Ich wollte erst nölen: Nix geschafft und das Wochenende ist schon wieder vorbei, alles doof und ich mittendrin. Aber dann hab' ich mir den Spaß gemacht, aufzuschreiben, WAS ich denn konkret alles gemacht/geschafft habe, und dann war es doch viel.
Wirklich nicht geschafft:
Alle vorhandenen Fotos auf externer Festplatte vereinigen
Zwei wichtige eMails schreiben
Regal mit Wust aufräumen/aussortieren
mit Freundin J. skypen
ABER
Freitag:
In der Demenz-Tagesstätte eine Rekordmenge an Patienten umsorgt und belustigt
Gesangsunterricht genossen
Sonderreitstunde auf "Zweitpferd" wegen Scheiß-Rechtsgalopp genommen
Mit ihm zusammen Wocheneinkauf erledigt
Samstag:
Vor dem Frühstück gelaufen
Reitschuhe und Stiefelschäfte geputzt und gewienert
ALLE Oberteile aus meinem Schrank heraus- und nur ca. die Hälfte wieder eingeräumt
An fünf Klamotten rumgenäht, die SEIT JAHREN auf's Näh-Engagement meinerseits warteten
Sonntag:
gewaschen und aufgehängt wie eine Blöde
online-Versandsachen wieder zusammengepackt
Abends gelaufen
Also, das war beispielhaft mein WE - und wenn's dir [oder mir] bei einem der
nächsten WEs auch wieder so geht, dann denkste zurück und weißte Bescheid!
PS: Ich hatte es schon getwittert, aber die Maus mit dem Keks [youtube.com] ist einfach groß! [NIEMALS aufgeben.]
10. November 2013
8. November 2013
Die Hosenmisere.
Ich verspüre den Drang, meine aktuelle Hosensituation zu [er]klären. Status quo ist nämlich der folgende: Ich besitze 10 Hosen, und eigentlich alle davon besitzen wiederum ein "aber". [Kennt ihr das? Klamotten mit "aber"? Ich hab' fast nur solche. :-/]
Die froschgrüne. 2nd Hand.
Von Brax, quasi Samt-Feincord, total bequem, bald aber wohl kaputt, das Schenkelproblem. Durch die Farbe nicht ganz einfach, aber effektvoll zu kombinieren.
Die ehemals schicke. Pimkie, vor ~15 Jahren.
So'ne Art Anzughose, Stretch, dadurch wundersam bequem. Hat eine angedeutete Bügelfalte und sitzt immer noch super, man glaubt es kaum. Fängt aber leider an, etwas zu peelen. [Und sie passt mir wirklich noch gut - hey, ich meine: 15 Jahre!11elf]
Die mit der integrierten Bügelfalte. Geschenkt.
Olivgrün/matschfarben, sitzt bombig, gut auch zu schicken Sachen. Aber gleiches Problem wie mit der froschigen oben: Die Farbe.
Die weite schwarze. H&M, vor ~7 Jahren.
Superbequem [ja, bequem IST ein wichtiges Kriterium!], allerdings so gar nicht schick oder auch nur ordentlich. Fällt außerdem so langsam auseinander. Praktisch: bei Regen kann man sie unten zusammenziehen - sieht scheiße aus, Hose bleibt aber trocken.
Die braun gestreifte [längs]. Geschenkt.
Durch den etwas zu hohen Bund nicht so wirklich bequem. Durch die Mehrfarbigkeit auch schlecht mit meinen diversen Musteroberteilen zu kombinieren. Schrankhüter.
Die mit dem lila Fischgrat. 2nd Hand.
Sagen wir mal so: Wenn ich stehe oder gehe, sitzt sie gut. Daher im Wesentlichen perfekte Messehose.
Die schmale blaue Jeans. 2nd Hand.
Ist mir von der 2nd Hand-Frau schon beim Reinkommen empfohlen worden - man kennt sich. Sitzt theoretisch super trotz nur wenig Stretch-Anteil, hat aber den großen Nachteil, Zunahmen im Grammbereich nicht zu tolerieren. Passt demnach an zwei von sieben Tagen.
Die weite Jeans. Tchibo, vor ~5 Jahren.
Eher so Hip Hop-Style, altdeutsch: Extrem-Marlene, stretch, bequem. Aber auch schon gut ausgeleiert/-gewaschen.
