30. Dezember 2014

Pferde sind Fluchttiere. *seufz

Heute bin ich vom Pferd geflogen. Und ich bin tatsächlich zu 100% selbst Schuld, aber trotzdem noch ziemlich sauer auf diverse Leute aus dem Stall. So lest die Geschichte:

Im Winter benutzt man in der Regel eine dünne Fleecedecke beim Reiten. Einmal zu Anfang, wenn man zum Aufwärmen Schritt gehen lässt [also langsam], damit das Pferd da nicht friert,  dann nach dem Training, damit das [eventuell verschwitzte Pferd] sich nicht erkältet. Ob und wann man diese Decken braucht und ob die nur bei einem geschorenen Pferd nötig sind, ... nunja. Anderes Thema.

Diese Decken sind sehr unhandlich: Geschätzt ist so ein Pferd ja wohl 1.50m lang und die Decke hängt an jeder Seite 50cm runter, bedeckt also den Rücken vom Halsansatz bis zum Schweif - und hängt rundherum eben noch runter bis über den Bauch. Als Reiter erledigt man die erste Deckenphase einfach, in dem man sich auf die sorgsam vom Boden aus auf's Pferd aufgelegte Decke setzt. Etwas rutschig [Fleece auf Leder], aber gut, der Gaul wird schon brav sein. Deckenphase 2, die NACH dem Training also, gestaltet sich dann schwieriger, ist doch der Reiter in der Regel zu faul, für das Auflegen abzusteigen. Man wurschtelt sich also eins zurecht, der [Reiter-] Popo wird gelupft, vorn sitzend-lupfend mit beiden Händen an der Decke gezerrt [Fleece gegen Wuchsrichtung der Ponyhaare am Ponypo!] ... es ist traumhaft, sag ich euch.

Aber zurück zum Thema, denn nach Phase 1 hängt man die Decken bei uns einfach über den Hallenrand/die Bande, also die Absperrung zum Vorraum. Ich habe das jetzt über ein Jahr lang sehr nachlässig gemacht, dachte ich doch, dass das Pferd eben lernen muss, sich von so etwas beim Vorüberreiten nicht irritieren zu lassen. Aus dem gleichen Grund reite ich auch immer recht dicht an eben dieser Bande mit den Decken vorbei, was heute dazu geführt hat, dass ich mit der Schuhspitze meine eigene [!] Decke im Vorüberreiten abgeräumt habe. Aber ich habe sie nicht nur abgeräumt - das hätte das Pony verkraftet, kurzer Sprung, "Huch!", schon ginge es weiter -, sondern leider auch mitgenommen. Die Scheißdecke hat sich nämlich irgendwie am Steigbügel oder meiner Schuhspitze verhakt und schliff uns beim Wegspringen des Fluchttieres quasi hinterher!

Raub, Mord, Hölle, Tod und Teufel! - für so'n Pferd ist das lebensbedrohlich, wenn so ein Dings hinter einem her ist. Tja, er sprang mit mir oben drauf also quasi immer möglichst weg von der Decke, das heißt, wir galoppierten einen irren Kreis, immer rundherum, die Decke hinterher, er rannte sich in Rage, die Decke auch und ich dopste oben munter mit [oder auch nicht]. So lange wie heute habe ich mich noch nie bei solchen Aktionen oben gehalten, darauf bin ich also ziemlich stolz. Ich habe es auch dreimal geschafft, ihn sehr langsam und fast zum Stehen zu bringen, aber dann hat er sich doch immer wieder vor diesem blöden Schleifdings hinten links erschrocken und das Gerenne ging auf's Neue los. Nach subjektiven Minuten [ist ja meist kürzer, als eine denkt] flog ich denn auch endlich ab - Zentrifugalkraft, kann man sich vorstellen, ne? Mies-massiv auf den unteren Rücken, so schlecht ging's mir selten nach 'nem Sturz.

Ist aber noch alles dran und beweglich, tut bloß weh und nervt. Und macht mich wütend. Denn:

Ich bin ein Trottel:
1 Warum reite ich extra dicht da vorbei? Hätte ich nicht darauf kommen können, dass man in so'ner Decke hängen bleiben kann? Die Grundproblematik ist mir nämlich durchaus bewusst, ich blieb schonmal mit einem zu weit ausgestellten Fuß im Zaun hängen, das ist echt nicht witzig!

Alle anderen sind doof:
2 Ich reite seit über einem Jahr in diesem Stall und habe durchaus sowas wie Freunde dort. Auch 'ne Reitlehrerin, mit der ich bisweilen auch zusammen reite, sie auf ihrem, ich auf meinem Pferd. NIE hat mir jemand gesagt: "Häng' doch die Decke etwas höher/ordentlicher auf, das kann gefährlich werden." Heute natürlich gleich zwei: "Sowas ist neulich schonmal passiert, mit 'ner Decke." Ach. ACH!! Dann sagt mir das doch, dass das doof ist, die Decke da so drüberzuschmeißen! Ich mache es doch nicht, weil ich es geil finde, alle zu gefährden!!

