme, als ob ich wenn, dann gleich ganz auf tierisch verzichten würde [was mich ja ehren würde!]... ditweeßickoochnich. Ich spekuliere auf ersteres. Hehe.
Achso, und um das kurz mal festzuhalten [jeweils etwa zu einem Drittel, Reihenfolge bewusst gewählt]:
Grund 1: Die armen Tiere.
Grund 2: Die arme Umwelt [hat auch Auswirkungen auf mich].
Grund 3: Meine Gesundheit.
Vegan fände ich besser, weil konsequenter [ja, für meineN MilchKäseEier werden auch Tiere in Massentierhaltung gehalten], ist mir aber [noch?] zu anstrengend. Und da ich mir auch nicht explizit vorgenommen hab, für immer und ewig vegetarisch zu bleiben, bin ich gespannt, wie es weitergeht. Nächster Status nach 'nem halben Jahr, denke ich.
Erstmal bleibt alles so, wie's jetzt ist :).
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