Die beige Hose. Tchibo, auch vor ~5 Jahren.
Neutral, gerade geschnitten, leicht zu weit, daher etwas bollerig. Und durch die spießige Farbe eben auch laaaaaaangweilig.
Die Boyfriend-Jeans aka graue Zimmermannshose.
Zu weit, dadurch aber Hip Hop-cool. Hat vorn zwei goldene Reißverschlüsse.
Beinahe alle davon waren schon einmal in einer - über die Jahre natürlich wechselnden - Änderungsschneiderei meines Vertrauens.
==> Vielleicht sollte ich mir mal wieder [neue] Hosen kaufen. Was im Übrigen das Ziel dieser Öffentlichkeitsmachung ist.
Edit: Dieser Post vergammelte ewig in meinem Entwurfs-Ordner, so dass ich nun bereits zwei neue Hosen besitze, und außerdem gerade auch fast nur Röcke anziehe - weil ich's kann.
PS: Die Polizei, dein ahnungsloser Helfer [olbertz.de] ist ein Blogeintrag, der mir innere Gänsehaut verschafft. Ja, Herrschaftszeitennocheinmal, ist denn das die MÖGlichkeit?! Mir graut.
Die froschgrüne. 2nd Hand.
Von Brax, quasi Samt-Feincord, total bequem, bald aber wohl kaputt, das Schenkelproblem. Durch die Farbe nicht ganz einfach, aber effektvoll zu kombinieren.
Die ehemals schicke. Pimkie, vor ~15 Jahren.
So'ne Art Anzughose, Stretch, dadurch wundersam bequem. Hat eine angedeutete Bügelfalte und sitzt immer noch super, man glaubt es kaum. Fängt aber leider an, etwas zu peelen. [Und sie passt mir wirklich noch gut - hey, ich meine: 15 Jahre!11elf]
Die mit der integrierten Bügelfalte. Geschenkt.
Olivgrün/matschfarben, sitzt bombig, gut auch zu schicken Sachen. Aber gleiches Problem wie mit der froschigen oben: Die Farbe.
Die weite schwarze. H&M, vor ~7 Jahren.
Superbequem [ja, bequem IST ein wichtiges Kriterium!], allerdings so gar nicht schick oder auch nur ordentlich. Fällt außerdem so langsam auseinander. Praktisch: bei Regen kann man sie unten zusammenziehen - sieht scheiße aus, Hose bleibt aber trocken.
Die braun gestreifte [längs]. Geschenkt.
Durch den etwas zu hohen Bund nicht so wirklich bequem. Durch die Mehrfarbigkeit auch schlecht mit meinen diversen Musteroberteilen zu kombinieren. Schrankhüter.
Die mit dem lila Fischgrat. 2nd Hand.
Sagen wir mal so: Wenn ich stehe oder gehe, sitzt sie gut. Daher im Wesentlichen perfekte Messehose.
Die schmale blaue Jeans. 2nd Hand.
Ist mir von der 2nd Hand-Frau schon beim Reinkommen empfohlen worden - man kennt sich. Sitzt theoretisch super trotz nur wenig Stretch-Anteil, hat aber den großen Nachteil, Zunahmen im Grammbereich nicht zu tolerieren. Passt demnach an zwei von sieben Tagen.
Die weite Jeans. Tchibo, vor ~5 Jahren.
Eher so Hip Hop-Style, altdeutsch: Extrem-Marlene, stretch, bequem. Aber auch schon gut ausgeleiert/-gewaschen.
Die beige Hose. Tchibo, auch vor ~5 Jahren.
Neutral, gerade geschnitten, leicht zu weit, daher etwas bollerig. Und durch die spießige Farbe eben auch laaaaaaangweilig.
Die Boyfriend-Jeans aka graue Zimmermannshose.
Zu weit, dadurch aber Hip Hop-cool. Hat vorn zwei goldene Reißverschlüsse.
Beinahe alle davon waren schon einmal in einer - über die Jahre natürlich wechselnden - Änderungsschneiderei meines Vertrauens.
==> Vielleicht sollte ich mir mal wieder [neue] Hosen kaufen. Was im Übrigen das Ziel dieser Öffentlichkeitsmachung ist.
Edit: Dieser Post vergammelte ewig in meinem Entwurfs-Ordner, so dass ich nun bereits zwei neue Hosen besitze, und außerdem gerade auch fast nur Röcke anziehe - weil ich's kann.