[In Zukunft werd' ich es natürlich besser machen und zum einen die Decke nie wieder so luschig aufhängen und zum anderen andere, die das tun, nett darauf hinweisen, dass das keine gute Idee ist.]

PS: Beim Treppe steigen bis in den 2. Stock ist mir aufgegangen, wie das im Alter sein wird. Das dauert!! Echt ätzend.

12. Oktober 2014

"Mama, ich muss Pipi machen!" - Armstricken für Anfänger.

Schon vor Monaten habe ich dieses Tutorial [handimania.com] von einem arm knitted-Infinity Loop [oder langweiliger/deutscher: von einer Arm-gestrickten Unendlichkeits-Schleife *g] entdeckt und für Oktober in meinen Kalender eingetragen. Handimania ist insgesamt überhaupt wunderbarst - zB hatte ich schonmal diese Blümchen-/Blätter-Dinger ausprobiert, die ich auch ziemlich hübsch finde. Gestern noch schnell zwei große Knäule Anouk [Garnseite von langyarns.com] besorgt, heute war's dann so weit. Auf die Plätze, fertig, LOS!


Video an, hingeguckt, mitgemacht. Das ging bis auf zwei, drei Mal sogar ohne zu stoppen, insofern ein super Ding, der Prozess tatsächlich wenig spektakulär. Allerdings hat man beide Hände die meiste Zeit über in der Wolle. Leute, die eher ungern an beiden Armen von etwas gefesselt sind, sollten es lieber bleiben lassen. Und leider waren meine zwei Anouk-Knäule mit 100g/56m auch nicht so richtig lang genug: Im Video sprechen sie von 100g/40m, und dann vier Stück davon. Man darf dem ruhig Glauben schenken, ich hätte gern noch 1/3 der Länge dazu gehabt.

Aber nun, hier isser:


Wichtige Info: Der Schal dauerte zumindest bei mir etwas mehr als eine Stunde und nicht nur 30 Minuten, es ist also durchaus empfehlenswert, vorher auf die Toilette zu gehen [s. Titel]. Höhö.

PS: André Herrmann liest 50 Shades of Grey nee, ey [andreherrmann.de] - beziehungsweise erzählt er es nach - und das tut er auf eine ziemlich witzige und unterhaltsame Art! Es gibt auf der Seite noch ebensolch herrlichen Unsinn zu bzw. die Nacherzählungen von Twilight und The Hunger Games, wovon ich mir gleichfalls hohen Unterhaltungswert erhoffe.

25. September 2014

PuttyFest - universell individuell

Dies ist quasi ein halb geklauter und darum auch nicht gemeldeter Beitrag zum PuttyFest [puttylike.com]. Wer "zu viele" Interessen hat [z.B. Schlagzeug, Gesang, Schreiben und physiologische Prozesse gleichzeitig], lese dort. Es erfreut.
 
A human being should be able to change a diaper, plan an invasion,
butcher a hog, conn a ship, design a building, write a sonnet, balance accounts,
build a wall, set a bone, comfort the dying, take orders, give orders, cooperate,
act alone, solve equations, analyze a new problem, pitch manure,
program a computer, cook a tasty meal, fight efficiently, die gallantly.

Specialization is for insects.

Robert A. Heinlein in Time Enough for Love

Ja, PuttyFest wie in "putty" = engl. für Knete, weil wegen allen möglichen Formen, vielfältiger Gestalt; auch wie in "Putter", dem Golfschläger [wiki], der universell einsetzbar ist und in vielen verschiedenen Ausführungen hergestellt wird.

PS: Hab' ich schon erwähnt, dass Reiten und Schlagzeug spielen sich wirklich ganz ausgezeichnet ergänzen, und vor allem, ähneln? Ja?! Ok, nicht dafür.

13. September 2014

Ich möchte Oneironautin werden.

Heute Nacht gab es bei mir mal wieder 'nen Pferde-Traum. Details lasse ich aus, relevant nur: Ich wollte satteln und fand keinen Sattel. *g Ich fand überhaupt keine Sättel, nirgendwo.

Mein Traum-ich dachte sich dann allerdings sinngemäß, um sich selbst zu beruhigen: "Ach, ist ja nur ein Traum - geh halt mal zum Gaul, vielleicht ist der Sattel ja schon drauf, manchmal ist das bei Träumen ja so." Und so war's auch. So weit, so unspektakulär. Ab und zu kapier' ich nämlich, dass ich mich gerade in 'nem Traum befinde. Warum das hier so war, weiß ich nicht.

