31. Januar 2010

lebenskunst

ich habe mal wieder kein i-net - seit freitag. mal sehen, woran's diesmal liegt. - geplant: so schee, mo p52 und  di ...

manchmal begegnen mir wahrheiten im web, die möchte ich am liebsten an die ganze welt verteilen, weil ich sie für derart wahr halte ^^... und hier ist meine bisher wahrste [das schmerzt fast!]:

[via whatconsumesme.com] 

ps: kleiner witz zum schluß:
Zwei Planeten treffen sich im Weltall. Fragt der eine den anderen, wie es geht. "Nicht so gut," sagt der Gefragte, "ich habe Homo Sapiens". "Ach," sagt der andere, "das dauert nicht lange, die hatte ich auch".

27. Januar 2010

schwank #6 - entchen fangen

ich hatte es schon immer mit tierkindern, viel mehr als mit menschenkindern ;). der folgende schwank ereignete sich bei mir im schönen oldenburg, als ich so etwa 8 jahre alt war.

meine freundin sandra und ich durften nicht bis an den großen see... der lag halt richtig weit von zu hause weg! dort gab es aber verschiedene dinge, die uns anzogen: ein großes schulzentrum mit spielplatz, die ganzen hunde, die dort gassi gegangen wurden und eben enten bzw. deren küken. findet ja erstmal jeder süß, so gelb-braune federbälle, ne? :)

an einem sonnigen nachmittag kam uns die idee: wir fangen uns ein entenküken. mutig fuhren sandra und ich in die verbotszone, unsere fahrräder stellten wir am rand vom spielplatz ab und schlossen sie zusammen. auf geht's, lustiges enten-suchen. es dauerte wirklich ziemlich lange, bis wir eine familie gefunden hatten - aber immerhin waren das 7 küken!! :)

die küken flitzten also munter hinter ihrer mama her, sandra und ich hinter den küken. meine güte, können die viecher schnell!

damit verging dann auch der nachmittag, wir bekamen nämlich tatsächlich kein küken zu fassen. mittlerweile war es beinahe dunkel, wir mußten demnach dringend nach hause - aber wo war 'nach hause'? in welcher richtung lag das? *hmmmm... [der see misst nur 1.1km umfang, wir hätten also nur... aaaber] wir laufen hier entlang, wir gucken da mal, und so langsam aber sicher kriecht die panik über unsere kleinen rücken. wo sind wir?! [warum wir niemanden gefragt haben... waren wohl wirklich noch zu klein ^^.]

ich als brückenwärter vom dienst fing' denn auch mal ordentlich an, zu weinen, was die grundstimmung nicht eben hob. als wir [quasi wildnis-zerkratzt] bei den fahrrädern ankamen, sahen wir, daß wir nicht bei den fahrrädern ankamen - die waren nämlich weg. platsch. erneute flut aus meinen augen. das verschleierte mir derart die sicht, daß ich gar nicht bemerkte, daß sandra die räder gesichtet hatte: irgendwelche idioten hatten sie in eines der holzhäuschen gestopft. na prima.

das herausziehen dauerte auch wieder so seine zeit [machte am gesamt-negativ-konto aber auch nix mehr ^^], doch wenigstens konnten wir endlich gesenkten hauptes nach hause trotten... ach, übrigens, trotten, weil: irgendetwas war blockiert bei einem der beiden räder, treten war nich'. klingt nach spaß, oder?!

zum glück waren unsere eltern eher froh, die verschollenen heil wiederzuhaben [wir waren wirklich spät zurück], als daß sie uns wegen der 'kaputten' räder oder des ausflugs ins verbotene allzu arg geschimpft hätten. :D kleine küken möchte ich heute immer noch fangen...

ps: vielleicht hat unterbewußt die von den maiglöckchen mich dazu bewegt, meine haare rot zu färben ? :D wer weiß...