PS: Die Polizei, dein ahnungsloser Helfer [olbertz.de] ist ein Blogeintrag, der mir innere Gänsehaut verschafft. Ja, Herrschaftszeitennocheinmal, ist denn das die MÖGlichkeit?! Mir graut.
4. November 2013
Sterbende Fische.
Wir landen auf der Rückreise von Leipzig nach KL mit Hunger in einem Kaff in Thüringen und finden keine Kneipe und auch kein Restaurant. Nur Bretti's Imbiss, aber dort sind laut dem Ehepaar, das wir nach "was zum äessen" fragen, "doch nur Suffis". Nun gut. Sie sagen uns auch, dass sich im Örtchen keinerlei Gastronomie hält, und nicht-empfehlen uns das Chinarestaurant, "die Fiddschis". [WTF?!]
Angekommen, hingesetzt, erst er, dann ich Hände gewaschen, dann bestellt. Bei der Tochter [ca. 12], die die Zahlen der Gerichte wissen muss und sie sorgfältig und in Zeitlupe auf den Bestell-Block malt und dabei schon das nächste abfragt ["Und was zu trinken?"]. Sie trägt einen Haarreif, stützt sich mit der Hüfte beim Zahlen malen am Tisch ab und hat den Kopf schief gelegt. Sie lacht, als wir Bedenken äußern, ob die Suppe als Vorspeise vielleicht zu viel sei: "Nee, kein Problem, das ist nicht so groß wie auf dem Foto..." Am Nebentisch essen zwei in Arbeiterkluft mit engelbert strauss-Logo in Windeseile riesige Portionen und reden mit lustigem Orts-Dialekt über Videospiele. Die Tochter verschwindet nach Weitergabe der Bestellung, auf ihrem weißen Handy tippend, hinter einem Laptopbildschirm im Eingangsbereich.
Mir gegenüber steht das handelsübliche China-Laden-Aquarium, die Scheiben sind blitzeblank, viele Pflanzen, recht große und bunte Fische, die sich kaum von der Stelle bewegen. Einzig zwei kleine schwarze Fischis sausen stereotypisch in einer Ecke auf und ab, und die Münder der größeren Fische pumpen beständig nach Sauerstoff. Umwälzung findet nicht statt, auf der Wasseroberfläche schweben, zum Beweis unbeweglich wie die Fische, siebeneinhalb Blätter.
Das Essen wird auf ovalen Tellern mit Blümchenrand geliefert, von der Besitzerin [?] in Schlumper-Jogginghose in beiden Händen getragen. Es schmeckt gut, also normal, wie man das für ein solches Restaurant mit gekacheltem Eingang und diesen Preisen erwartet. Die Cola schmeckt, wie so oft, merkwürdig unecht, fast wie Aldi-Cola früher, dabei haben wir genau gesehen, dass sie aus echten 1,5l-Flaschen mit beiden Händen ins Glas gegossen wurde. Blicke ich beim Kauen auf, sehe ich die Fische Atem schöpfen.
Wir erreichen den Tellerboden, auf dem, zwar unpassend zum Blümchenrand, aber passend zum Etablissement, jeweils zwei Koi-Karpfen in Farbe erscheinen. Zwei Aquarium-Fische schrecken aus ihrem Stupor auf, der eine jagt für kurze Zeit einen anderen, beide halten wieder schwebend inne und pumpen nun in noch höherer Frequenz das Wasser durch ihre Kiemen, die Münder schließen und öffnen sich wild bis zum Maximum.
Nach kurzer Zeit vermindert sich das Japsen jedoch und im Aquarium ist wieder alles beim Alten. Wir bezahlen und gehen.
PS: Aus gesundheitlicher Sicht wird argumentiert, dass eine »natürliche« Ernährung tierische Produkte enthalten müsse. Dazu ist zu sagen, dass unsere Ernährung und auch unser sonstiges Leben inzwischen völlig unnatürlich ist – unabhängig davon, ob man tierische Produkte konsumiert oder nicht. Die Frage nach der Natürlichkeit ist also die falsche Frage. Die richtige Frage ist, ob man sich gesund rein pflanzlich ernähren kann.
Genau.