Heute morgen erzählte ich dem Mann davon und er meinte, man könnte trainieren, luzide zu träumen und auch lernen, diese Träume bzw. deren Handlung zu beeinflussen. Absichtlich realisieren, dass man träumt, ginge, indem man die eigene Hand betrachtet und feststellt, ob die an einem Arm dran ist oder einfach so da ist. Beim Überprüfen dieser These [weil ich das schon gern "lernen" würde] fand ich ein paar Links, die auf jeden Fall interessant zu lesen sind:

* Einen Klartraum träumen [de.wikihow.com] mit vielen Trainingstipps basierend auf dem englischen Wikipedia-Artikel
* Klartraum auf der deutschen Wikipedia
* arte-FUTURE Das Geheimnis des Klartraums mit einigen kurzen Videos. Sieht vielversprechend aus, hab ich mir aber noch nicht angesehen

Das mit der Hand funktioniert also nicht einfach so für alle, aber da ich Schritt 1 ja schon mehrfach gemeistert habe [im Traum "aus Versehen" wissen/erkennen, dass ich träume], können 2 [aktiver Realitätscheck] und 3 [Handlungsbeeinflussung] ja nur noch Trainingssache sein. Los geht's!

PS: In Kalifornien ist es ab Dienstag erlaubt, selbstfahrende Autos auf öffentlichen Straßen zu testen, die dann bereits ab 2015 verkauft werden dürfen. Ich bin demgegenüber ambivalent und schwanke zwischen den üblichen Positionen "Cool! Weniger Unfälle, weniger CO2, weniger Benzinverbrauch." und "OMG, Dilemma-Situationen: moralische Entscheidungen, die von Algorithmen entschieden werden müssen!".
[Quelle: SZ]

2. September 2014

Wann isser gut?

Wenn beim Schlendern über die Seiten ab und zu eine Formulierung oder ein schönes Wort aufleuchtet wie die seltenen gegenseitigen Lächeln in den Gesichtern von Passanten. Wenn die Kommata zwar nicht hämmern wie ein Bohrer, aber doch immer mal wieder, hier und da, den Atem des Lesers kurz stocken lassen - und ihn dann kontrolliert in die richtige Richtung mitreißen wie die Strömung um Steine im Becken kurz vor dem Wasserfall. Wenn hin und wieder so viel verdichteter Inhalt darin steckt, dass ein kurzes Weglegen und Überdenken ihn noch besser macht, so wie die langsame Reifung im Fass einen Wein verbessert.

Wenn der Leser gedanklich über die Satzzeichen hüpft wie ein Kind über die Kanten verschiedenfarbiger Steine im Bürgersteig. Wenn die Leserin mit den Augen über die Zeilen und Absätze rast wie ein ICE auf neu verlegten Schienen. Wenn gegen Ende beim Lesen gern Pausen gemacht werden, damit es länger dauert; wie beim ersten Date, nach dem beide ewig im Auto vor dem Haus auf die Lerche warten, dann ...

Dann isser gut, der Text.

PS: Neue Kategorie, neues Glück. Weil ich's kann.

17. August 2014

Mittagspausenmemoriam #3

Meine Kollegen und ich lamentieren beim Essen zum Glück meist multithematisch durch die Gegend... Abwechslung deluxe. Oh, ein Eichhörnchen!!1 - Bevor morgen offiziell mein Urlaub beginnt, hier noch eine Ausgabe #MPM - immerhin stapeln sich bei mir schon die Themen! Wer hätte das gedacht.

6 Aus abgefilmten Chipstüten/Wassergläsern/Pflanzen [!!] kann in einem Raum Gesprochenes rekonstruiert werden
  Tja, was soll ich sagen? Das stimmt. Bild- und Signalverarbeitung at it's best. Es handelt sich um aktuelle Forschung am MIT - Massachusetts Institute of Technology [wiki], also gibt es noch keine kommerzielle Entwicklung dazu, aber das ganze funktioniert; natürlich nur unter speziellen Bedingungen. Auf der zugehörigen Webseite [people.csail.mit.edu] findet eine ein kurzes Video, nach dem eigentlich alles klar ist. Auch, warum daran geforscht wird.

7 China hat ein [neues] Weltraumprogramm am Start, sie wollen Rohstoffe aus dem All holen; Asteroiden bestehen schließlich aus vielen Edelmetallen
  Ich konnte nur Details zum aktuellen Mondprogramm finden, das 2024 mit der ersten chinesischen bemannten Mondlandung enden soll [China landete unbemannt im Jahr 2013 auf dem Mond]. Bezüglich der Rohstoffhypothese fand ich wenig Konkretes, nur die Aussage, dass nach der grundsätzlichen Entwicklung/Erfindung von Kernfusionsreaktoren für Deuterium [#MPM #1] und Tritium die Bergung von Helium-3 [beide Wiki] vom Mond interessant wäre. Kontrollierte Kernfusion ist aber wohl erst in zig Jahren verfügbar, wenn jemals. Naja, und zum Asteroiden-Rohstoff-Abbau fand ich auch nix Vertrauen erweckendes. Es gibt Untersuchungen zum sogenannten Asteroid Mining [wiki], allerdings las ich nichts von China, und überhaupt scheint die Umsetzung noch in weiter Ferne. Einziger Aktionismus von dieser Firma [wiki] ausgehend. Informationen, weiterführende, anyone?
Trivia: Das entsprechende chinesische Analogon zu "Raumfahrer", Astronaut und Kosmonaut, heißt Taikonaut, es gibt aber auch Spationauten [frz.] und dergleichen; mehr dazu bei Wikipedia.

