9. August 2012

Persönliche Aktualitäten

So the secret to getting yourself to do something is not to convince yourself you have to do it, but to convince yourself that it’s fun. And if it isn’t, then you need to make it fun.

Lest HOWTO: Be more productive von Aaron Swartz. Dort stehen noch viel tiefgründigere Dinge. Und nicht vom Layout abschrecken lassen!

PS: Jaja, keine scheenen Sachen mehr usw. usf. - bald kommt der erste Post ohne PS!
[Nee, ok, war nur'n Scherz...]

21. März 2012

<3 - ein Jahr er und ich.

Es ist der 21. März 2o12. Man höre das Lied, lausche dem Text und freue sich mit.
[Edit März 2014: ... und jetzt sind wir schon verHEIratet!1elf :D :D]



Zähneklappern, Zähneknirschen,
und dazu die barschen, wirschen
Mienen, Blicke, Kommentare.
Das muss das harte, wahre

Leben sein. Jedem sein Los,
seine Last, seinen Trost.
Ich wär' fast verzweifelt ob der Müh der langen Straßen.
Was soll ich hier?
Seh' keine weiten Wege, seh' nur Fluchtpunkte auf dem Weg zu dir.

Und dann in Deinem Arm alles gut, alles andre egal.
Alles Du, alles Dur, alles nur

ein Kitzellachen, fühl' mich wohl.
Das sind Momente, wie Geschenke, wie Getränke

mit Limettensaft und Alkohol.
Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal,
Bin ich frei, bin ich Kind und wir sind

unterwegs. Die Welt steht offen zu entdecken,
also könn' wir uns genauso gut noch heute hier verstecken.

Patati und Patata,

soviel Palaver und ich hader
und ich harre und ich starre.
Abrakadabra, bin ich da,
in deinen vier Wänden: ein bergendes Zelt

mit dem Fenster zum Himmel und der Türe zur Welt.

Und dann in deinem Arm alles gut, alles andre egal.
 Unbezahlbare Stunden! Mal die bunten

Bilder an deine Wand,
Tage wie Sekunden

und Du mein Prinz und Findelkind im Wunderland.
Und dann in deinem Arm alles gut, alles andre egal,
alles Du, alles Dur - blöd wär' nur,
wenn ich jetzt die Augen schlösse und dann öffne,
und plötzlich wärst Du gar nicht da.

Sei auch draußen alles flau, alles mau,

alles moll. Ist mir gleich;
ich trete ein als Prinzessin in dein Königreich.

Und dann in deinem Arm alles gut, alles andre egal.
Alles Du, alles Dur, alles nur

ein Kitzellachen, fühl' mich wohl.
Das sind Momente wie Geschenke, wie Getränke

mit Grenadine und Alkohol.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal.
Das Gerede der Welt scheint banal.
Hier kann ich sein, was ich bin,
frei mit dem Herz in der Hand und drei Worten im Sinn,
drei Worten im Sinn, und drei Worten im Sinn.

PS: ... ist hier nicht angebracht. Und auch gar nicht nötig.

16. März 2012

Meine Biographie - 1o mögliche Titel

Es handelt sich bei dem nun Folgenden um ein nicht-Stöckchen, nicht-aufgeschnappt bei Frau Nessy, die das ganze natürlich gewohnt souverän und wortgewandt - und abgesehen davon bereits vor längerem - erledigte.

Zehn möglichst authentische Titel meiner Autobiographie:

  • Alles. Jetzt. Sofort.
  • Staubwischen. Und warum Aufwirbeln manchmal doch ausreicht.
  • Mathe und ich oder: Hasslieben für Einsteiger
  • Terminausfälle: Über die optimale Nutzung überraschend frei zur Verfügung stehender Zeit.
  • Bücherwurm und Brillenschlange. Eine kausale Koinzidenz.
  • Abhängig. - Wie man mehr Zeit mit dem Planen, Neu- und Umschreiben von Listen als mit deren Abarbeitung verbringt.
  • Vom Umgang mit heißer Luft. Ein SesselBüropupser packt aus.
  • Spielarten der Korinthenkackerei
  • Meditation durch Musizieren - die Geige als Hilfsmittel zur Eindämmung cholerischer Tendenzen.
  • Shit. Schon drei Stunden später?!

Da es ein nicht-Stöckchen ist, könnt ihr natürlich auch nicht-mitmachen :)!

PS: Marcel beschreibt sein aktuelles Problem mit facebook. Das ist mehr oder weniger auch mein aktuelles Problem mit facebook und darum hier verlinkt. [Edit 2o13: Das ist tatsächlich _immer_ noch mein Problem mit facebook.]

17. Februar 2012

Schnürsenkel kann ich nicht. - I'm not good with laces.