[aus Warum vegan - Albert-Schweitzer-Stiftung]
Angekommen, hingesetzt, erst er, dann ich Hände gewaschen, dann bestellt. Bei der Tochter [ca. 12], die die Zahlen der Gerichte wissen muss und sie sorgfältig und in Zeitlupe auf den Bestell-Block malt und dabei schon das nächste abfragt ["Und was zu trinken?"]. Sie trägt einen Haarreif, stützt sich mit der Hüfte beim Zahlen malen am Tisch ab und hat den Kopf schief gelegt. Sie lacht, als wir Bedenken äußern, ob die Suppe als Vorspeise vielleicht zu viel sei: "Nee, kein Problem, das ist nicht so groß wie auf dem Foto..." Am Nebentisch essen zwei in Arbeiterkluft mit engelbert strauss-Logo in Windeseile riesige Portionen und reden mit lustigem Orts-Dialekt über Videospiele. Die Tochter verschwindet nach Weitergabe der Bestellung, auf ihrem weißen Handy tippend, hinter einem Laptopbildschirm im Eingangsbereich.
Mir gegenüber steht das handelsübliche China-Laden-Aquarium, die Scheiben sind blitzeblank, viele Pflanzen, recht große und bunte Fische, die sich kaum von der Stelle bewegen. Einzig zwei kleine schwarze Fischis sausen stereotypisch in einer Ecke auf und ab, und die Münder der größeren Fische pumpen beständig nach Sauerstoff. Umwälzung findet nicht statt, auf der Wasseroberfläche schweben, zum Beweis unbeweglich wie die Fische, siebeneinhalb Blätter.
Das Essen wird auf ovalen Tellern mit Blümchenrand geliefert, von der Besitzerin [?] in Schlumper-Jogginghose in beiden Händen getragen. Es schmeckt gut, also normal, wie man das für ein solches Restaurant mit gekacheltem Eingang und diesen Preisen erwartet. Die Cola schmeckt, wie so oft, merkwürdig unecht, fast wie Aldi-Cola früher, dabei haben wir genau gesehen, dass sie aus echten 1,5l-Flaschen mit beiden Händen ins Glas gegossen wurde. Blicke ich beim Kauen auf, sehe ich die Fische Atem schöpfen.
Wir erreichen den Tellerboden, auf dem, zwar unpassend zum Blümchenrand, aber passend zum Etablissement, jeweils zwei Koi-Karpfen in Farbe erscheinen. Zwei Aquarium-Fische schrecken aus ihrem Stupor auf, der eine jagt für kurze Zeit einen anderen, beide halten wieder schwebend inne und pumpen nun in noch höherer Frequenz das Wasser durch ihre Kiemen, die Münder schließen und öffnen sich wild bis zum Maximum.
Nach kurzer Zeit vermindert sich das Japsen jedoch und im Aquarium ist wieder alles beim Alten. Wir bezahlen und gehen.
PS: Aus gesundheitlicher Sicht wird argumentiert, dass eine »natürliche« Ernährung tierische Produkte enthalten müsse. Dazu ist zu sagen, dass unsere Ernährung und auch unser sonstiges Leben inzwischen völlig unnatürlich ist – unabhängig davon, ob man tierische Produkte konsumiert oder nicht. Die Frage nach der Natürlichkeit ist also die falsche Frage. Die richtige Frage ist, ob man sich gesund rein pflanzlich ernähren kann.
Genau.
[aus Warum vegan - Albert-Schweitzer-Stiftung]
18. Oktober 2013
2o Dinge und so.
Mir fällt der genaue Titel nicht ein, gefragt hat mich auch keiner, aber es gibt mir einen Blog-Rahmen. Den brauche ich im Moment. Ich poste mal wieder randomFacts [oh no! eigentlich würde ich jetzt gern alle meine Labels umbenennen... Hashtags sind einfach viel moderner! Mal sehen.] und halte mir danach die Augen zu. Mal sehen, was passiert.
1. Ich reite seit einigen Wochen mit gleichlangen Steigbügeln!1elf Und ja, ich twitterte das bereits, aber es ist einfach so obersuperwunderbar, heißt es doch, dass meine super-Schiefe tatsächlich Geschichte ist.
2. Leider gibt es kein gutes Wort dafür, aber ich habe das Gefühl, zur Zeit meine midlife-Crisis vorzuziehen. In meinem Tagebuch nannte ich es heute liebevoll thirdle-Crisis, wegen Drittel, 3o, ne?