8 Die Elbe trägt tausende Tonnen Müll aus Tschechien mit sich nach Deutschland und "die Tschechen" wollen die Entsorgung nicht bezahlen
  Tatsächlich wird wohl nur bei Wasserständen über ~5m nicht recycelter Müll aus Tschechien von den dortigen Flurbänken durch die Elbe nach Deutschland getragen, rein rechtlich muss Deutschland bzw. der jeweilige Grundbesitzer den Müll dann entsorgen. Eine Info über "tausende Tonnen" oder andere konkrete Angaben habe ich aber nicht finden können. Gefunden habe ich allerdings diese nette aktuelle Meldung [ostpol.de] über zwei tschechische Studenten, die aus PET-Flaschen ein Schiff bauten und damit fast 900km bis nach Hamburg schippern wollten, auch um auf das tschechische Recycling-Defizit aufmerksam zu machen. Super Idee! - Der Erfolg wurde leider von den deutschen Behörden verhindert [spiegel.de].

Die nächste Folge #MPM gibt's erst am 31.8., als Einstimmung für mich nach meinem Urlaub.

PS: Schonmal etwas von sogenannten Farbbüchern [wiki] gehört? Im ursprünglichen Sinn waren das Dossiers mit landesspezifischem Farbumschlag, die - meist von der Regierung eines Landes zur Außenpolitik - herausgegeben wurden. Heutzutage [wienerzeitung.at] werden darin eher Artikel und Dokumente zusammengefasst, die eine politische Diskussion zu einem Thema anregen sollen. Die Farbe der EU ist übrigens weiß [bzw. grün als Vorstufe].

12. August 2014

Ofengemüse

Schon zum zweiten Mal simples Ofengemüse als Abendessen gemacht. Wahnsinnig lecker, ich versteh' gar nicht, warum das nicht jedeR ständig isst?! Vermutlich, weil man es nicht kennt. Abhilfe jetzt!

[Süß]kartoffeln zu Pommes schneiden, währenddessen den Ofen auf ~200 Grad vorheizen. Die Kartoffelstifte in eine Schüssel und mit Olivenöl überschütten, Salz/Thymian/Oregano/... dazu und das ganze ordentlich durchwühlen. Mit Backpapier auf's Blech und für 15 Minuten in den Ofen schieben.

Währenddessen anderes [weicheres] Gemüse schneiden, zum Beispiel Pilze und Zwiebeln, ruhig nur grob vierteln. Wieder Gemüse, Öl und Gewürze in die Schüssel von vorhin und vermischen. Dann sind schon die 15 Minuten um und das Kartoffelblech kann raus. Alles umwälzen, das Weichgemüse dazu und wieder für 15 Minuten in den Ofen. Fertig.

Echt?

Echt.

Hhhhmmmmmmmmmmmm!

[Geht natürlich auch mit Möhren und Fenchel und Zwiebeln oder wasauchimmergeradedaist. Mengen nach Hunger; am besten viel, ich schaffe immer Unmengen.]

PS: Meike Winnemuth proklamiert den Mut zur Lücke [stern.de] und ich sage: Ja.

10. August 2014

Zehenschuhe aka FROGWOMAN HAS ARRIVED!

tl;dr
Ich besitze jetzt Zehenschuhe, hier ist der Beweis [instagram.com]. Ja, es sieht komisch aus, aber ich bin sehr, sehr glücklich damit.

Schon seit Monaten beschäftige ich mich aus so verschiedenen Gründen wie dem Reiten insgesamt, speziell der Geraderichtung [vom Pferd, und irgendwann auch von meiner], dem Geige spielen, dem "richtigen" Gehen zur Entlastung bzw. besseren Nutzung des Rückens mit der Wahl meines Schuhwerks. Dabei fiel mir auf, dass die von mir ach-so-heißgeliebten Camper [amazon.de] zum einen wohl einfach immer eine Nr. zu klein waren und die Dinger zum anderen wenig flexibel sind, was mir seit Jahren [!] am rechten und linken kleinen Zeh von mir hingenommene Druckstellen bescherte. Damit war ich sogar mal beim Arzt, die mich schulterzuckend "Andere Schuhe? ... " fragte, was ich völlig überging. Mir unklar, warum.

Als ich dann nach Schuhen für den Sommer suchte, die bequem UND einigermaßen hübsch sein sollten, fand ich glücklicherweise diese hier [amazon.de], inspiriert von den Trekking-Sandalen meiner wandernden Kollegin [Mutter der kleinen L., übrigens]. Nie zuvor war ich so glücklich mit so etwas! Nach diesem Sommer [2012] waren meine Druckstellen weg und ich beschloss, nie wieder welche zu bekommen. Schmerzen an den Füßen brauche ich nämlich nicht früher als unbedingt nötig. Die Camper schmiss ich weg und suchte fortan Schuhe aus, die vorn im Ballenbereich etwas weiter und vor allem in der Sohle flexibler waren.