Heute gibt es eine Geschichte mit Moral, über Lernfähigkeit im Alter und die Freuden sowie den Nutzen der Seefahrt. [Dienstreisen allein = lange Zugfahrten fördern das Bloggen. Zumindest bei mir. :)]

Ich sah die Harry Potter-Making Ofs auf einer meiner tollen neuen 8 DVDs, hörte Daniel Radcliffe [wiki] sagen 'I'm not good with clothes, especially with laces', es ging da um seinen persönlichen Ankleider, und weiß noch genau, wie ich sinngemäß dachte: Was für eine lustige Aussage von jemandem in seinem Alter, und auch noch vor der Kamera. Wie offen! Und gleichzeitig resignierend. Man kann doch alles üben?! Nunja, im Zuge dessen fiel mir wieder ein, daß ein Kollege von mir vor längerem in einem internen 'no Work'-Forum eine Webseite für das richtige Binden von Schleifen verlinkt hatte. Ja genau, von Schuhbändern. Und ich erinnerte mich auch, daß er auf Nachfrage dann angab, früher selbst ständig offene Schuhe gehabt zu haben, weil er seine Schleife nicht richtig fest machen konnte und deshalb mal im Netz über Knoten und ja, eben auch das Binden von Schleifen recherchiert hätte. Mathematiker halt.

In Folge dessen fand ich mich Knoten-Webseiten surfend wieder. Mathematiker halt. ^^ Ich landete bei den Seebären und dachte viel über meinen Opa - Leutnant zur See, heute zu Lande, wie er immer sagt -, nach. Ich besuchte das weiter oben erwähnte [interne] Forum und suchte dort nach dem Schuhschleifen-Link vom Kollegen, den ich auch ziemlich schnell fand [fieggen.com]. Bei all diesem Denken und Beschäftigen mit dem Zeug drang übrigens auch so langsam in mein Hirn, daß ich vielleicht auch 'not good with laces' sein könnte. Denn: Ich mache immer, seit ich denken kann, einen Doppelknoten in alle Schuhbänder, weil die glatten [janee, is' klar -.-] immer aufgehen und ich mir der Einfachheit halber angewöhnt hatte, den doppelten Knoten in alles zu machen, was sich bewegt. Quasi.

Die echte über's Forum gefundene Schnürsenkelbindewebseite schien mir zwar sehr unübersichtlich, der Name Granny Knot [en-wiki, heißt Altweiberknoten auf deutsch; die englische Seite ist aber, wie so oft, besser und deswegen verlinkt] für den 'falschen' Schleifenknoten klang aber einleuchtend und ich versuchte, an Hand der Zeichnungen und der Anleitung dort nachzuvollziehen, ob meiner gar ein solcher sein könnte... ? War für mich jedoch zu kompliziert. Eigentlich kann ich räumliches Denken ja, sogar gut, aber. Na gut, erlebnismotiviert, wie ich bin, beschloß ich, es einfach mal auszuprobieren und die Schleife hinfort anders herum zu machen. Also, initialen Knoten wie gehabt, aber danach das Legen des rechten Schleifenohrs nicht von unten hinten rechts links herum nach vorn links, sondern obendrüber von rechts nach links und dann hintenrum zurück nach rechts. Alles klar? *g

Was soll ich sagen - außer, daß es funktioniert??!1elf ... Und sie lief glücklich bis an ihr Lebensende in Schuhen durch die Gegend, die auch mit den glattesten Schnürsenkeln ü-ber-haupt nicht mehr, never ever, aufgingen, so von selbst. Wahnsinn, oder? *-* [Und jetzt wüßte ich ja schon gern, welche meiner Kindergärtnerinnen das verbockt hat - denn wenn ich mich richtig entsinne, lernte ich das Schuhschleifenbinden dort an so'nem komischen Holzbrett mit Senkeln dran und nicht zu Hause... *grml]

Und das tollste an dieser langweiligen Geschichte, irgendwie nämlich auch so etwas wie die Moral davon, ist für mich, wie schön das ist, daß es mich so wahnsinnig glücklich macht, daß ich so reich an mit 3o Jahren endlich gelernt habe, wie man eine Schleife bindet. BÄM! Denn ich freue mich tatsächlich seit Wochen täglich darüber, daß meine Schuhschleifen mich von morgens bis abends begleiten, ohne auch nur im geringsten locker zu werden! Das und die Erkenntnis, daß ich Jahrzehnte alte Verhaltens- und Denkweisen noch in der Lage bin, zu hinterfragen, ist soo cool! [Hauptsache, das hält sich bis ins Alter. -.-]

So I'm good with laces. - Schnürsenkel kann ich. :D

[Vielleicht sollte man hier, der Bedeutsamkeit des Geschilderten angepasst, eine kurze GedenkLesepause einlegen - sonst erscheint das PS eventuell zu banal...]

Aber jetzt.
PS: Vielleicht sollte ich tatsächlich mal einen Blogpost vorlesen?