3. Je mehr ich über Feminismus lese, desto mehr will ich über Feminismus lesen. - Geht mir ansonsten noch so mit dem Pferdethema und dem Thema Scanner/Multipotentialites/Renaissance-People und Psychologie und dem ganzen Nachhaltigkeits-/Bio-/Öko-Komplex, äh, ja, ich glaube, das Muster wird deutlich.
4. Eines Tages werde ich hebräisch lernen. Wie weit bzw. bis zu welchem Grad ist unklar, aber ich werde es zumindest anfangen.
5. Das Mathestudium ist bis heute das Herausfordernste, dem ich mich in meinem Leben gestellt habe.
6. Wenn ich "social media" nur höre, muss ich kotzen. Liegt vielleicht daran, dass mir das zuviel Gewese ist und ich viel mehr Betonung auf die Wahrnehmung der Menschen und Inhalte darin lege als auf die Art der Übermittlung.
7. 2012 stand unter dem Stern "Gesundheit" und 2013 sollte eigentlich intensivst begeigt werden. Aus Gründen der Gesundheit habe ich allerdings seit Mitte Juli die Geige nicht mehr ausgepackt und angefasst und werde das auch erst im Januar 2014 wieder tun, vorausgesetzt, ich halte durch.
8. Ich bin 32 und damit doppelt so alt wie 16jährige. Aber auch nur halb so alt wie manche Geschäftsführung. Das ist anstrengend, beides.
9. Ich <3 Pizza. Andauernd, fast immer die gleiche. Ich bin ein Pizza-Monster. Und die ist ja auch gar nicht so ungesund, per se.
1o. Überraschenderweise trug ich fast 10 Jahre lang zu kleine Schuhe. Was man alles so rausfindet, wenn man anfängt zu forschen...
11. Die Auswirkungen meines halbtaub-Seins erschlossen sich mir in [jetzt hoffentlich] vollem Ausmaß erst in den letzten Monaten.
12. Ich liebe Biographien als Zusammenfassungen von Leben [Plural]. Wer was warum gemacht hat und damit wie gefahren ist. Dafür lese ich bis auf einzelne Ausnahmen keine Krimis.
13. Bis aufvier maximal sieben meiner Zähne sind alle gefüllt.
14. Sometimes, I judge books by their cover - und wie auch nicht?! Es gibt viel zu viele davon, um nur die zu lesen, die einem in Textform empfohlen werden oder ins Auge springen.
15. Lieber zu kalt als zu warm - dann kann man gegebenenfalls einfach noch was anziehen
16. Mir wurde vor längerem von Vermietern nahegelegt, meine Fenster bitte zu putzen. Damals tat ich's. Heute würd' ich bei Erwähnung einfach mal kurz austicken.
17. Bunte Socken machen mich morgens ein bisschen glücklich. Der Himmel weiß, warum.
18. Seit einiger Zeit fällt mir Smalltalk und die typische Kaffeebar-Konversation zunehmend schwerer [etw. fällt jmd. schwer - was für ein stupider Ausdruck!].
19. Ich habe mir außer meiner Nase noch keinen Körperteil gebrochen.
2o. Vor mir steht ein Waschkorb mit nasser Wäsche. Ich kümmere mich jetzt darum.
[Sehr gut gefallen hat mir übrigens auch Isas Version davon.]
PS: Welcher Punkt aus der obigen Liste interessiert dich am meisten/ist dir im Gedächtnis geblieben/... ?
1. Ich reite seit einigen Wochen mit gleichlangen Steigbügeln!1elf Und ja, ich twitterte das bereits, aber es ist einfach so obersuperwunderbar, heißt es doch, dass meine super-Schiefe tatsächlich Geschichte ist.
2. Leider gibt es kein gutes Wort dafür, aber ich habe das Gefühl, zur Zeit meine midlife-Crisis vorzuziehen. In meinem Tagebuch nannte ich es heute liebevoll thirdle-Crisis, wegen Drittel, 3o, ne?
3. Je mehr ich über Feminismus lese, desto mehr will ich über Feminismus lesen. - Geht mir ansonsten noch so mit dem Pferdethema und dem Thema Scanner/Multipotentialites/Renaissance-People und Psychologie und dem ganzen Nachhaltigkeits-/Bio-/Öko-Komplex, äh, ja, ich glaube, das Muster wird deutlich.