Im letzten Jahr kam ich über Das Internet auf sogenannte Barfußschuhe. Derer gibt es viele verschiedene Modelle. Ein hippes Beispiel, das aber nicht besonders "barfuß" ist, sind die Nike free [amazon.de]. Als Einstieg hab ich sie mir gekauft und es war von Anfang an bombastisch, mit denen zu gehen. Ich ließ mich zu Tweets wie dem folgenden hinreißen:
Daran ist gut zu sehen, dass ich Turnschuhe bisher ausschließlich zum Sport trug. [Vielleicht hätte ich noch hinzufügen sollen, dass ich "außerhalb des Sport machens" meine. Nun gut.] Jedenfalls zog ich sie kaum noch aus, hatte aber am Anfang sogar ein bisschen Wadenmuskelkater, wenn ich lange damit zu Fuß ging. Klar eigentlich, denn der Fuß hat durch die erweiterte Beweglichkeit im Sohlenbereich beim Auftreten und Abrollen sehr viel mehr zu stabilisieren.

Seit ungefähr dem Kauf der Nike-Schuhe wollte ich irgendwann zum Olymp aufsteigen, oder zumindest mal in seinen Gärten schnuppern: Zehenschuhe. Das Grauen aller Fliegen, Die Froschfrau Kehrt Zurück und so weiter ... man sieht es hier [instagram.com], ich kaufte sie mir. Nachdem ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse wirklich sehr viel barfuß lief und beinahe täglich nebenbei ein bisschen Fußgymnastik machte UND ständig mit den Nikes unterwegs war, dachte ich mir, dass es keine Probleme geben würde.

Und die gab es tatsächlich nicht. Erst gestern gekauft und gefühlte Stunden mit dem Anziehen von jedem einzelnen verdammten Zeh sowohl bei Socken als auch den Schuhen verbracht, parke ich sie heute schon selbstverständlich - und ohne mit den Händen beim kleinen Zeh nachstopfen zu müssen - freihändig in die passenden Garagen ein. Gleich nach dem Anziehen, beim ersten Probegehen im Laden, wusste ich: Das sind MEINE Schuhe. Ich hab sofort gegrinst wie damals nach dem Firmenlauf [instagram.com], schon mit nur einem Schuh an den Füßen!1 Gestern und heute bin ich bereits ca. 2h darin gegangen und es ist wundervoll. Sieht halt nur bekloppt aus - aber wie Herr Buddenbohm sogleich twitterte:



[Diverse Themen habe ich hier, der Kürze geschuldet, ausgeklammert - als da wären: Faszien im Fuß, Zusammenhang Fuß-Becken-Rücken, [Warum] Ballengang, Merkmale "echter" Barfußschuhe, [meine Erfahrung mit orthopädischen] Einlagen und Orthopäden. Zu alledem besitze ich erweitertes Halbwissen, das ich gern auf Anfrage oder auch mal so ausformulieren werde. :)]

PS: Wir waren jetzt schon zweimal in diesem tollen Freibad und sind jedesmal fast allein gewesen. Ich versteh's nicht. Wer im Sommer in der Region Kaiserslautern unterwegs ist, sollte dort einen Zwischenstopp einlegen - Sauna/Wellness ist auch dabei!

1. August 2014

Mittagspausenmemoriam #2

Ich poste in Zukunft wahrscheinlich zwar nicht täglich wie Frau Novemberregen, aber doch - dank dieses eleganten Stofflieferungs-Hacks - wohl häufiger als in den letzten Monaten. Heute ohne Naturwissenschaften, aber mit traurigem Regionalbezug.

4 Die Landebahn vom US Militärflughafen in Ramstein war ursprünglich eine Autobahn, wurde im 2. WK umfunktioniert und blieb dann Flughafen
  Bekanntlich wohne ich in Kaiserslautern. Nicht weit von dort gibt es eine US-Militärbasis, die Air Base in Ramstein [wiki], höchstwahrscheinlich auch heute noch die größte US-Militär-Community außerhalb der USA [von den USA?]. Das größte US-Krankenhaus [sueddeutsche.de, zwar schon von 2010, aber sehr informativ, dieser Artikel] gibt's in der Nähe offenbar auch. - Auf Wiki steht, dass in Ramstein bis 2005 das größte Atomwaffenlager von Europa war! Gut, dass ich erst 2006 gekommen bin. Ha. Nicht. Heute ist Ramstein wohl die Hauptschaltzentrale für Drohnen-Einsätze, dort werden unter anderem Live-Bilder ausgewertet. Auch irgendwie unschön. - Die reguläre Autobahn geht immer noch bis kurz vor die Base, dann kommt ein großer Bogen drum herum, und die alten Anschlussstücke sind heute Zufahrten.

5 Im Radkasten einer US-Maschine, aus Mali kommend, ist am Dienstag nach der Landung in Ramstein die Leiche eines Jungen entdeckt worden
  Das stimmt leider, bis auf die genaue Herkunft des Jungen. Hier beim SWR gibt es Hintergründe. Verdeutlicht für mich auf grausame Weise, dass in der Regel niemand "einfach so", ohne oder mit nur trivialen Gründen aus seinem Heimatland flüchtet.