4. Eines Tages werde ich hebräisch lernen. Wie weit bzw. bis zu welchem Grad ist unklar, aber ich werde es zumindest anfangen.
5. Das Mathestudium ist bis heute das Herausfordernste, dem ich mich in meinem Leben gestellt habe.
6. Wenn ich "social media" nur höre, muss ich kotzen. Liegt vielleicht daran, dass mir das zuviel Gewese ist und ich viel mehr Betonung auf die Wahrnehmung der Menschen und Inhalte darin lege als auf die Art der Übermittlung.
7. 2012 stand unter dem Stern "Gesundheit" und 2013 sollte eigentlich intensivst begeigt werden. Aus Gründen der Gesundheit habe ich allerdings seit Mitte Juli die Geige nicht mehr ausgepackt und angefasst und werde das auch erst im Januar 2014 wieder tun, vorausgesetzt, ich halte durch.
8. Ich bin 32 und damit doppelt so alt wie 16jährige. Aber auch nur halb so alt wie manche Geschäftsführung. Das ist anstrengend, beides.
9. Ich <3 Pizza. Andauernd, fast immer die gleiche. Ich bin ein Pizza-Monster. Und die ist ja auch gar nicht so ungesund, per se.
1o. Überraschenderweise trug ich fast 10 Jahre lang zu kleine Schuhe. Was man alles so rausfindet, wenn man anfängt zu forschen...
11. Die Auswirkungen meines halbtaub-Seins erschlossen sich mir in [jetzt hoffentlich] vollem Ausmaß erst in den letzten Monaten.
12. Ich liebe Biographien als Zusammenfassungen von Leben [Plural]. Wer was warum gemacht hat und damit wie gefahren ist. Dafür lese ich bis auf einzelne Ausnahmen keine Krimis.
13. Bis auf
14. Sometimes, I judge books by their cover - und wie auch nicht?! Es gibt viel zu viele davon, um nur die zu lesen, die einem in Textform empfohlen werden oder ins Auge springen.
15. Lieber zu kalt als zu warm - dann kann man gegebenenfalls einfach noch was anziehen
16. Mir wurde vor längerem von Vermietern nahegelegt, meine Fenster bitte zu putzen. Damals tat ich's. Heute würd' ich bei Erwähnung einfach mal kurz austicken.
17. Bunte Socken machen mich morgens ein bisschen glücklich. Der Himmel weiß, warum.
18. Seit einiger Zeit fällt mir Smalltalk und die typische Kaffeebar-Konversation zunehmend schwerer [etw. fällt jmd. schwer - was für ein stupider Ausdruck!].
19. Ich habe mir außer meiner Nase noch keinen Körperteil gebrochen.
2o. Vor mir steht ein Waschkorb mit nasser Wäsche. Ich kümmere mich jetzt darum.
[Sehr gut gefallen hat mir übrigens auch Isas Version davon.]
PS: Welcher Punkt aus der obigen Liste interessiert dich am meisten/ist dir im Gedächtnis geblieben/... ?
7. Oktober 2013
Ein Mittag.
Mittlerweile denke ich, dass ich ein bisschen seltsam bin. Oder werde. Man liest das ja immer so in Büchern, dass Protagonisten sich von der Welt dissoziiert fühlen und Situationen dann zynisch-sarkastisch aus sich selbst heraus [überaus unterhaltsam für die Leserin] in sich selbst kommentieren. Nun, das hat sich bei mir auch so eingeschlichen in letzter Zeit. Bloß, dass ich keine Protagonistin im eigentlichen Sinne bin.
Ein Beispiel, damit ich's mir später auch glaube [und weswegen das Thema just so übermächtig in meinem Kopf aufgeploppt ist]:
Ich habe mit großem Vergnügen und Bedauern In Plüschgewittern von Wolfgang Herrndorf zu Ende gelesen. Die Sprache von Herrndorf ist sowieso genau meins, und in diesem Buch ist der Held auch noch so furchtbar sonderlich authentisch… Echt super. Hab's gestern angefangen und heute beendet, quasi in einem Rutsch.
Weil ich nunmal gern meine Ruhe habe, wenn ich lese, bin ich auf der Arbeit zum Mittagessen in die 3. Café-Bar ‚oben links’ gegangen. [Derer gibt es eben drei und wir sind ca. 3oo Leute im Institut. Heimsuchungsfrequenz kann sich also jede lebhaft ausmalen.] Hab’ den Zwiebelkuchen vom gestrigen Event in die Mikrowelle getan und vorher schon mein Buch und den Pott mit dem Kaffee an den bevorzugten Platz am Tisch gelegt. Das mit der Mikrowelle wollte nicht so ganz, ich hatte schon fast wie ein richtiger Panzerknacker alle Reihenfolgenkombinationen von Wattzahltaste, Uhrdrehrad und Startknopf durchprobiert - zum Glück rettete mich eine, die vorbeikam und sagte Es geht doch eiigentlich ganz einfach? … - und so ging es denn auch. Tse.
Gut, ich setzte mich also ziemlich genau zwei Minuten später mit heißem, aber matschigem Zwiebelkuchen [Mikrowelle!] an meinen Platz am Tisch und fing an, zu essen und zu lesen. Kollegen kamen dann und wann in Grüppchen rein, holten Kaffee, schauten herüber, sagten nichts, gingen in oder zu Gruppen wieder raus. Ein anderer setzte sich neben mich und aß seinen Mikrowellenfr äh, sein Essen, guckte nicht, sprach nicht mit mir, kein Mahlzeit!, nix - aber als er nach ~2o Minuten fertig war und ging, sagte er Tschüß. - witzig, oder?!
Auch aus meiner Abteilung kam eine mit anderen vorbei. Normalerweise isst ‚man’ bei uns entweder in der Kantine oder wie im Jugendzeltlager am runden Tisch mit vorigem Supermarkt-Einkauf oder aber zumindest als Halb-Spalter mit anderen Leuten aus anderen Abteilungen irgendwo anders im Institut. Die Verhaltensweise Sozialnerd [essen vor dem Monitor bei geschlossener Bürotür] wird selbstverständlich auch stillschweigend toleriert. Aber der Blick, der mich heute traf - ich bildete mir die Bände ein, die im Stillen gesprochen wurden.
Und dann musste ich auch noch dann und wann beim Lesen schmunzeln oder gar lachen, weil es ZU gut geschrieben war… Und fühlte mich innerhalb dieser ganzen Nerds so furchtbar noch-ganz-anders-nerdig und überhaupt. - Ob das jetzt ausreichend mein inneres seltsam-Gefühl beschreibt?
Hm.
PS: Gibt es eigentlich gute Rezepte mit viel Baileys? Ich habe da was loszuwerden.
Hm.
PS: Gibt es eigentlich gute Rezepte mit viel Baileys? Ich habe da was loszuwerden.
6. Oktober 2013
Pavlova, Alter.
Ich muss gestehen, ich lese Anke Gröner gar nicht. Aus verschiedenen Gründen. Aber seitdem ich ihre zwei Rezepte für 'nur mit Eigelb' und 'nur Eiweiß' [ankegroener.de] gesehen hatte, wollte ich dieses komische Ballerinarezept [wiki] unbedingt irgendwann mal nachmachen. - Neulich kochten wir mit Freund I. und er schlug ein Rezept mit 'nur Eigelb' als Hauptgang vor! Nun denn, in meinem Kopf sprang sofort die Pavlova im Tutu [wiki] aus der To äh, nein: quasi IN die Torte, und zum Glück fand's als Nachtischidee auch bei allen Anklang.
Unsere Version ging so:
Rezept ganz genau wie bei Frau Gröner beschrieben, allerdings gab es dazu keine Sahne mit allgemein-Früchten, sondern Vanilleeis - und heiße Himbeeren mit Rumsauce. Und das mit den Mulden hat auch gar nicht geklappt, dazu war die Masse trotz ihrer Steifigkeit viel zu flüssig... Hat aber frisch aus dem Ofen echt super geschmeckt! Große Empfehlung.
Das Zeug ist ja wirklich saulecker, bloß wenn man dann, wie ich, die drei restlichen Haufen auch noch möglichst bald verputzen "muss", von wegen rohes Ei und so, dann wird es etwas anstrengend. Aber ich habe die schwere Bürde mit Gleichmut getragen und sogar 2x Pavlova gefrühstückt. Böäx. Gibt besseres.