PS: Ich hatte die [Auf-] Forderungen vor längerem gelesen und den Text jetzt bei Herrn Buddenbohm wiedergefunden: Mein Manifest - Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen [faz.net].

30. Juli 2014

Mittagspausenmemoriam #1

Ich esse unter der Woche meist mit Leuten zu Mittag, die Physik, Mathematik oder Informatik studiert haben. Meist hab ich dabei ein oder mehrere AHA-Erlebnisse, immer aber interessanten Themen-Input - und das hebe ich mir ab jetzt dann und wann in Kurzform auf.

1 Bakterien, die "von Elektronen leben" und dabei Strom produzieren
  Meine abendliche Recherche findet u.a. diese Zusammenfassung beim ORF [sciencev1.orf.at]. Dabei gleich noch wiederholt, wie Batterien funktionieren [Zitronenbatterie, wdr.de]!

2 Kühlwasser in Atomkraftwerken ist "schweres Wasser" und kühlt nicht nur, sondern vermindert auch die Strahlungsintensität
  Das stimmt nur bedingt: Es gibt offenbar Leicht- und Schwerwasserreaktoren [beide wiki], die sich im Wesentlichen darin unterscheiden, dass für die Leichtwasserreaktoren mit "mehr Uran" angereicherter Kernbrennstoff verwendet werden muss. Die Moleküle von sogenanntem schweren Wasser bestehen aus je einem Sauerstoff- und zwei Deuterium-Atomen. Deuterium ist ein Wasserstoff-Isotop mit einem zusätzlichen Neutron [normaler Wasserstoff: nur Proton und Elektron], deshalb hat D2O [schweres Wasser] eine höhere Molekülmasse und Dichte als normales H2O aus dem Wasserhahn zu Hause. Inwiefern das die radioaktive [Ab-] Strahlung bremst, konnte ich auf die Schnelle leider nicht herausfinden.

3 Menschen werden in Asien, als Angestellte in Fabriken sitzend, als normale Spieler in Online-Computerspiele eingeschleust, die dort Gegenstände freispielen und im Spiel verkaufen/tauschen, wie Drückerkolonnen für ihren Bandenchef
  Wahnsinn - hört sich aber möglich an, oder? Weiß da jemand was?

PS: Freundschaftsbänder sind DER Hit. Glaubt's mir. Bald entwerfe ich selbst solche Anleitungen [freundschaftsbaender.at]. *g

31. Mai 2014

Erste Male im Advent 2013

Weil ich keinen richtigen Adventskalender erwartete, da meine Mutter mir abgesagt hatte ["So langsam bist du echt zu alt dafür... "], plante ich mir meinen eigenen Countdown auf Twitter: Jeden Tag des Advents etwas machen oder rückwirkend finden, das ich noch nie gemacht habe. Auch, um mal festzuhalten, dass man ganz bestimmt - und egal, in welchem Alter - immer noch etwas dazu lernen kann. Auch, ohne sich großartig anzustrengen. Jeder Tag ist neu und so.

Weihnachten ist schon etwas länger her, ich weiß - macht ja aber nix, Worte werden niemals schlecht! Et voilà:









[Ja, schon klar - das war eigentlich die 10. Ich bin Mathematikerin, mit dem Zählen hab' ich's nicht so :P.]










[Ist ja nicht so, als dass ich Angst vor Hunden hätte, aber das weiß sie ja nicht vorher. Find' ich halt immer nett, wenn Leute das machen.]

Aus unerfindlichen Gründen ereilte mich DANN leider die so genannte Weihnachtszeit und ich vergaß, zu twittern; zumindest sagt das mein soeben heruntergeladenes Twitter-Archiv. Tja. Denkt euch bei den Nummern 22, 23 und 24 einfach besinnliches vor-mich-hin-Feiern, das passt dann schon.

PS: Schönerweise bekam ich dann doch einen Adventskalender von ihm, worüber ich mich fast totgefreut habe. <3

6. Mai 2014

#rp14 WTF?! oder: Warum gehe ich zur re:publica?

Ruediger hat mich quasi per Twitter aus der Ferne gefragt, warum ich Dinge tue, die ich tue:
Die Frage ist in meine Richtung natürlich zunächst gar nicht unsinnig, und 2012, als ich das erste Mal auf der re:publica war, dachte ich das währenddessen [und hinterher...] auch. Also, dass ich da ein kleines bisschen fehl am Platz bin.

Das lag damals aber im Wesentlichen daran, dass ich falsche Erwartungen hatte, wie ich witzigerweise kurz vor Ruedigers Frage mit mir selbst diskutiert hab. *g Ich hatte mir so eine Art Klassentreffen vorgestellt; und naja, für einige Leute ist es das wohl auch, aber genau das sind nach meiner Erfahrung diejenigen, die eben tatsächlich etwas "mit dem Internet machen", und zwar mit hinreichender Reichweite. Sei es als populärer oder "schon immer da"-Blog, sei es als Firmen-Social Media-Mensch, als Journalist oder als "Internet-Marke". Da genügt es mMn nicht, einen Blog oder Twitteraccount mit <100 Followern zu haben, um auf der re:publica "Leute" zu kennen und sich innerhalb der Gruppe als ihr Teil zu fühlen - was im Nachhinein für mich total logisch ist. Damals war ich enttäuscht, sah z.B. die Kaltmamsell und traute mich nicht, sie anzusprechen, bzw. war/bin ja kein "Fan", und was sagt man dann, wenn man sie liest und sie einen wahrscheinlich nichtmal kennt? War mir damals zu doof UND ich war dennoch enttäuscht, von mir und der Welt. So inkonsistent bin ich eben manchmal.