[Rezept nun gebloggt wegen Katjas "Schreibt ihr mir mal?" :)]
PS: Unter dem Link eine sehr gut lesbare einführende Rede über HFT [bundesbank.de] - sogenanntes High Frequency Trading/Hochfrequenz-Handel [wiki]. Ich hatte hinterher das Gefühl, in einem Bereich etwas verstanden zu haben, von dem ich ansonsten immer nur Kraft Unwissen "Häh?!" denken kann. Sehr interessant, auch wenn die Rede schon von Juli 2012 ist. Und schrecklich zugleich.
Unsere Version ging so:
Rezept ganz genau wie bei Frau Gröner beschrieben, allerdings gab es dazu keine Sahne mit allgemein-Früchten, sondern Vanilleeis - und heiße Himbeeren mit Rumsauce. Und das mit den Mulden hat auch gar nicht geklappt, dazu war die Masse trotz ihrer Steifigkeit viel zu flüssig... Hat aber frisch aus dem Ofen echt super geschmeckt! Große Empfehlung.
Das Zeug ist ja wirklich saulecker, bloß wenn man dann, wie ich, die drei restlichen Haufen auch noch möglichst bald verputzen "muss", von wegen rohes Ei und so, dann wird es etwas anstrengend. Aber ich habe die schwere Bürde mit Gleichmut getragen und sogar 2x Pavlova gefrühstückt. Böäx. Gibt besseres.
[Rezept nun gebloggt wegen Katjas "Schreibt ihr mir mal?" :)]
PS: Unter dem Link eine sehr gut lesbare einführende Rede über HFT [bundesbank.de] - sogenanntes High Frequency Trading/Hochfrequenz-Handel [wiki]. Ich hatte hinterher das Gefühl, in einem Bereich etwas verstanden zu haben, von dem ich ansonsten immer nur Kraft Unwissen "Häh?!" denken kann. Sehr interessant, auch wenn die Rede schon von Juli 2012 ist. Und schrecklich zugleich.
27. September 2013
Pieps!
Das habe ich letztes Jahr im April in mein privates virtuelles Tagebuch getippselt:
hilary hahn, alter!! arbeiten war schrecklich, dafür war ich in baden-baden in ihrem konzert.
einführung für alte omas, witzichwitzich. -.- kopfschütteln meinerseits, deluxe. Neben mir 18jähriger schwuler bratschist/bubi, der hilary auch liebt.
reihe 16, platz 16 im zweiten parkett - traumplatz!!
hilary schön wie eh und je, aber ein minimales bißchen 'dicker'.
so geile bogenhand, daß man fast das youtube-tonspur-delay-gefühl hatte!!! beethoven, bach und brahms - wundervoll. wirklich.
in der pause champagner für 9.5o - wenn doch die karte schon 9o kostete... ;) zwei zugaben, weil alle immer weiterklatschen!
hilary genervt und fertig, aber: unterschrift auf bach sonaten und partiten-heft PLUS foto mit der englischlehrerin :D
24.3o zu hause.
geil.
So freudigarscherregt möchte ich mal wieder über irgendwas sein. Bald, bitte!
PS: Ich lese andauernd Wikipedia-Artikel [du auch?] und spende deswegen [weil: Wiki mit Werbung oder so ähnlich?! Unerträglich wäre das!1elf] monatlich 5 Euro.
hilary hahn, alter!! arbeiten war schrecklich, dafür war ich in baden-baden in ihrem konzert.
einführung für alte omas, witzichwitzich. -.- kopfschütteln meinerseits, deluxe. Neben mir 18jähriger schwuler bratschist/bubi, der hilary auch liebt.
reihe 16, platz 16 im zweiten parkett - traumplatz!!
hilary schön wie eh und je, aber ein minimales bißchen 'dicker'.
so geile bogenhand, daß man fast das youtube-tonspur-delay-gefühl hatte!!! beethoven, bach und brahms - wundervoll. wirklich.
in der pause champagner für 9.5o - wenn doch die karte schon 9o kostete... ;) zwei zugaben, weil alle immer weiterklatschen!
hilary genervt und fertig, aber: unterschrift auf bach sonaten und partiten-heft PLUS foto mit der englischlehrerin :D
24.3o zu hause.
geil.
So freudigarscherregt möchte ich mal wieder über irgendwas sein. Bald, bitte!
PS: Ich lese andauernd Wikipedia-Artikel [du auch?] und spende deswegen [weil: Wiki mit Werbung oder so ähnlich?! Unerträglich wäre das!1elf] monatlich 5 Euro.
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