ABER: Ich bin überzeugt davon, dass "das Internet" ein schützenswerter Raum [ob es zur Zeit überhaupt noch heil ist, kann man sicher streiten] und Grundlage unserer Gesellschaftsinfrastruktur ist, und wenn letzteres vielleicht noch nicht heute, so aber doch sehr, sehr bald. Sagte zumindest Gunter Dueck schon anno dazumal in seiner Session auf der re:publica 11 mit dem Titel Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem [youtube.com], und ich teile seine Meinung.

Klaro sind wohl geschätzt 80% der Besucher zumindest teilweise beruflich dort, aber ich als Mensch bin doch [Rebekka. Und alles.] an allem und, wenn auch erst seit relativ kurzer Zeit, auch politisch interessiert, am Kollektiv genauso wie am Individuum. Nicht nur aus diesem Grund hab ich jetzt zusätzlich ein jahresbegrenztes Zweitblog! Und nur, weil es in meinem Blog nichts politisches oder sonstwie ernsthaftes zu lesen gibt und ich eine Vorzeigefreizeitbloggerin bin, heißt das ja noch lange nicht, dass solcherlei Bereiche mich nicht interessieren :).

Die re:publica verbindet mittlerweile tatsächlich den überwiegenden Teil meiner Interessen, deswegen fühlte ich mich heute auch so derartig wohl dort. Es gibt politische Talks, Sessions zur Sicherheit des Netzes, sonstige "Internet-Relevanz" und Unterhaltsames mit Funfaktor. Heute war's für mich z.B. ein sautoller erster Tag mit einem Interview mit der WikiLeaks-Journalistin Sarah Harrison [wiki], die zur Zeit nicht nach UK zurückkehrt/zurückkehren kann, einem eindringlichen Talk für MEHR Verschlüsselung und Krypto-Bewusstsein in der breiten Masse der Bevölkerung, noch einem Interview [durchgeführt von der Deutschen Welle] mit und zwischen einer russischen und einer ukrainischen Journalistin zur Berichterstattung in der Ukraine und nicht zuletzt Sascha Lobos "Rede zur Lage der Nation" [wie immer großes Kino, Post von Kiki dazu hier [e13.de], Originalrede: s. Internet, ihr findet das schon].

Das Angebot ist einfach riesig und es fiel mir heute wirklich schwer, mich pro Uhrzeit zwischen je drei für mich interessanten Sessions zu entscheiden. Ich frage also anders:

Wie kann ich [und ja, das ist total subjektiv] nicht zur re:publica nach Berlin?! :)

12. März 2014

Die Gemüsekiste oder: Der Vertrag mit L.

Ich habe ein Abkommen mit der Tochter meiner Arbeitskollegin und das geht so: "Keine Ohrringe, keine Kiste!"

Seit fast anderthalb Jahren lassen wir uns mit einer Gemüsekiste beliefern. Anfangs dachte ich noch, die Änderungsschneiderei gegenüber könnte die Kiste entgegennehmen, das wird bei Paketen nämlich für viele Nachbarn und uns oft so gehandhabt. Wir arbeiten ja beide, die Kiste wird mittwochs zwischen 10 und 14 Uhr geliefert... Aber da unterschätzte ich die Fähigkeiten einer Holzkiste mit Gemüse, Eiern, Wurst, Brot und Obst, ein Ärgernis für viele zu sein.

Die Inhaber der Schneiderei gaben mir nonverbal recht schnell zu verstehen, dass das in Empfang nehmen der Kiste nun nicht gerade zu ihren freudigst erledigten Aufgaben der Woche gehört [warum, bleibt mir unklar - die Kiste beißt ja nicht, sie müssen sie noch nicht mal anfassen]. Um den nachbarlichen Frieden aufrecht zu erhalten, disponierten wir um. Ich fragte am Empfang meines Institutes, weil ich dachte: Einmal pro Woche so'ne saubere Holzkiste, die dort für 1-4h neben den zig privaten Paketen rumsteht, stört auch nicht weiter. [Und sie müssen weder die leere noch die getauschte volle Kiste anfassen, das macht der Lieferant schon selbst. !] Wir führten das Prozedere 2x durch, dann war Schluss mit lustig, ohne "richtige" Begründung. Vermutlich die Optik, wer weiß das schon. Wobei man die Kiste gar nicht seh... - ach, egal. Ich schweife ab.

Wir hatten den liefernden Hof von [m]einer Kollegin empfohlen bekommen, und wie es der Zufall so will, wohnt sie sehr in der Nähe des Instituts. Ich fragte sie, ob das ok wäre, wenn unsere Kiste auch zu ihnen geliefert würde - und "Klar!" war das ok! Seither fahre ich frohgemut jeden Mittwochmorgen mit einer leeren Gemüsekiste eine kleine Schleife und stelle die Kiste dann vor Kollegins Haus. Abends auf dem Heimweg fahre ich den gleichen Schlenker rückwärts und ... Und.

Klingele an der Haustür meiner Kollegin. Und höre trappelnde Füße auf dem schnellsten Weg zu mir. Die Tür wird mit großer Gebärde aufgerissen und L. [~7 Jahre?] schaut mich von unten erwartungsvoll an, mit schiefgelegtem Kopf und die schwere Holzkiste umklammernd: "Welche Ohrringe??!" Ich muss grinsen [das muss ich IMMER, jeden Mittwoch!] und bücke mich, um ihr mein linkes Ohrläppchen hinzuhalten. "Heute sind's die Äpfel." "A-ha. HIER ist die Kiste!" Sie streckt mir beide Hände mit der Last entgegen, ich nehme sie ihr ab und fahre unweigerlich gut gelaunt mit meiner Kiste nach Hause. Mir hätte echt nichts besseres passieren können, als die blöde Gemüsekiste zu meiner Kollegin liefern zu lassen.

Neulich hatte ich morgens ausgerechnet an einem Mittwoch vergessen, ÜBERHAUPT Ohrringe anzuziehen [ja doch, das sagt man so]. L. war entsprechend enttäuscht und forderte für nächstes Mal nicht nur Ohrringe, sondern sogar bestimmte: "Die Bücher, da wo ich auch ein Bild reingemalt habe!" Natürlich erfüllte ich in der folgenden Woche die Vorgabe - remember, Kiste gegen Ohrringe, wa?! - Als sie letzte Woche nicht zu Hause war, knipste ihr Bruder [~13?] pflichtbewusst und ernsthaft mit seinem Handy mein Ohrläppchen mit dem 3D-Papierstern. Und seit heute weiß ich, dass nicht nur die Familie, sondern auch die Nachbarskinder bereits informiert sind: Die Freundin von L. spielte auf der Straße, als ich die Kiste abholte. Sie sagte lässig im Vorbeigehen zu mir: "Ohne Ohrringe keine Kiste, ne?" Was sollste da noch sagen...


PS: Das war Schreiben ohne Smilies für Anfänger. Hab' die gar nicht vermisst.

5. Februar 2014

Achtung, Achtung, eine Durchsage!

Ein Blog ist nicht genug?! Genau. Ein Teil meines diesjährigen Outputs wird unter Rebekka 2014 stattfinden, warum und weshalb erfahrt ihr dort [kommt bitte mit - schreibt mir eine eMail!]. Ich suche und hoffe zu finden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

10. Januar 2014

Stock um Stock

Naja, ist nur vorübergehend: es kommt bald ein richtiger, ganzer Text; ich kann's schon riechen! - Aufgelesen bei Katja:

1. Wo ist Dein Handy? links
2. Dein Partner? München
3. Deine Haare? blödiert
4. Deine Mama? toll
5. Dein Papa? auch
6. Dein Lieblingsgegenstand? WLan-Router
7. Dein Traum von letzter Nacht? nix
8. Dein Lieblingsgetränk? Wasser
9. Dein Traumauto? vorbei
10. Der Raum, in dem Du dich befindest? Wohnzimmer
11. Dein Ex? nett
12. Deine Angst? keine
13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? genauso
14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? mir
15. Was bist Du nicht? verschlossen
16. Das letzte was Du getan hast? gelesen
17. Was trägst Du? Brille
18. Dein Lieblingsbuch? viele
19. Das letzte was Du gegessen hast? Dinkelbrot
20. Dein Leben? richtig
21. Deine Stimmung? Wissensdurst
22. Deine Freunde? wenig
23. Woran denkst Du gerade? auspacken
24. Was machst Du gerade? bloggen
25. Dein Sommer? sizilianisch
26. Was läuft in Deinem TV? nichts
27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? heute
28. Das letzte Mal geweint? hm
29. Schule? schön
30. Was hörst Du gerade? Lüftung
31. Liebste Wochenendbeschäftigung? sein
32. Traumjob? kommt
33. Dein Computer? alt
34. Außerhalb Deines Fensters? Innenstadt
35. Bier? Weizen
36. Mexikanisches Essen? hackhackhack
37. Winter? fehlt
38. Religion? früher
39. Urlaub? mehr
40. Auf Deinem Bett? Wäschestapel
41. Liebe? da

PS: Hier ist der Startartikel von katerwolfs Trekking-Reise in Chile. Unbedingte Leseempfehlung! Ihr könnt euch das nicht vorstellen; sie schreibt so wahnsinnig lustig/authentisch/unterhaltsam/vielfältig, und das noch dazu mit SO vielen wunderschönen Fotos... zum Glück reist sie [gefühlt] ständig - und schreibt jedesmal alles in ihr Blog!